Sabrina Petra Funk

Crazy Christmas

 

 

"Jingle Bells, jingle Bells, jingle all the way", sang der junge Werbezettelverteiler, während er auf Skiern seiner Arbeit nachging.

Es war kurz vor Weihnachten und es lag hoch Schnee draussen.

"Hüah!", rief eine hübsche junge Frau, die versuchte, mit Hilfe eines Pferdes, Schlitten zu fahren.

Plötzlich trafen sich der Werbezettelverteiler und die hübsche junge Frau.

"Was machst du denn da?", fragte die Frau den jungen Mann.

"Ich verteile Gutscheine für 2 Glühwein in der Kneipe „Zur Tanne"!"

"Ich bin Tina und arbeite bei einer Versteigerungsfirma und du?", fragte die junge Frau.

"Ich bin Snow und ich verteile Flyer!", antwortete der Albino und drückte Tina ein Werbezettel in die Hand.

 

Ein Tag später sass Snow in der Kneipe „Zur Tanne".

Plötzlich hörte er eine bekannte Stimme.

"Snow, alter Freund, was machst du denn hier?"

Snow drehte sich um und sagte:

"Hey, Bernd alter Freund, schön dich mal wieder zu sehen! Ich probiere die Umsonst-Glühweine!"

"Ja klar! Du hast ja genug Gutscheine!", sagte Snows Freund und dann:

"Gut, dass ich dich treffe, es gibt nämlich tolle Neuigkeiten! "

"Welche denn?", fragte Snow.

"Wusstest du schon, dass die Band "Blue Wave" hier bald ein Konzert gibt?", antwortete Bernd.

"Unsere Lieblingsband?", fragte Snow.

Daraufhin holte Bernd sein Handy heraus und sagte: "Mal gucken, ob die noch Karten haben!"

Doch es war nur noch eine Karte zu vergeben.

"Mist! Was machen wir denn jetzt?", fragte Snow.

Plötzlich wurden beide durch eine weibliche Stimme unterbrochen.

"Slow?", fragte diese.

Snow drehte sich um und sagte: "Hallo Tina! Schön dich zu sehen! Ich heisse übrigens Snow, mit N!"

Tina setzte sich zu Snow und Bernd an den Tisch.

"Was machen wir denn jetzt?", grübelte Bernd.

"Jetzt überlege nicht so lange, jetzt bestell die Karte, sonst ist sie auch noch weg!", sagte Snow.

Bernd bestellte und sagte dann: "Die Karte geht auf mein Konto, also fahre ich zu Blue Wave!"

"Nein, stopp, ich hab ne Idee!", sagte Snow.

"Welche denn?", fragte Bernd.

"Jeder von uns beiden zahlt die Hälfte der Karte und wir schließen eine Wette ab. Wer die gewinnt, fährt zu Blue Wave!", antwortete Snow.

"Und wie soll die Wette aussehen?", fragte Bernd.

"Wer das größte Weihnachtsgeschenk hat, geht zum Konzert!", antwortete Snow.

"Abgemacht!" ...

 

"Meinst du ein Klavier ist gross genug?", fragte Snow Tina, die gerade bei ihm zu Besuch war.

"Es ist jedenfalls gross genug, um es nicht von der Stelle zu bekommen, so starr, wie das Klavier hier steht und da helfen auch die Rollen nichts!"

, antwortete Tina.

"Dann lass uns ein Video machen, vom größten Weihnachtsgeschenk der Welt, um es Bernd zu zeigen!", sagte Snow und holte seinen Camcorder heraus.

"So! Du sagst "Schau mal, das schöne Klavier!" und ich sage "Ein Klavier, ein Klavier!"

, sagte Snow und drehte das Video.

Danach lehnte er sich an das Klavier und sagte "Hier ist der Beweis! Das größte Weihnachtsgeschenk der Wehehehelt!"

Plötzlich löste sich das Klavier vom Platz und sauste auf seinen Rollen aus dem Haus.

"Komm zurück!", rief Snow und lief hinterher.

Das Klavier rollte auf die Strasse und durchbrach die Tür eines Hausbesitzers, so dass es durch das Schlafzimmer rollte!

Snow mit einen "Komm zurück!" hinterher.

Plötzlich erwachte der Nachtschichtarbeiter und sagte "Ich glaube, ich hab schon Halluzinationen! Jetzt habe ich mir tatsächlich schon eingebildet, ein Klavier sei hier durchs Schlafzimmer gerollt! Tja! Muss ich wohl geträumt haben!"

Plötzlich krachte das Klavier an ein Haus und zerbrach in hundert Teile.

Und nicht nur das!

Plötzlich kam auch Bernd zum Vorschein!

"Mein Klavier!", sagte Snow, der wenig später dazu kam und dann: "Bernd, was machst du denn hier? Reimt sich ..."

Doch Bernd lachte sich nur kaputt.

"Was ist bitte schön so witzig?", fragte Snow.

"Ha, du meinst also ein Klavier sei das größte Weihnachtsgeschenk der Welt?", fragte Bernd.

"Ja! Wieso?", fragte Snow.

"Mein Haus ist viel grösser!", antwortete Bernd.

"Haus?", fragte Snow "Du willst doch wohl nicht im Ernstfall ein Haus verschenken?"

"Doch! Mein Haus an Tina!", antwortete Bernd.

"Oh nein! Tina ist meine Freundin!", sagte Snow.

"Gewonnen!", jubelte Bernd.

"Ich gehe zum Konzert!"

Snow jammerte: "Jetzt habe ich nicht nur ein kaputtes Klavier, sondern auch noch eine Wette und meine Freundin verloren! Was für ein Pechtag!"

Plötzlich kam auch Tina dazu.

"Was ist?", fragte sie, doch Snow sagte nur: "Ich gehe LOTTO gucken!"

 

Wieder zu Hause, machte Snow den Fernseher an, um die Lottozahlen zu gucken, bei denen er immer regelmäßig mitmachte.

"Die 8!", rief der Fernsehmoderator. Snow staunte: "Hab ich auch!" - "16!" - "Zwei richtige!" - "24!" - "Drei!" - "32!" - "Vier, ich kanns nicht glauben!" - "40!" Snow sagte nichts ...

"Und die Zusatzzahl 48!"

Snow war wie erstarrt, doch dann rief er panisch:

"OH, MEIN GOTT! Ich bin Lotto-Millionär!"

 

Wenig später stattete Snow Bernd einen Besuch ab.

"Du glaubst also, dass ein Haus das größte Weihnachtsgeschenk der Welt sei?", fragte Snow.

"Ja! Wieso?", fragte Bernd.

Daraufhin zeigte Snow Bernd seine Quittung und sagte: "Ich bin jetzt Lotto-Millionär und kann Tina mehr Geld schenken, als dein Haus gekostet hat! Gewonnen! Ich gehe zu Blue Wave!"

Daraufhin sah sich Bernd geschlagen.

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.11.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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