Günter Weschke

Träume unter dem Kreuz des Südens

Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.


















 












Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.













Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.


















 










Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.















Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.












Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.












Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.


















 















Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.














Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.


















 










Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.













 

 


 
Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.













Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.














Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.
















Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.













Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten wir, unsere Abende auf der Terrasse, diese warmen Nächte, diese traumhafte Natur und dazu, die Unendlichkeit des Himmels mit seinen Millionen von Sternen und ein leuchtendes -Kreuz des Südens-.


















 










Träume unter dem Kreuz des Südens. (1994)

Unsere Maschine der -Quantas - Air-, setzt in Townsville auf, von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis zu unserem Ziel, -Magnetic. Island -.
Wir sind hier in Queensland, an der Ostküste Australiens. es ist November, das bedeutet, hier ist jetzt Hochsommer.
Es ist sechs Uhr am Morgen, als wir landen, Temperatur 30 Grad
und ein stahlblauer Himmel empfängt uns.
Die  Formalitäten sind schnell erledigt und so erreichen wir noch den Bus zur Fähre.
Die Überfahrt zur Insel dauert etwa ½ Stunde.
Am langen Anleger, einen stabilen Holzsteg von - Picnic-Bay -, der fest im indischen Ozean verankert ist, werden einige der Reisenden, von ihren Angehörigen abgeholt, überall ist die Freude groß.
Allein diese wundervolle Luft, voller Sauerstoff, fast wie ein Glas Champagner, belebt uns, wir ordern ein Taxi und lassen uns zu unserem gemieteten Haus bringen. 
Hier, in Nelly-Bay, haben wir wirklich ein sehr schönes Haus gefunden, nur wenige Meter vom Meer entfernt, leicht erhöht, umgeben von einen kleinen Regenwald mit einigen Mango-Bäumen, steht es allein, mit weitem Blick über das Meer.
Zwei Schlafzimmer, großes Wohnzimmer mit eingebauter Küche, Bad und sogar zwei Toiletten, dazu ein rund ums Haus laufender, terrassenartiger Balkon. 
Es gehört auch ein ziemlich großer Pool dazu.
Unsere Freude ist natürlich sehr groß.
 Bei unseren Verhandlungen kam uns zugute, dass wir es für 6 Monate Mieten wollten,
Mietpreis war 3.200 Aussi-Dollar, ca. 2.800 DM.
Das waren ca, 120,-DM pro Woche.

