Michael Hübner

Freunde fürs Leben (Teil 3)


Der Syrer kümmerte sich natürlich nach seinen besten Kräften um seinen kranken Freund. Doch leider ging es dem Juden immer schlechter und schließlich lag er im sterben. Kurz vor seinem Tod, vermachte der Jude dem Syrer seine Schreinerei und sein Haus und nahm ihm das Versprechen ab, sich gut darum zu kümmern. Als der alte Jude gestorben war, ergriff den Syrer eine tiefe Traurigkeit. Er hatte seinen besten Freund auf der Erde verloren. Das einzige was ihm noch blieb, war sich um sein Grab zu kümmern. Doch eines Tages traf den Syrer fast der Schlag, als er das Grab seines besten Freundes aufsuchte und es total verwüstet vorfand. Die Blumenvasen waren zerstört worden und die Blumen lagen wild verstreut auf dem Weg herum. Dazu war der Grabstein noch mit ekligen Hakenkreuzen verschmiert worden. Plötzlich hörte der Syrer von der Seite hässliche Naziparolen rufen. Er wendete seinen Kopf und erblickte die Skinheads die ihn einst so schlimm verprügelt hatten. In ihren Händen hielten sie noch die Sprühdosen mit denen sie ihre widerlichen Hakenkreuze auf den Grabstein seines Freundes geschmiert hatten. Ohne viel nachzudenken trat er auf die Skinheads zu, die ihn höhnisch auslachten weil sie nicht wussten das er jetzt nicht mehr so hilflos wie früher, sondern ein begnadeter Kickbox Champion war. Der Syrer ließ seine Fäuste und Füße sprechen und schnell lagen vier zerschlagene und blutende Skinheads im Dreck. Doch im Gegensatz zu dem wie die Skinheads ihn damals so herzlos liegen gelassen hatten, so zeigte der Syrer Gnade und holte einen RTW der die Bande ins Krankenhaus brachte. Die Skinheads wurden, nachdem sie von ihrer Verletzungen genesen waren, vom Gericht dazu verdonnert die ganzen Schmierrereien die sie auf dem Grabstein des Juden hinterlassen hatten, zu entfernen. Aber auch der Syrer wurde zu einer Geldstrafe verdonnert weil er seine als Kickboxer erlernten Fähigkeiten, verbotenerweise in der Öffentlichkeit zum besten gegeben hatte. 

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Als junges Mädchen erfand ich schon lustige Geschichten, die ich meiner Nichte erzählte. Meine Dichterei geriet in Vergessenheit, erst meine Kinder Walter und Beatrix gaben mir, durch ihren herzigen Kindermund die Idee wieder zu schreiben.
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