Klaus Mallwitz

Im Auto unterwegs

Heute Nacht haben wir Glück. Die Autobahn ist total frei. Niemand ist vor uns, niemand ist hinter uns, niemand kommt uns entgegen. Wir haben die ganze Autobahn für uns allein. Niemand ist hier unterwegs. Nur wir beide. Nur wir beide sind unterwegs. Ganz allein. Zu zweit. Du und ich. Natürlich sind wir nicht zu Fuß unterwegs. Unser Auto fährt uns. Das geht schneller. Weiß eigentlich jeder. Und sicherer ist es auch. Neben den vielen systemrelevanten Kreuz- und Querdenkern der antiparlamentarischen Opposition wissen das sogar die aus meiner Sicht systemirrelevant denkenden Nichtdenker der gesamten Autoindustrie. Also auch ich. Ich weiß es aus ganz sicherer Erfahrung heraus. Ich bin als dreijähriger Junge zum ersten Mal von zuhause abgehauen, da hatte ich noch keinen Führerschein. Den von meinem Vater, den wollte ich ihm nicht klauen. Meine Mutter meinte schon während ihrer Schwangerschaft mit mir, wenn ich zu meinen Lebzeiten außerhalb ihres Bauches einmal von einem der feschen Polizisten mit einem fremden Portemonnaie oder mit einem fremden Ausweis in der Tasche geschnappt werde, erhalte ich unabhängig von Alter, Geschlecht und Glauben eine Isolationshaft. Zum Frühstück gäbe es dann zwar ein leckeres vertrocknetes Brot, aber was solle das einem so stark herangereiften Jüngling wie mir schon nützen, wenn ich es nicht herunterschlucken könne, weil es ja nur ein klägliches Wasser ohne alkoholischen Zuschuss für eine Brot-Herunter-Schluckung als Beigabe dazu geben würde. Also entschied ich mich, zu Fuß abzuhauen. Ich rannte also vom Elternhaus in Bremen bis zur Autobahnauffahrt nach Kassel, bog hinter Kassel rechts ab in Richtung Würzburg auf die A6, streifte dabei mit dem linken Oberarm einen roten Ferrari, der dabei zum Glück nicht zu Schaden kam, und zur ganz persönlichen Freude legte ich auf einem Rastplatz eine kleine Pause ein. Nach 7 Ouzos setzte ich die Reise zunächst erfolgreich fort. Ich wechselte zwar häufig überraschend ungewollt die Fahrspur, aber ich kam meinem Ziel, das ich selbst noch gar nicht kannte, immer näher. Bevor ich es erreichen konnte, erwischte mich kurz vor der Ausfahrt München-West der Kinderwagen eines Radfahrers auf der Überholspur. Ich kam ins Stolpern und landete direkt neben dem Seitenstreifen auf einer noch halb gefüllten Ouzo-Flasche, die dank der Kollision drei Löcher im Hals erleiden musste. Und ich? Hals- Nasen-Beinbruch! Nur die Füße waren noch heil. Und der Mund. Wenigstens die Füße und der Mund, meine besten Schmuckstücke. Den Mund konnte ich wenigstens noch über die Löcher am Hals der Flasche stülpen, um meinen Durst ein klein wenig zu löschen. Hab ich ein Glück gehabt! Aber trotzdem, seit diesem Wundererlebnis weiß ich, dass es Sinn macht, auf der Autobahn mit, oder besser noch, in einem Auto unterwegs zu sein. Am besten sogar, auf dem Fahrersitz sitzend. So wie heute. Ganz so, wie heute. Und du? Du sitzt hinten auf dem Rücksitz. Ich wills gerne noch mal überprüfen. Nicht, dass ich mich da irgendwie irre. Am besten ist es, ich überprüfe kurz und bündig noch mal, wo du sitzt, und wo ich sitze. Also, in einem Auto gibt es für den Fahrer einen ganz besonderen Sitz, der sich immer vor dem Lenkrad befindet. Das ist der sogenannte Haupt- oder Fahrersitz. Damit fangen wir mal an. Oder besser, ich fange direkt bei mir selbst an. Ich hab erst gestern von meiner Schwiegermutter erfahren, die Menschen sollten, bevor sie sich aufregen, erst mal bei sich selbst anfangen. Bei sich suchen! Und irgendwie vertraue ich meiner momentanen Schwiegermutter. Der vertraue ich sogar noch mehr als der Mutter meiner allerdrittbesten Ex-Ehefrauen. Also mach ich nichts falsch, wenn ich erst mal mich untersuche. Sobald ich mich dann erkannt habe, schaue ich wie rein zufällig, aber doch bei vollem Bewusstsein unter meinen Popo. Was befindet sich dort? Wo sitze ich? Wo