Klaus-Peter Behrens

Der Kater und sein Magier, Teil 36

– 28 –

Die Rückreise war alles andere als ein Spaß. Nobeline hatte inzwischen ihren Tiefpunkt überwunden und arbeitete das Erlebte zum allgemeinen Entsetzen nun musikalisch auf. Angesichts des Gejaules beneidete nicht nur ich Wiesel, den wir bei den Mooramazonen zurückgelassen hatten. Die Freude über die Aussicht, sich der Zudringlichkeiten der vier Damen zu erwehren, hatte sich bei Wiesel in Grenzen gehalten. Auf der anderen Seite hatte er sich aber so den Zorn Ignaz‘ erspart, der feuchte Kerker und solide Hanfstricke liebte.

Man mußte eben immer das Positive einer Situation sehen.

Allerdings fiel mir das im Augenblick schwer. Von Mikesch war nach wie vor keine Spur zu sehen, und ich hatte gute Aussichten, vorzeitig taub zu werden. Allmählich verstand ich, warum Ignaz seine Tochter unbedingt loswerden wollte.

Am zweiten Tag verließ uns ein stark angeschlagen wirkender Bärbeiß. Leider verstand ich nur einen Teil seiner Abschiedsworte, da meine Ohren von der letzten Ouvertüre noch nachklingelten, aber soweit ich mich erinnere, hatte es irgend etwas mit Pflichten im Schärwutt Forrest zu tun. Sehnsüchtig sah ich ihm nach, bis der Wald ihn verschluckte und erinnerte mich an meine Erlebnisse in Hillys Lager. Was waren das noch für friedliche Zeiten gewesen, als ich mich mit Gorgus im Zweikampf gemessen hatte.

Nunmehr nur noch zu viert zogen wir weiter gen Finsterburg. Das Einzige, was uns alle im Sattel hielt, war die Belohnung und die Tatsache, daß wir es nun bald hinter uns hatten. Als die Sonne schließlich den Horizont küßte, lichtete sich der Wald endlich und die angeschlagenen Mauern von Finsterburg tauchten vor uns auf. Ich war überzeugt, selbst die Pferde erleichtert schnaufen zu hören, als Nobeline bei diesem Anblick ihre neuste Arie unterbrach.

Verstehen konnte ich es.

Nach dem angenehmen Grün des Waldes konnten einem der Anblick von Finsterburg schon auf den Magen schlagen. Insbesondere dann, wenn einen Ignaz‘ erwartete. Ich sah zu Hilly hinüber, die nur mit den Achseln zuckte, als wolle sie sagen, schau’n wir mal.

Unsere Ankunft in Finsterburg war alles andere als glorreich. Unser Weg endete erst einmal am Burgtor, wo uns Kudu, der Bekloppte in voller Gardistenmontur erwartete. Infolge Personalmangels hatte Ignaz ihn anscheinend zum Torwächter ernannt, was uns ein gutes Stück Arbeit abverlangte, bis wir ihn überzeugt hatten, daß wir nicht gekommen waren, um Finsterburg seine nicht vorhandenen Vermögenswerte abzuknöpfen.

Wie erwartete dämpfte sich Ignaz Freude über die Wiederkehr seiner Tochter beträchtlich, als diese verkündete, auf keinen Fall heiraten zu wollen, sondern sich künftig nur noch der Muse hinzugeben.

Aber auch meine Stimmung war getrübt.

Insgeheim hatte ich gehofft, Mikesch hier anzutreffen, doch den Kater hatte niemand gesehen.

Nach meinem ausführlichen Bericht über unser erlebtes Abenteuer und den Verrat des Unheimlichen wendete sich zumindest für Hilly alles zum Besseren, denn Ignaz beschloß spontan, Hillys Männer zu begnadigen und zu Gardisten zu befördern. Natürlich freute mich das, da Hilly nun in meiner Nähe blieb und die Blicke, die sie mir zuwarf, darauf hin deuteten, daß sie tatsächlich etwas für mich empfand. Zwar ließ mich diese Entwicklung innerlich jubeln, aber die Freude vermochte trotzdem nicht die Tatsache zu überdecken, daß ich Mikesch vermißte.