So, jetzt waren wir also -Hausbesitzer-. und Leben hier in  -Down Under -, direkt unter dem Kreuz des Südens.
Meine Frau bereitete uns erst einmal einen guten Kaffee, danach besichtigten wie alles und fanden es Prima.
Die Eigentümer hatten noch einen Brief hinterlassen und wünschten uns wirklich schöne Wochen.
Eine Putzfrau, welche die Vermieter selbst schon lange hatten, kann einmal in der Woche und machte alles sauber, Fensterputzen, auch Betten Beziehen und danach alles in  der Waschmaschine Waschen, sie war sehr fleißig.
Als sie zum ersten Mal kam, brachte sie einen selbstgebackenen Kuchen mit.
Auf der Insel gab es einen kleinen Supermarkt und eine Auto-Vermietung, es gab aber nur kleine Zweisitzer, die nicht schneller fuhren als 25 KM. 
Etwa so wie kleine Mokiks, aber sie waren sehr praktisch und man war unabhängig vom Bus.
Also Auto Mieten und hin zum Supermarket.
Unser großer Kühlschrank wurde gut aufgefüllt.
Nein, zu Mittag wollten wir heute nicht selber Kochen, also fuhren wir zum -Fisch and Chips- Shop, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Die Bude war leer, aber der Chef selber bediente uns, vier große Fischfilets wurden gebacken dazu gab es einen Riesen Portion Chips, alles wurde auf einen Bogen nicht fettenden Papiers geschüttet und dick mit Zeitungspapier umwickelt.
Zuhause machten wir uns darüber her, es war gut und sehr lustig.
Danach musste Siesta sein, der lange Flug machte sich bemerkbar.
Den ersten Abend in den Tropen, werden wir nie vergessen.
Wir saßen auf der Terrasse, Wein funkelte in den Gläsern, aus dem Haus erklang leise Musik.
Um uns herum war Geraschel zu hören, ein Possum schlich herum, es waren aber auch viele Tierstimmen zu hören.
Ein dicker Mond schaute herab und dann sahen wir es, das Kreuz des Südens, diese besondere Anordnung der Sterne, die wirklich einem Kreuz glich.
Dadurch, dass wir im Indischen Ozean auf einer Insel saßen, ohne jede Industrie oder Umweltverschmutzung, waren die Sterne so klar und dicht zu sehen, als hätte man, nur für uns, extra helle Glühlampen angebracht, so nah und wunderschön sah der Himmel aus.
Es war zum Atem anhalten schön.
In den Schlaf begleiteten uns dann viele Stimmen der Natur.
Ausgeschlafen nahmen wir auf der Terrassen, unser Frühstück ein.
Plötzlich erschien ein Taubengroßer, schwarz/weiß gefiederter Vogel, setze sich, nur wenig von uns entfernt, auf das Geländer und sah uns neugierig zu.
Natürlich warfen wir ein paar Krumen hin, die er sofort aufpickte.
Dann begann er zu “sprechen”, natürlich in der Vogelsprache.
Leider verstanden wir nicht alles, aber er war so brav und lieb, dass wie immer wieder zu ihm redeten.
Das schien ihn zu Gefallen, denn er blieb sehr lange bei uns.

Danach machten wir eine Erkundungsfahrt über “unsere“ Insel, in allen Vorgärten leuchteten viele Blumen und ihr schwerer Duft verfolgte uns über die ganze Insel.
Es gab Bäume, die mit Blauen oder Roten Blüten übersäht waren, Sträucher, auch nicht nur in den Gärten, die uns mit dicken, gelben Blüten grüßten.
Magnetic- Island, ist eine richtige Blumeninsel, aber man darf nicht vergessen, sie ist auch eine wilde Insel, hier soll es die größte Population von Giftschlangen geben.
Wir selbst haben in der Natur keine gesehen, aber wir hatten  einmal eine kleine Schlange im Schlafzimmer, giftig? Wir wussten es nicht, und so habe ich sie vorsichtig in unserem Regenwald ausgesetzt.
Es gibt hier aber auch sehr  viele Koalas, wenn man einen auf den Arm nimmt, duftet er stark nach Eukalyptus.
Dort, so sagte ich bereits, gab es auch ein paar Mango Bäume, jetzt, im November, waren diese Früchte reif und so mussten wir nur in unsere Taschen, alles Aufsammeln, was so herunter fällt.
Viele der Früchte wurden von Papageien oder Kakadus abgedreht, fielen dann zu Boden, na ja, da waren jetzt wir!
Große, gelbrote Früchte, süß und saftig, wie man sie in Deutschland nicht kennt…ein Leben, wie im Schlaraffenland.

Eines Morgens fuhren wir zur -Horse - Shoe - Bay, ein großer, halbmondförmiger Strand, den wir für und ganz allein hatten.
Etwa drei Kilometer lang und fünfzig Meter breit, dann begann ein bereiter Palmengürtel.
Feinster Muschelkalk Sand empfing uns hier, leere Muschelgehäuse verschiedenster Größen, lagen herum, angespült von der nächtlichen Tide.
Diese Einsamkeit und dazu das ewige Rauschen des Meeres, sind unvergessliche Erlebnisse.

Heute habe ich im Netz gesehen, sieht es dort ganz anders aus.
Tauchschulen, Bootsverleih, Restaurants u.s.w.

Aber ganz besonders liebten


















 























 

















 



















 




















 





































 





















 





















 


















 























 
















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