sitze ich drauf? Ist das ein Küchenstuhl? Nein! Was sehe ich dann? Ja, ich hatte Recht. Ich sitze vorne, direkt vor dem Steuerrad, noch direkter auf einem Fahrersitz. Auf dem darf nur ein echter Führerscheininhaber Platz nehmen. Und wo steckst du? Du bist tatsächlich, wie ich gedacht habe, auf dem Rücksitz? Na, schauen wir mal. Was erkenne ich? Ja, du sitzt auf dem Nebensitz, dem neutralen Beifahrersitz. Ein gewachsener Autofahrer setzt sich auf so etwas nicht hin. Und was machen wir beide auf unseren Sitzen? Du begutachtest deine Lippen in deinem Handspiegel, den ich dir gestern auf dein Drängen hin gekauft hab, und ich beobachte den nicht vorhandenen Verkehr durch die Windschutzscheibe. Du sitzt da wie immer mit gesenktem Haupt, weil dir wieder keine Lippenstiftfarbe so richtig gefällt, und ich sitze stolz mit erhobenem Haupt auf dem mir zustehenden Fahrersitz, weil ich weiß, dass meine Lippen von Natur aus mit der richtigen Farbe gesegnet sind. Sie sind zwar schief und rissig, aber durchaus kussfähig. Ich bin halt nicht umsonst der Liebling vieler kussbegeisterten Ehefrauen, sowohl den meinigen eigenen als auch denen, die mir nicht gehören. Und das kann nicht jeder von sich behaupten. Und ausgerechnet heute sitzt wieder mal eine Frau hinter mir. Die ist noch ganz frisch mit mir verheiratet. Da hab ich einfach noch viele Gefühle. Das hab ich am Anfang eines kurzweiligen Lebensabschnittes meistens. Tja, niemand sieht uns jetzt, niemand stört uns. Wir könnten uns jetzt einfach küssen, ohne dass es jemand sieht. Diese Chance, sich unbeobachtet auf einer menschenleeren Autobahn küssen zu können, die lässt sich doch kein normaler Mensch entgehen. Hm. Ob sie sich wohl auch grad überlegt, wie wir es am besten anstellen? Ohne Druck, ohne Zwang? Hä? Ja. Ja. Ganz zwanglos ohne Zwang! Ganz natürlich muss es sein. Wie selbstverständlich. Ohne Angst. Mit Vorsicht und Eleganz. Ohne Zungenschlag. Weniger ist mehr, das sagte schon unser Nachbar, und der ist Immobilienmakler. Der muss es wissen. Und diesen Grundsatz von ihm, den hab ich mir fest eingeprägt. Den darf ich niemals vergessen. Weniger ist mehr. Ich darf meine Ingeborg nicht erschrecken. Nicht gleich mit tausend Küssen auf einmal. Sonst zieht sie ihre Zunge sofort wieder zurück. Sie ist schon von Natur aus ziemlich schreckhaft. Bei jeder kleinsten Berührung zuckt sie schon zurück. Vielleicht sollte ich meine zarte Lippenpracht zunächst gar nicht an ihre Lippen ranlassen. Jedenfalls nicht ganz. Ich schiebe meine Lippen ganz langsam an ihre heran, von ihr fast unbemerkt, und dann, bevor sich die vier Lippen geschmackvoll aneinander zärteln, halte ich einfach meine Lippenbewegung an. Als wäre da ein STOP-Schild. Und dann verharre ich wenige Millimeter vor ihrem sich schon leicht automatisch geöffneten Mund in einem waschechten Wundstarrkrampfzustand. Ich wette, sie hält es dann einfach nicht mehr aus, und sie stößt ihre Lippen ran an meine, erschrickt zunächst, worauf ich ihr sachlich erkläre, dass niemand etwas dafürkönne, weil, wie sie ja aus dem Schulunterricht, also aus dem Physikunterricht sicher noch wisse, dass eben auch eine sogenannte Anziehungskraft über den magnetischen Strom schuld daran sei, dass ihre Lippen von meinen glühenden Lippen angezogen werden. Meine Lippen sind wahrhaftige Magneten. Die elektrisieren einfach jede andere Lippe. Und dann gibt’s für die gar kein Zurück mehr. Ja, so mach ich es jetzt. Ja, ich lasse einfach sie kommen. Da mach ich nichts falsch. Ich bleib bescheiden, wie ich schon immer war, und sie, sie fühlt sich nicht so überfallen. Und wenn doch, dann kann ich immer noch sagen, sie sei ja angefangen. Ich hab das STOP-Schild beachtet. Sie hätte ja auch ihren Lippendrang bremsen können. Hat sie nicht getan. Wer kann das schon, so kurz vor der Lippenberührung einfach abbremsen. Und mir ist es doch recht. So komm ich wenigstens