Kater fehlt. War lustiger mit ihm“, brummte Gorgus und sprach damit aus, was ich empfand. Ich dachte an meine erste Begegnung mit Mikesch zurück und staunte, welch seltsame Wege das Schicksal mitunter ging. Der vermeintliche Dämon war zu einem guten Freund geworden.

„Er wird schon wieder auftauchen, spätestens, wenn die Speisekammer wieder gut gefüllt ist“, tröstete mich Hilly.

„Nun ja, so, wie ich ihn kennen gelernt habe, wird er es sich kaum entgehen lassen, sich anzusehen, was mir in der Rolle des Meisters alles schief laufen wird“, spekulierte ich selbstironisch.

Armes Finsterburg“, brummte Gorgus mitfühlend.

 

– 29 –

Ich war überzeugt davon, daß die letzten Tage später einmal in den Analen von Finsterburg als die düstere Zeit bekannt werden würden. Mit dem Elan der Jugend hatte ich mich nach meiner Ernennung zum Hofmagier zur Ablenkung in die Bücher des Meisters vertieft und mit dem Ausprobieren der dort enthaltenen Zaubersprüche für Abwechslung gesorgt. Inzwischen wurden die Bewohner Finsterburgs blaß wenn sie mich sahen, und selbst Gorgus hielt es für gesünder, Abstand zu bewahren. Vermutlich nahm er mir noch immer krumm, daß ich ihm bei einem meiner Experimente zeitweilig Hörner verpaßt hatte.

Das durchdringende Schallen der Signalhörner riß mich aus meinen neuesten Studien über die Bezwingung eines Wassergeistes zum Geschirrspülen und trieb mich an das Turmfenster. Von dort hatte ich einen guten Überblick über die altersschwache Zugbrücke und den dahinter liegenden Zugangsweg. Was ich sah, verschlug mir den Atem. Effektvoll, vom Licht der untergehenden Sonne angestrahlt, näherte sich eine blendend weiße Kutsche nebst Geleitzug. Das Ungewöhnlichste war jedoch die Art und Weise, wie die Kutsche von der Stelle kam. Anstatt eines üblichen Vierergespanns an Pferden für eine Kutsche dieser Größenordnung stemmte sich ein brauner Drache in das Geschirr, der gelegentlich kleine Feuerlanzen in die Luft spuckte.

Ich konnte es nicht glauben.

Das konnte nur Borogaad sein. Ein Blick auf den Standartenträger, der vorneweg ritt, bestätigte meine Vermutung. Stolz prangte der goldene Löwe auf blauen Hintergrund, das Wappen derer von Protzland. Das konnte nur eines bedeuten:

Vanadium war im Anzug.

So schnell ich konnte, stürmte ich die alte Turmtreppe hinunter und gesellte mich zu der rasch anwachsenden Schar Neugieriger, die sich auf dem gepflasterten Burghof drängten, um dem Spektakel beizuwohnen. Ich gesellte mich zu Hilly und Gorgus, die genauso verblüfft waren wie ich. Ein Blick zur Treppe der Fürstenresidenz bestätigte mir, daß auch Ignaz der Prächtige nebst Gemahlin und Nobeline dem Ereignis beiwohnen wollten. Ihre Augen waren ausnahmslos auf das Burgtor gerichtet, wo in diesem Augenblick der Standartenträger gefolgt von einem halben Dutzend prächtig bekleideter Berittener und natürlich der blendend weißen Kutsche Einzug auf dem Burghof hielt. Die Kutsche kam in einer eleganten Kurve vor dem Aufgang zur Fürstenresidenz zum Stehen, während sich die Berittenen in perfekter Choreographie im Halbkreis um die Kutsche herum positionierten.

So etwas hatte man in Finsterburg bisher noch nicht erlebt.

Das aufgeregte Murmeln legte sich, bis eine erwartungsvolle Stille herrschte. Gebannt blickte ich auf die reichhaltig verzierte Tür der Kutsche, die in diesem Moment langsam aufging und zum Vorschein kam – ich konnte es nicht glauben – Mikesch, der Kater!

