Andreas Rüdig

Alexandra, die zoophile Lesbe

Langsam und genüßlich schleicht Alexandra durch Ruhrort. Nein: Bei ihrem Übergewicht müßte man eigentlich "watschelt" sagen. "Ich bin fett," gesteht die junge Dame selbst ein.

Es ist abend, fast schon dunkle Nacht. "Für mich ist das die schönste Tageszeit," gesteht Alexandra. "Ich kann so meine sexuellen Neigungen am besten ausleben. Niemand sieht mich, niemand hört mich."

Alexandra ist eine zoophile Lesbe, müssen Sie wissen, liebe Leser. Sie genießt ihren Sex also am liebsten mit Hunde-Damen. "Ich habe dabei allerdings ein Riesenproblem," gesteht Alexandra.

Hat Alexandra eine paarungswillige Hündin gefunden, stürzt sie sich jubelnd auf das Objekt ihrer Begierde. Dann macht es "platsch" und "knacks" und die Hundedame liegt tot weil zerquetscht unter Alexandra. "Einschließlich der präparierten Köpfe kann ich die Felle noch als Bettvorleger, Duschvorhänge, eingeschränkt als Fensterdeko, Fußwärmer oder Wandbehang nutzen," berichtet Alexandra.

Vielleicht ist jetzt ja ein Lösung gefunden. Fridolin Wurstwetter ist ein durchaus fähiger Tierpräparator. Er hat Chayenne, das letzt Opfer Alexandras, so täuschend echt präpariert, daß die Nachahmung wie ein lebendiger Hund (in diesem Fall: Hündin) aussieht. Ist Alexandra wieder mal nach einem abendlichen Spaziergang, nimmt sie die Chayenne-Puppe mit. "Wenn meine Hormone dann wieder mal verrückt spielen, stürze ich mich eben auf die Attrappe und treibe es eben mit ihr," so Alexandra. "Bislang hat mich die Attrappe jedenfalls noch ausgehalten und ist nicht in 1.000 Stücke zersprungen."

Was nicht ist, soll auch nicht werden. Gewichtsreduktion ist bei Alexandra angessagt. Auf den ersten Blick haben die Hunde-Damen in Ruhrort jetzt ihre Ruhe - es besteht nachts keine akute Lebensgefahr mehr. "Ich will aber so bleiben wie ich bin" jammert Alexandra aber schon nach kurzer Zeit. "Dafür werde ich auch gerne zu einer lesbischen Hunde-Fetischistin."

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