auf meine Kosten. Vielleicht gibt es dann endlich mal wieder einen richtigen Kuss! Einen, der kein Ende findet. Wie damals, in unserer ersten Nacht. Damals hab ich noch nicht mal was dafür tun müssen. Sie wusste ohne jede Anleitung, was in einer Hochzeitsnacht alles zu tun war. Und sie tat es, ohne dass ich einen Finger gerührt hab. Da kann man sich schon mal fragen, ob man da überhaupt einen Kuss verdient hat. Aber heute? Also heute, wo ich mich ja richtig anstrenge, sie nicht zu überrumpeln, da hab ich den Kuss doch schon von vorn herein verdient. Gratis sogar. Und außerdem fahre ich schon seit 10 Minuten unfallfrei auf dieser Autobahn. Wer fährt schon ohne Murren freiwillig seine eigene Frau so lang durch die
Gegend? Okay, jetzt übertreib ich vielleicht ein wenig. Aber nicht viel. Nur ganz leicht. Aber 8 Minuten müssten es schon sein, die wir mindestens schon auf dieser Fahrbahn hier gemeistert haben. Was heißt hier wir? Ich bin es, der am Steuer sitzt. Ich fahre. Ich bin der Fahrmeister. Und die Zeit rennt halt nicht so schnell, wie ich mir das immer wünsche. Da verwechsele ich schon manchmal Wunsch mit Wahrheit. Da überholt der Wunsch in mir immer wieder mal gern die Wahrheit. Die wahre Zeit geht halt step by step vorwärts. Dann sind es halt nur noch 8 oder 8,5 Minuten, die wir bis jetzt unterwegs sind. Aber bald sind wir trotzdem schon 10 Minuten unterwegs. Ich denke, wenn ich in etwa 20 bis 30 Sekunden sage, dass ich bereits 10 Minuten unfallfrei unterwegs bin, dann kann mir niemand mehr unterstellen, ich hätte übertrieben. So, und nun sind die 20 Sekunden schon rum. Vielleicht noch nicht ganz, aber auf die Sekunde kommt es ja nun wirklich nicht mehr an. Jedenfalls nicht unbedingt. So, nach meiner inneren Uhr sind jetzt schon 25 Sekunden rum. Mittlerweile kann ich ohne Übertreibung sagen, dass ich bereits seit 10 Minuten, oder noch genauer gesagt, nach mindestens 10 Minuten ohne einen einzigen Unfall auf der Autobahn fahre. Es dauert nicht mehr lange, dann sind wir schon ein ganzes Dutzend Minuten unterwegs. Ohne Kuss. Irgendwann sind´s dann schon 4 Stunden, oder 8, oder 10. Tja, da habe ich ganz sicher einen, wie soll ich sagen, ja, also sagen wir´s so, wie´s ist, da habe ich schon einen Kuss der absoluten Extraklasse verdient. Und zwar nicht erst kurz vor dem Ziel, sondern schon jetzt. Nur, wie kann ich ihn bekommen? Mein Hinterkopf ist ihren Lippen näher als mein Vorderkopf. Mit dem Hinterkopf kann ich sie aber nicht küssen. Und andersrum, was hab ich davon, wenn sie nur meinen Hinterkopf küsst? Ich muss dafür sorgen, dass sich meine Lippen ihren Lippen nähern können. Natürlich stopp ich vor der ersten Berührung ab, damit sie den Anfang machen kann. Das hab ich ja schon geklärt. Aber wie krieg ich es hin, dass sich die Lippen näherkommen? Hm, ich glaube, da kommt mir grad eine Idee. Sie könnte vielleicht ihren Kopf vom Rücksitz aus über meinen Kopf hinweg zwischen die Autofensterscheibe und meinen Vorderkopf schieben. Dann schieb ich meinen Kopf etwas nach vorne, und die Lippen können sich annähern. Und dann lasse ich sie kommen, wie ich es ja grad schon angedacht habe. Es kann natürlich sein, dass ihr Kopf gar nicht reinpasst in den Zwischenraum zwischen der Fensterscheibe und meinem Kopf. Dann wäre sie ja gezwungen, meinen Hinterkopf zu küssen. Und das wär ja langweilig für mich. Am besten ist es wohl, ich mach den ersten Schritt ganz anders. Ich wende den Trick an, den ich gestern schon bei Irmgard angewendet habe. Gut, es hat bei ihr zwar lange gedauert, bis ich ihn überzeugend umsetzen konnte. Aber sie kannte mich ja auch erst seit 12,4 Minuten. Aber nach dem 10. Versuch, also noch bevor ich ein Dutzend Versuche verbraucht habe, hat sie mich zwar nicht überzeugend, aber immerhin mit etwas Verstandeskraft geküsst. Ja, das war schon fast ein sozial angehauchter Kuss im Diplomformat. Da will ich sie jetzt nicht schlechter machen als sie war. Sie hatte halt noch nicht so viel Erfahrung, da kann sie nichts für. Ich war jedenfalls einigermaßen zufrieden mit ihrer Kussfähigkeit.  