Ein erstauntes Raunen ging durch die Menge als der große Kater elegant auf den Burgplatz sprang und eine Verbeugung in Richtung der verblüfften Familie von Ignaz dem Prächtigen andeutete.

Ladys und Gentleman“, eröffnete der Kater mit einer leicht ins Miauen kippenden Stimme seine Ansprache. „Es ist mir eine Freude, Ihnen den einmaligen, unnachahmlichen Prinzen Vanadium in einer Cats-Produktion unter der Regie des genialen Kater Mikesch zu präsentieren! Musik bitte!“, wandte er sich an die Berittenen, die daraufhin wie ein Mann diverse Musikinstrumente aus ihren ledernen Satteltaschen zutage förderten. Indes setzte sich der Kater in die Mitte des Halbkreises auf die Hinterläufe und begann mit den Vorderpfoten seltsame Bewegungen zu machen, als die Musik einsetzte. Zu meinem Erstaunen war die Musik erstaunlich romantisch. Ein fremder, aber einschmeichelnder Klang der Saiteninstrumente schwebte über der staunenden Menge, die mit offen stehenden Mündern beobachtete, wie Prinz Vanadium, der Wagemutige in diesem Moment in der Kutschentür erschien. Einer seiner Begleiter richtete mittels eines Spiegels geschickt die letzten Sonnenstrahlen auf den Prinzen, so daß seine ohnehin blütenweiße Kleidung geradezu übernatürlich erstrahlte. Widerwillig mußte ich mir eingestehen, daß er in der Tat blendend aussah. Sein Blick hielt den von Nobeline fest, als er elegant auf das Kopfsteinpflaster hinunter stieg. Ein perfekter Auftritt – bis er zu singen anfing.

Es ist schon erstaunlich

wie fest du mein Herz

in deinen Händen hältst..

Nobelines Augen wurden feucht bei diesen Worten, während die Musiker mit einer Zwischensequenz uns eine Atempause ermöglichten, bevor die dröhnende Stimme des Prinzen fortfuhr, unsere Gehörgänge zu quälen und dafür sorgte, daß auch unsere Augen feucht wurden, wenn auch aus anderen Gründen.

..und wie du

ohne ein Wort zu sagen

meine finsterste Nacht erhellst....

Mit diesen Worten legte der Prinz die halbe Strecke zur Treppe zurück, an deren unterster Stufe eine grenzenlos glückliche Nobeline wartete, während die Musiker sich erneut für eine Zwischensequenz in die Saiten legten.

Das Kriegserklärung?“, fragte Gorgus, der anscheinend wie der überwiegende Rest der Bevölkerung an akuten Zahnschmerzen litt.

„So was in der Richtung“, erwiderte Hilly, indes Vandadium zu Gorgus Entsetzen für die nächste Strophe Luft holte.

Glaube mir

ohne dich

komm ich nicht weiter,

heirate mich und

mach mein Herz heiter...

Weiter kam er zur grenzenlosen Erleichterung aller Gehörgangsgeschädigten nicht, denn Nobeline warf sich ihm um den Hals und quietschte lauthals: „Ja, ja, ich will!“

Tosender Applaus begleitet von einer beeindruckenden Feuerlanze des Drachen quittierten diese Entscheidung. Ob es nun die Freude an dem Glück der zwei Verliebten war oder die Dankbarkeit darüber, daß das Gejaule des Prinzen ein Ende hatte, vermochte ich nicht zu beurteilen. Ich vermutete aber, daß beide Teile zu gleichen Maßen an dem Ausmaß der allgemeinen Begeisterung Teil hatten.

„Schade, der Refrain wäre echt der Bringer gewesen“, ertönte plötzlich neben mir eine wohl vertraute, leicht miauende Stimme.

Mikesch!“, rief ich glücklich und ging vor dem Kater in Knie. Ehe der sich versah, hatte ich die Arme um seinen pelzigen Hals geschlungen und zerzauste ihm das Fell, bis er aussah wie ein von Motten zerfressenes Kissen.

