Heinz-Walter Hoetter

Für jeden etwas dabei

1. Absurdes und mehr
2. Gemischtes
3. Gesammelte Werke
4. Willi will wohl wollen


***


1. Absurdes und mehr

 

 

Viele Hasen sind des Hundes Tod.

 

Gans, du hast den Fuchs gestohlen. Gib ihn wieder her! Sonst muss dich der Schlachter holen, mit dem scharfen Messer sehr.

 

Mit Spatzen auf Kanonen schießen.

 

Anstatt in den sauren Apfel zu beißen, sollte man das lieber in einen süßen tun.

 

Lieber arm und krank, als reich und gesund.

 

Vater werden ist nicht schwer. Mutter sein dagegen sehr.

 

Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit (wenn überhaupt welche da ist).

 

Was sich liebt, das schleckt sich.

 

Viele Köche verderben den Brei? Das kann ein einziger auch.

 

Gott weiß alles. Mein Nachbar weiß mehr.

 

Blutrünstige Schafe hetzen friedliche Wölfe zu Tode.

 

Niemand kennt die Zukunft, auch wenn es keine gibt.

 

Eine Tatsache ist eine Sache, die tatsächlich ist.

 

Tatsachen sollte man kennen, bevor man sie verdreht.

 

Auch eine verdrehte Tatsache ist eine Tatsache, nämlich ein verdrehte.

 

Eigentlich bin ich ganz anders. Nur komme ich selten dazu, anders zu sein.

 

Solange es psychisch kranke Menschen gibt, braucht sich der Psychiater keine Sorgen um seine Existenz zu machen.

 

Verschiebe nichts auf morgen, sondern, wenn möglich, auf übermorgen.

 

Ich habe soeben den Augenblick gesehen, wie er an mir vorüber gegangen ist.

 

Ich bin nicht auf mich angewiesen.

 

Wo er hin schlug, da wuchs kein Gras mehr, bis er in selbiges beißen musste.

 

Reichtum kann vererbt werden. Erfahrung nicht.

 

Jede Ente hat ein Ende.

 

Das Huhn ist das einzige Lebewesen, dass vor seiner Geburt (als Ei) und nach seinem Tod (als Hähnchen) gegessen wird.

 

Wer früher stirbt, ist länger tot.

 

Wer nichts tut, tut auch was, nämlich nichts tun.

 

Wer Erfolg haben will, der muss was tun und auf ihn warten.

 

Jeder Fehlschlag kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

 

Es krächzt der Hahn am Morgen.

 

Wer keine Lösung weiß, der kann immer noch das Problem bewundern.

 

Die Pflicht ruft? Ich habe nichts gehört.

 

Genitiv ins Wasser. (Geh nie tief ins Wasser).

 

Ab heute spare ich. Koste es, was es wolle.

 

Wer hier Rechtschreibfehler von mir findet, der darf sie behalten.

 

Werde niemals das, was du nie sein möchtest.

 

Dummheit und Wahrheit sind Zwillinge, denn wer die Wahrheit sagt, der ist oft der Dumme.

 

Wer lügt, der muss die Wahrheit kennen.

 

Nur wer die Wahrheit kennt, der kann auch lügen.

 

Hast du deinen Traumjob schon gefunden? Wenn ja, dann gute Nacht!

 

Ich weiß, dass ich verrückt bin. Wenn ich aber weiß, dass ich verrückt bin, kann ich gar nicht verrückt sein, sonst wüsste ich ja nicht, dass ich verrückt bin. Ist das nicht verrückt?

 

Hat ein Baum Äste, ist das für ihn das Beste. Hätte er nämlich keine Äste und ist ganz kahl, wäre er ein Pfahl.

 

Aus dem Stolpern lernt der Mensch von Fall zu Fall.

 

Wer faul ist, der muss mit seiner Arbeit schneller fertig geworden sein.

 

Wenn ich nichts tue, weiß ich nie, wann ich damit fertig bin.

Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

 

Nieder mit der Schwerkraft! Es lebe der Leichtsinn!