Aber nun wieder zu Ingeborg. Heute sitzt sie wieder auf dem Rücksitz. Die küsst, wenn ich Glück hab, nicht nur mit Verstand, sondern auch mit einer Geisteskraft, wie es nur wenige Frauen beherrschen. Jedenfalls kann ich mir das so vorstellen. Und wenn sie meine Erwartungen nicht auf Anhieb erfüllen kann, dann lasse ich sie nicht im Stich. Dann schreibe ich ihr eine leicht verständliche Kuss-Anleitung. Ja, die Ingeborg. Das ist meine allerneueste Ehefrau. Und wenigstens heute will ich ihr wieder treu sein. Da wird sie dankbar sein, dafür sorg ich dann schon. Aber, hm, wie mach ich´s am besten? Nicht das treu sein, dass kann ich schon. Ich meine das Küssen. Hm, überlegen wir doch kurz mal. Vielleicht hab ich eine konkrete Idee. Ja, und schon hab ich sie, die Idee, die es in sich hat. Ich schiebe meinen Kopf zunächst ein bisschen nach hinten und drehe ihn dann langsam rechtsherum um. Sieht ja niemand! Naja, sie sollte es schon sehen, dass sich meine rechte, zarte Wange nähert, sich zeigt, diese Haut, diese meine bronzene Haut, eine echte Winnetou-Haut. Zum Reinkneifen, zum Abküssen, zum Abschlecken. Und niemand guckt zu. Wer kann da schon Nein sagen? Wir sind allein. Nicht nur im Auto, sondern sogar auf der ganzen Autobahn. Da kann mit all unserem Sachverstand hin und her geküsst werden. Da können wir sogar aus dem Auto rausfallen und uns auf der Fahrbahn weiterküssen. Freilich, der Straßenbelag ist schon ein wenig härter als unsere Fahrersitze. Und kälter ist es draußen auch. Außerdem gilt es, keine Zeit zu verlieren. Das Auto fährt ja dann weiter. Und wer weiß? Vielleicht kommt es von der Fahrbahn ab und fährt auf einer langweiligen Landstraße weiter. Wir müssten es erst wieder einfangen, dann irgendwie hineinschlüpfen, dann wieder die richtige Autobahn finden, um einigermaßen pünktlich beim Friseur meiner Ingeborg in Prawelte ankommen zu können. Nicht auszudenken, wenn der gerade seine Mittagspause hat. Da kriegst du keinen Haarschnitt mehr. Da wartest du, bis der seinen Teller volle Pulle leer gegessen hat. Und für den Nachtisch lässt der sich noch mehr Zeit. Wann soll man denn da wieder zurück in Rochingen sein? Nein, nein, am sichersten ist es, nach dem Herauskullern aus dem Auto sofort wieder einzusteigen. Ohne jeden Freiluft-Kuss.  Wir müssen ja vorwärtskommen, um pünktlich anzukommen.  So kann man Pflichtbewusstsein und Lustgewinn miteinander verbinden, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlt. Ich hab Lust auf einen Kuss, und sie fühlt sich verpflichtet, mich da zu küssen, wo ich mich wohl fühle beim Küssen, nämlich in der Wärme unseres Autos. Ich muss nur aufpassen, dass es so bleibt, dass uns niemand sieht, dass uns niemand überholt. Aber wer soll uns schon überholen? Es ist ja niemand hinter uns auf der Autobahn. Und wenn auch irgendwann mal ein Auto 20 Meter hinter uns auftaucht, muss ich nur aufpassen, dass es uns nicht überholen kann. Kein einziges Auto darf uns überholen. Und ich darf natürlich auch kein Auto überholen. Aber wie sollte das schon passieren? Vor uns ist ja niemand. Wenn niemand vor mir fährt, kann ich auch keinen überholen. Und links neben mir? Da fährt auch niemand. Damit da auch jetzt keiner auf der linken Spur angebraust kommt und mich überholen will, schwenke ich einfach mal links rüber. Ich brauch nicht mal zu blinken, weil ja eh niemand hinter mir ist.  Also, dann fahr ich jetzt halt mal links. Ja, ich weiß, wie´s geht. Ich fahr mal auf der linken Spur weiter, auf der Überholspur. Kann ja nichts passieren.  Kann – ja – nichts – passieren! Bin ja deshalb noch lange kein Linker. Obwohl, … na ja, meistens schon. Da kann ich dann auch nach links schwenken. Da mach ich nichts falsch.