„Sachte im Schachte“, bremste er meine Freude und befreite sich aus meiner Umklammerung. „Ohne Pelz sehe ich nur halb so gut aus“, maunzte er. Mit der Pfote fuhr er sich über die Ohren, und betrachtete mich dabei wie jemand, dem man gerade die Formel für das ewige Leben präsentiert hatte. „Und, wie war meine Aufführung?“, fragte er um Beifall heischend.

„Ganz gut, bis auf das Singen.“

„Hmmm. Bei Dieter wäre er in der ersten Runde schon aus dem Studiofenster geflogen“, gab Mikesch zu.

„Aber der Text und die Musik an sich waren prima“, tröstete ich den Kater. Der machte plötzlich einen leicht verlegenen Eindruck.

„Um ehrlich zu sein, ich hab’s aus Notting Hill geklaut und den Text des Titelsongs ein wenig umfrisiert. Aber sag’s niemanden weiter.“

Natürlich tat ich das nicht, zumal mir Notting Hill ohnehin nichts sagte. Die sich anschließende Feier übertraf alles, was ich jemals auf Finsterburg erlebt hatte.

Während des gesamten Festes saß der Kater stolz wie ein Pfau neben dem Fürsten auf dem ehemaligen Platz von Nichtsnutz, und es wunderte niemanden wirklich, als Ignaz am Ende des dritten Tages – vermutlich unter dem Einfluß von reichlich Wein und Met – den Kater zu seinem neuen Berater erkor. Die leise Stimme in meinem Inneren sagte mir, daß damit völlig neue Zeiten in Finsterburg anbrechen würden.

Das Zeitalter des Dosenfutters hatte endgültig Einzug gehalten.

 

– 23 –

Der Wind heulte wie ein Rudel hungriger Wölfe und ließ das kabbelige Wasser in dem kleinen Hafenbecken am Ende der Welt schäumen. Erste Regentropfen platschten bereits auf die alten, hölzernen Planken eines Fischerbootes auf dem ein Gnom emsig damit beschäftigt war, das Boot für den nahenden Sturm zu sichern. Gelegentlich warf er einen Blick auf die tiefschwarze Mauer am Horizont, wo in rascher Folge Blitze gleich feurigen Lanzen aus den dunklen Wolken zuckten, gefolgt von bedrohlich rollendem Donnerhall. Lange würde es nicht mehr dauern, bis das Unwetter den Hafen erreichte.

Wigo ächzte und beeilte sich, das Segel sicher zu verschnüren. Er wagte es nicht, sich vorzustellen, was sein neuer Arbeitgeber mit ihm machen würde, sollte sich das Segel im Sturm losreißen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Er wollte die Anstellung bei dem alten Fischer nicht verlieren, denn Wigo liebte seine neue Tätigkeit. Die Bezahlung bestand zwar nur aus einem kleinen Anteil am Fisch, den sie täglich fingen sowie einem Platz zum Schlafen in dem windschiefen Schuppen neben der Fischerhütte, aber das genügte Wigo zum Glücklichsein. Nach und nach verblaßten sogar die Erinnerungen an die Zeit im Wald. Aber manchmal holt einen die Vergangenheit ein, und meistens dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

„Setz mich über zu den Hexeninseln“, ertönte plötzlich von der Kaimauer her eine düstere Stimme, die Wigo frösteln ließ. Erschrocken sah er auf und erblickte die finstere Gestalt eines Menschen, der in einen herunter gekommenen, ehemals schwarzen Kapuzenmantel gehüllt war und mit grimmigen Blick auf das Meer hinaus sah. Wigo konnte es nicht fassen.

Der Unheimliche war zurück. Wußte er von Wigos Verrat?

Wigo beeilte sich, seine schmutzige Fischermütze tiefer ins Gesicht zu ziehen und das Zittern zu unterdrücken, das ihm beim Anblick des Düsteren befallen hatte. Zum Glück schien der Unheimliche ihn noch nicht erkannt zu haben. Nun mußte Wigo alles daran setzen, damit das so blieb und den Unheimlichen los werden.

„Das ist nicht mein Boot“, piepste Wigo mit kläglicher Stimme.

