Brigitte Waldner

Das Wort zum Sonntag mit Zitat aus 1. Buch Mose


Man muss großzügig sein und die Welt und ihre Früchte mit anderen teilen,
damit sie nicht ungenutzt verfallen, dafür sind sie da,
dann hat man das Leben auf dieser Welt verstanden.
Das heißt aber nicht, Wildtiere abzuschießen,
oder Fische zu angeln. Das wird bedauerlicherweise verwechselt.
Man muss sich dafür schämen, wie dumm die Menschen handeln.
Früchte entstehen aus Pflanzenblüten, tragen Samen in sich
und sind keine Lebewesen.

Zitat aus 1. Buch Mose (Genesis) 1,28f:
„28 Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.“


Nur Früchte sollen dem Menschen zur Speise dienen und den Tieren das Grüne.

Vers 28 liegt im Widerspruch zu Vers 29 und 30 und ist nicht auf europäischem Boden entstanden, sondern im vorderasisatischen Raum, wo der Ursprung des Christentums liegt. Der Philosoph, der diesen Vers schrieb, hatte einen schweren gedanklichen Fehler. So würde einer, der alle seine Wesen liebt, niemals entscheiden, weil sie ihm alle gleich viel wert und daher gleichberechtigt wären. Daher wurde der Fehler in Vers 29 und 30 korrigiert oder erklärt, was gemeint war. Aber die Menschen halten sich nur an Vers 28, sie füllen die Welt mit Menschen und beuten ihre Schätze aus. Sie unterdrücken alle anderen Wesen, weshalb es heute der Welt und ihren Wesen so übel ergeht.

Womit sollten sie die Erde füllen? Mit Samen, damit Früchte wachsen und mit Liebe, Freude und Glück.

© Brigitte Waldner

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