Gedacht, getan! Und was sehe ich jetzt rechts vor, rechts hinter und rechts neben mir? Kein Auto fährt auf der rechten Spur. Kein Christdemokrat, kein Effdepeler, nicht mal ein einziger Rassist ist nach rechts abgedriftet? Wenn ich jetzt rechts neben mir ein Auto sehen würde, müsste ich jetzt unbedingt Gas geben oder bremsen. Vielleicht kann ich schon im Vorfeld dafür sorgen, dass mich als Linker niemand mehr rechts überholen kann. Ich fahr einfach rüber auf die rechte Fahrspur. Ich weiß ja wie es geht. Was ich von rechts nach links kann, kann ich auch von links nach rechts. Ich will einfach auf der Autobahn in keiner Sekunde ein Fahrzeug neben mir haben. Weder rechts noch links. Egal, ob es neben mir fährt, ob es mich überholt oder ob ich es überhole.  Sobald nämlich ein Auto in meine Nähe kommt, gibt es ja doch nur ein blödes Blitzgewitter nach dem anderen, weil sowohl diese Lahmarschfahrer als auch die Raser, und vor allem die Neben-mir-Fahrer meine Frau auf dem Rücksitz ablichten wollen. Das weiß ich doch. Vielleicht hats noch keiner gemacht, aber ich weiß es trotzdem. Obwohl diese Autofahrer eigentlich statt der Polaroid- oder Spiegelreflexkamera das Steuer in der Hand haben sollten. Und meine Frau schaut garantiert, das hab ich zwar noch nicht erlebt, aber das weiß ich doch, die schaut ganz sicher, wenn uns ein Auto links überholt, aus dem linken Fenster raus. Und wenn ich ein Auto überhole, also wenn ich mich auf der Überholspur befinde, schaut sie aus dem rechten Autofenster raus. Und jedes Mal winkt sie zärtlich mit einer ihrer Hände. Nach rechts hin mit der linken, nach links hin mit der rechten Hand. Und sobald sie ihr Gesicht zum Fenster dreht, dabei die Hand zum Wink erhebt, gibt es ein Geblitze, wie ich es nicht einmal erlebt habe, als ich sie vor 4 Tagen, äh, oder war es vor 4 Jahren oder irgendwie irgendwann dazwischen, geheiratet hab. Bei der Trauung, genau in dem Moment, in dem ich mich zu einem ungezwungenen „ja“ zu irgend so einer Frage hinsichtlich meiner Bereitschaft, die Ingeborg bis zum Ende des Lebens besitzen zu wollen, hinreißen ließ, da musste ich höchstpersönlich selbst wenigstens ein Erinnerungsfoto, quasi ein Selfie mit meinem privaten Handy machen, damit ich hinterher beweisen konnte, dass ich vor einem echten Kirchenoberhaupt einen Matrosenanzug anhatte, und mein Mund so geöffnet war, dass man mein „ja“ daraus engelsgleich schweben sehen konnte. Meine Frau passte zwar nicht mehr auf das Foto mit drauf, aber jeder, der mich kennt, der weiß, dass ich diesen schicken Anzug nur zu meinen ganz persönlichen Hochzeiten trage. Und normalerweise widerspreche ich nicht nur der Ingeborg immer, sondern gerade auch allen geistlichen Intellektuellen, aber auf dem Foto erkennt man an meiner Mundhaltung das eindeutige „Ja“. Also muss ich real geheiratet haben! Punkt! Auch, wenn man meine Frau nicht auf dem Foto sieht. Und egal, wen ich bisher alles geheiratet habe, der Matrosenanzug hat immer gepasst. Und jedes Mal hab ich ihn mir vorher von der von mir zu heiratenden Frau bügeln lassen. Das haben sie alle bisher stets gern und vor allem sogar freiwillig gemacht. Ich denke, das hab ich auch verdient. Aber alle bisherigen Ehefrauen verweigerten mir bisher nach der Hochzeitszeremonie die weitere Bügelung meines Matrosenanzugs. Und warum? Nur deshalb, weil ich in der Regel spätestens nach einer Woche sicher sein wollte, dass mein Matrosenanzug für den Fall, dass mir eine weitere Hochzeit bevorsteht, auch wieder im Blickpunkt des öffentlichen Interesses steht. Mit einem faltenreichen Matrosenanzug nimmt mich doch niemand mehr als heiratsfähigen Menschen ernst. Und kaum habe ich das meinen jeweiligen aktuellen Ehefrauen wahrheitsgemäß erläutert, schon stellten sie alle das Bügeln meines Matrosenanzugs ein. Da musste ich mich dann halt immer wieder scheiden lassen. Aber so schlimm war das ja auch nun wieder nicht. Ich kenn mich mit der ganzen Szenerie, mit den Heulphasen und mit der ganzen Logistik schon recht gut aus. Mit Ingeborg bin ich schon ziemlich lange verheiratet, ich glaube schon 4 Tage lang. Oder doch 4 Jahre? Auf jeden Fall seit einem Sonntag. Ein Samstag kann´s jedenfalls nicht gewesen sein. Da spiel ich immer mit Otto und Frida alkoholfreien Skat, und montags bis freitags bin ich tagsüber immer als Versuchsobjekt für das Liebessucht-Beratungsteam tätig. Ich kann also ohne unnötige Zweifel davon ausgehen, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach am letzten Sonntag war, als ich der Ingeborg das JA-Wort freiwillig ungezwungen gegeben habe. Und letztlich ist es auch egal, wie lange das ganze Theater nun schon zurückliegt. Die Zeit spielt zumindest für mich keine schwerwiegende Rolle. Jedenfalls muss ich ihr heute Abend endlich den Matrosenanzug für ein herzhaft-fröhliches Gute-Laune-Bügeln zur Verfügung stellen. Bevor es zu spät ist. Einfach nur für den Fall, dass ich die Dorothea, die trinkt immerhin noch mehr als ich so trinke, am kommenden Wochenende heiraten sollte. Oder dürfte. Oder, falls sie auch schwanger geworden sein sollte, dann müsste ich sie sowieso heiraten. Einfach aus Nächstenliebe. So was kann doch jedem Meschen mal passieren. Da kann mir niemand einen ernst zu nehmenden Vorwurf machen. Weder eine Ingeborg noch eine Dorothea. Um aber jetzt nicht abzuschweifen mit meinen Gedanken, lassen wir mal kurz die Ingeborg fallen und bleiben bei der Dorothea. Die ist gelernte Bügeleisenverkäuferin und kennt sich gut aus. Sie steht mir jedenfalls, so hat sie es mir in der letzten Nacht kurz nach 03:17 Uhr versprochen, ab morgen direkt nach ihrem privaten Scheidungstermin um 10:30 Uhr zur Verfügung, und ich darf dann zeitnah selbst entscheiden, ob ein vernünftiger Ehebund mit ihr infrage kommt. Aber jetzt lass ich erst mal die gute Ingeborg entscheiden. Sie hat´s in der Hand. Zumindest jetzt noch. Wenn sie mir aber heute noch, oder auch morgen schon widerspricht, sich also unbedingt als Querbüglerin aufblasen muss, mir die Matrosenanzugs-Bügelung verweigert, dann weiß ich automatisch, wie es weiter geht. Dann kommt, wie soll´s auch anders sein, die Dorothea dran. Wenn die Ingeborg allerdings, was ich ihr nur raten kann, meinen Matrosenanzug gerne bügelt, also mit Esprit und Sachverstand, dann verlängert sich meine Liebe zu ihr erst mal so lange, bis sie keine Lust mehr zum Bügeln meines Matrosenanzugs hat. Und dann kann ich nur hoffen, dass die Doro noch zu haben ist.