„Die Eigentumsverhältnisse interessieren mich nicht“, schnarrte der Unheimliche. „Bring mich nur von hier weg, bitte!“ Mit dem letzten Wort lag plötzlich etwas ungewohnt Flehendes in der Stimme des Unheimlichen, das Wigo aufhorchen ließ. Konnte es sein, daß der Unheimliche sich vor etwas fürchtete?

Verblüfft beobachtete Wigo, wie der Unheimliche sich mehrmals schaudernd umsah, als halte er nach Verfolgern Ausschau. Wenn die dem Unheimlichen Angst einflößten, wollte Wigo sie nicht kennenlernen.

„Ich kann nicht segeln. Außerdem kommt ein Sturm auf. Wir würden kentern, sollten wir uns auf das Meer hinaus wagen“, nahm er daher einen neuen Anlauf, den Unheimlichen loszuwerden, doch der wischte die Bedenken beiseite.

„Besser auf See sterben als...“ Weiter kam er nicht, denn eine hohe, kreischende Stimme ließ ihn zusammenzucken, als habe er einen Schlag mit einer soliden Keule erhalten.

„Schatzilein, so warte doch auf mich!“

Wigo vergaß vor Schreck, das Boot weiter zu sichern, als er entdeckte, wer plötzlich zwischen den Hütten, die den Hafen in einem Halbrund säumten, auf den Steg hinaus gehumpelt kam. Die Frau war selbst aus der Perspektive eines Gnoms schrecklich anzusehen und hatte offenbar einen Narren an dem Unheimlichen gefressen.

„Wie tief ist das Wasser hier?“, wandte sich dieser in nackter Panik an Wigo.

„Zehn Schritt.“

„Das genügt!“

Der Unheimliche straffte sich zu seinem letzten Schritt, indes das hutzelige Weib eine ungeahnte Behendigkeit an den Tag legte. Bevor der Unheimliche auf Tauchfahrt gehen konnte, war sie hinter ihm und riß ihn mit erstaunlicher Kraft herum.

„Herzilein, endlich sind wir zusammen“, hauchte sie und sorgte so dafür, daß dem Unheimlichen der letzte Elan abhanden kam. Aus Wigos Sicht wirkte er plötzlich wie ein Sack Kartoffeln, den ein Spaßvogel in Lumpen gehüllt hatte.

„Gnade“, flüsterte der Kartoffelsack, worauf die Alte schaurig lachte.

„Ich habe eine Überraschung für dich.“ Wigo duckte sich bei diesen Worten ängstlich hinter eine Taurolle und beobachtete von dort das weitere Geschehen. Zu seinem Erstaunen griff sich die hutzelige Alte in den Ausschnitt ihres schwarzen Kittels und zog dort an etwas. Wigo und der Unheimliche ächzten entsetzt im Chor, als Hedwig begann, ihr Gesicht abzuziehen, als würde sie ihr Sommerfell ablegen.

„War doch nur eine Maske“, klärte sie den Unheimlichen auf, nachdem sie mit der Prozedur fertig war. Dessen Anblick erinnerte plötzlich frappant an Kudu den Bekloppten, der nicht fassen konnte, was er sah. Vor ihm stand eine junge, attraktive Frau mit kurzen, feuerroten Haaren, die ihn liebevoll ansah.

„Das Outfit war gut fürs Geschäft. Aber damit ist jetzt Schluß, Schatzi.“ Entschlossen warf sie die Maske ins kabbelige Hafenwasser. Dann schloß sie die Arme um den Hals des Unheimlichen und drückte ihm einen herzhaften Kuß auf den Mund. Ein paar Fuß unter ihnen, fiel Wigo vor Verblüffung um, doch niemand nahm davon Notiz.

„Was fangen wir jetzt mit unserer gemeinsamen Zukunft an?“, hauchte Hedwig.

„Nun, ich wollte gerade ein Boot für eine Segeltour zu den Hexeninseln chartern.“

„Ich glaube, das würde mir gefallen.“

Und wie es mit dem Kater ausgeht, erfahrt Ihr bald im letzten Teil. Ich wäre dankbar für den einen oder anderen Kommentar zu dieser Story. Derzeit ist die Fortsetzung in Arbeit.....

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