„Vorsicht auf der A74 Rochingen Richtung Prawelte! Zwischen den Anschlussstellen Astru und Bestru heißt es im Moment noch freie Fahrt. Aber schon in wenigen Minuten überquert ab 03:40 Uhr eine kriechbehinderte Schnecke die Fahrbahn von links nach rechts. Halten Sie nicht an, sondern weichen Sie dem Tier in aller Ruhe aus. Falls Sie unbedingt anhalten müssen, weil Sie unbedingt müssen, dann verlassen Sie auf keinen Fall Ihr Auto. In der Not darf notdürftig auf dem Rücksitz Notdurft verrichtet werden. Bitte achten Sie darauf, dass niemand zuschaut, und falls doch, dann nur mit einem handelsüblichen Mund- und Nasenschutz!“

Ingeborg mäkelt wie immer. „Was soll das denn nun schon wieder? Seit wann musst du auf mich aufpassen? Ich weiß selber, dass man einen Mund- und Nasenschutz trägt, wenn man muss.“

„Ingeborg“, versuche ich sie zu beruhigen, „du bist doch gar nicht gemeint! Nur die anwesenden Zuschauer, und das bin in unserem Fall ich ganz allein, nur ich brauche einen Schutz um die Nase wegen des Geruchs, und um den Mund, falls du danebenpinkelst und ich grad mit offenem Mund staune, wie bedrohlich du zielen kannst“.

            „Ingo, erstens hab ich noch nie danebengepinkelt, zumindest nicht auf dem Rücksitz, und zweitens hast du vor unserer Eheschließung immer gesagt, du liebst mich mit allem, was ich aus mir raus lasse. Dir stänke nichts an mir. Also gehe ich davon aus, dass mein Urin dir doch zusagt. Oder?“

            „Freilich!“, antworte ich ihr höflich.

„Na also!“

Vorsicht auf der A74 Rochingen Richtung Prawelte! Zwischen den Anschlussstellen Astru und Bestru kommen Ihnen zwischen 04:10 Uhr und 08:12 Uhr insgesamt 26 aufgeweckte Geisterfahrer entgegen. Zumindest den achten erkennen Sie relativ leicht. Er trägt einen wertvollen Ring am rechten Zeigefinger. Wir, das heißt, wir 4 von 34 gestandenen Verkehrspolizisten mit fast bestandenem Grundschulabschluss, wir vermuten, dass es sich um einen Ehering handelt. Außerdem singt der Mann bei geöffnetem Beifahrerfenster erstaunlich laut ein Seemannslied nach dem anderen. Stimmlich ist es nur schwer zu ertragen. Auch textlich hapert es ihm an manchen Stellen. So singt er beispielsweise das „Seemann“ ständig mit nur einem „e“ und mit nur mit einem „n“. Versuchen Sie wenigstens, diesem achten Geisterfahrer nicht auszuweichen! Sie ersparen damit anderen Autofahrern, diesen quälenden Singsang ertragen zu müssen. Passen Sie aber auf, dass nicht Sie, sondern nur der Sänger durch den Zusammenstoß zum Friedhof abgeschoben werden muss.

„Ingo, wenn der wirklich so schlecht singt, sollten wir ihm unbedingt ausweichen. Andererseits können wir natürlich auch einen Zusammenstoß wagen. Egal, ob er draufgeht oder wir draufgehen. Besser wäre es vielleicht schon, wenn er stirbt, weil dann blieben nicht nur uns diese Seemannslieder erspart, sondern auch allen anderen Autofahrern auf der Autobahn. Und wenn er uns totfährt, bräuchten wenigstens wir sein Gejodel nicht mehr zu ertragen. Dann ist der still. Was ist besser? Was machen wir?“

Für einen Moment frage ich mich, ob auch ein Geisterfahrer eine Kamera bei sich hat. Was nützt ihm denn ein Foto von meiner Frau, wenn er kaum noch Zeit hat, es anzuschauen, nur weil es bei einer weiteren Autobegegnung knallt? Aber irgendwie denke ich, das ist mir jetzt ganz egal. Es ist ja immerhin auch möglich, dass er mit zittrigen Fingern auf den Auslöser drückt. Und dann hat er ein Bild, mit dem er auch nicht viel anfangen kann. Und vielleicht handelt es sich ja auch um eine dieser Geisterfahrerinnen. Das wäre quasi eine Frau. Die wäre harmloser. Oder auch ganz gescheit, weil die ganz sicher mich fotografieren wollte. Wichtig wäre das dann schon, dass sie auch Zeit genug hat, es anzuschauen. Am besten mit ihrer ganzen Familie zusammen. Und falls jemand nicht so gut sehen kann, dass eine Brille vorhanden ist. Am besten eine Konkavbrille. Wenn ich das alles nur schon vorher wüsste. Ach was soll´s, es ist bestimmt wieder ein Mann.

„Ingo, ich hab dich was gefragt! Antworte! Was machen wir?

„Ingeborg, ich schlag vor, ich umfahre ihn einfach! Und wenn wir ihn dann weit genug hinter uns gelassen haben, hören wir sein dämliches Sing-Sang eh nicht mehr.

„Ingo, aber dann sollten wir uns dafür einsetzen, dass er eine Gesangsausbildung erhält. Wenn wir ihm dann wieder mal auf einer Autobahn begegnen, dann könnten wir einfach wenden, ihm hinterherfahren, dicht auffahren und uns an seinen Liedern erfreuen! Ob er wohl bis dahin auch das Lied `Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern` vernünftig singen kann? Ohne Rechtschreibfehler?

„Klar, das kann der dann bestimmt!“

„Kannst du es auch? Sing es mal. Du kannst ja statt Rosmarie meinen Namen singen. (sie singt: `keine Angst, keine Angst, Ingeborg`)

Vorsicht auf der A74 Rochingen Richtung Prawelte! Bedauerlicherweise müssen wir unsere vorherige Durchsage korrigieren. Unsere standfesten Verkehrspolizisten haben falsch herumgestanden, standen also falsch rum oder haben verkehrt rum geguckt. Zwischen den Anschlussstellen Astru und Bestru gibt es nur einen einzigen Geisterfahrer, die 26 anderen Autofahrer, darunter der Liederfreund, fahren in die richtige Richtung. Also brauchen Sie nur noch einem einzigen Fahrzeug mit einem nicht singenden Fahrer auszuweichen. Das dürfte keine Kunst sein.

            „Das hör ich gern“, flüstert Ingeborg mir zu. „Wir schaffen das! Und das heißt, dass wir von all den 26 Fahrzeugen der Spitzenreiter sind. Unser Vorsprung ist riesig, weil hinter uns ist noch keiner von den anderen 25 Fahrzeugen zu sehen. Der Sänger müsste also irgendwo im 8. Auto hinter uns sitzen. Fahr mal langsamer, ich will mal hören, wie er singt. Lassen wir mal sieben Fahrzeuge überholen! Den achten lassen wir dann ein wenig neben uns herfahren, und wenn er zu schlecht singt, dann brausen wir schnell wieder mit Schmackes vorwärts. Oder wir lassen noch ein paar mehr Autos überholen, bis wir das Geträller nicht mehr hören.“

            „Ja, mein Schatz, so machen wir das. Wir müssen jetzt nur aufpassen, wenn der Geisterfahrer kommt. Ich glaub, ich seh ihn schon. Er kommt auf uns zu. Ich weiche aus, links oder rechts. Huch, da kommt noch einer, noch einer …

Wenn das so weiter geht, sterbe ich tatsächlich. Ich weiche aus und weiche wieder aus. Und noch mal. Insgesamt sieben Mal, dann kommt uns ein Gelträllere entgegen.

             „Das ist das Seemannslied!“, kreischt Ingeborg.

 

            „Klappe!“, schreie ich zurück, denn ich muss wieder ausweichen. Und noch mal. Und noch mal. Insgesamt weiche ich 26x aus. Hinter mir höre ich Tatütata. Die Polizei. Vor Schreck verliere ich die Kontrolle über mein Auto. Ich fahre gegen einen Baum. Die Polizei beschädigt den Nebenbaum. Ein blutjunger Polizist öffnet meine Tür. Er blutet aus der Nase. Was will die blutdürstige Polizei von mir? Und ich erschrecke nun ein zweites Mal. Der Polizist überreicht mir einen 500 Euroschein mit einem Originalblutstropfen.

„Danke, aber womit hab ich das verdient? Nur, weil ich den 26 Geisterfahrern so prima ausgewichen bin?“

            „Nein“, meint der Beamte, „es gab ja nur zwei Geisterfahrer!“

            „Zwei?“

„Klar, Sie und ich! Und das ist hier ist Ihr Schweigegeld! Auch die Polizei darf nicht seitenverkehrt fahren! Auf Verfolgungsjagden bin ich manchmal blind. War mein Fehler. Bitte verraten Sie mich nicht!“

Das war diesmal ein schöner Deal. Mit einem echten Polizisten. Und ich sing es jetzt frei heraus: „Und wenn die ganze Erde bebt. Und die Welt sich aus den Angeln hebt: Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst, Rosmarie!“

„Ingo, ich glaube, du brauchst Gesangunterricht!“

„Warte, Ingeborg, ich sing noch mal! Und wenn die ganze Erde bebt, und die Welt sich aus den Angeln hebt: Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst, Inkeporck!“

„Ingeborg!“

„Keine Angst, keine Angst, Ingeborg!“

            „Das war schon besser!“

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.12.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Dieses Buch ist ein Teil meines Lebens, das ich schrieb, als ich gerade mein zweites Kind verloren hatte. Bis dahin war mir unbegreiflich, warum es gerade immer mich traf, dieses viele Pech und Unglück. Mir alles von der Seele zu schreiben, war eine große Erleichterung für mich, zu vergleichen mit einer Therapie. Es half mir einfach . In dem Moment , als ich alles Erlebte niederschrieb, durchlebte ich zwar alles noch einmal und es schmerzte, doch ich hatte mir alles von der Seele geschrieben und fühlte mich erleichtert. Genau dieses Gefühl, möchte ich an Leser heranbringen, die auch vom Pech verfolgt sind, damit sie sehen, das es trotzdem doch immer weiter geht im Leben. Ebenso möchte ich es an Menschen heranbringen, die nicht soviel Pech im Leben hatten, aber sich gar nicht mit anderen Sorgen von Fremden belasten wollen. Und wenn es nur ein einfaches Gespräch oder ein guter Rat ist, das hilft schon sehr viel.

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