 

Ich kam unfertig auf die Welt. Dann wurde ich nach und nach fertig gemacht.

 

Nur wer am Ende ist, der kann auch wieder von vorne anfangen.

 

Wenn ich schon nicht überzeugen kann, so kann ich wenigsten noch für Verwirrung sorgen.

 

Ein Floh braucht kein Klo.

 

Grüne Philosophie: Rettet die Bäume, esst mehr Biber!

 

Ich sah einen blonden Jüngling mit pechschwarzem Haar.

 

 

Wer kann schon um die Ecke denken?

 

Aus Spaß wurde Ernst. Jetzt ist Ernst fünf Jahre alt.

 

Ohne Füße ist schlecht laufen.

 

Wer anderen eine Grube gräbt, muss noch lange kein Totengräber sein.

 

Leichte Menschen sind leichter zu kidnappen als schwere.

 

Man kann nicht in der Mitte gehen, wenn man nur zu zweit geht.

 

Ich reiß dir den Kopf ab und schmeiß ihn dir ins Gesicht.

 

Jeder Zwerg hat auch mal klein angefangen.

 

Was ist eine Prophezeiung? Wenn man alles genau so macht, wie sie prophezeit worden ist und damit in Erfüllung geht.

 

Wenn der Wurm sich verspätet, kann der frühe Vogel auch keinen fangen.

 

Das Leben wäre um einiges leichter, wenn es nicht so schwer wäre.

 

Ein offenes Herz ist besser, als am offenen Herzen operiert zu werden.

 

Auch Vegetarier müssen mal ins Gras beißen.

 

Vorsicht Lebensgefahr! Auch in Bayern fällt mal ein Fön in die Badewanne.

 

Schlau ist, wer sich dumm stellen kann. Umgekehrt geht nicht.

 

Um Zebra zu fotografieren, braucht man nicht unbedingt eine Buntfilm-Kamera.

 

Niemand ist allein. Man hat immer noch sich selbst.

 

In einem Sarg hat man dich zum letzten Mal reingelegt.

 

Ist eine Feder vielleicht leichter als federleicht?

 

Dem Ende geht immer ein Anfang voraus.

 

Wenn der Schreiner maß nimmt, ist der Sarg nicht mehr weit.

 

Alles wird gut. Wenn nicht, dann ist es noch nicht gut.

 

Freiheit bedeutet auch, wessen Sklave man sein will.

 

Liebe auf den ersten Blick muss wohl etwas mit einer Augenkrankheit zu tun haben.

 

Wer träumt, der lebt noch.

 

Ich muss Gott nicht dafür danken, was ich selbst bezahlt habe.

 

Die schönsten Vögel sperrt man in Käfige. Spatzen dagegen nicht.

 

Auf dem Friedhof sollte man nicht von Unsterblichkeit reden, weil es irgendwie komisch klingt.

 

Ich habe in meinem Leben schon viele komische Vögel kennengelernt, aber keiner konnte fliegen.

 

Das Böse ist nicht komisch.

 

Menschen, die sich einbilden, den Ton angeben zu müssen, pfeifen oft auf dem letzten Loch.

 

Junggesellen haben viel Glück gehabt.

 

Bestimmt wissen Giraffen nicht, wie Fürze riechen.

 

Es gibt zwei Arten, den Gürtel enger zu schnallen. Einen um den Bauch, den anderen um den Hals.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

***


 

2. Gemischtes

 

 

 

Eine Lok in Oklahoma überfuhr auf einem Bahnübergang eine Oma.

Jetzt sitzt der arme Opa ganz allein in seinem Oklahoma Home da.

 

Viele Frösche fressen viele Fliegen. Viele Fliegen fressen viele Frösche.

 

Wenn der Tag geht, kommt die Nacht. Das hat der liebe Gott so gemacht.

 

Wer Durchfall hat, der sollte nicht husten.

 

Zwei Beamte treffen sich in der Kantine. Fragt der eine den anderen: „Kannst du auch nicht schlafen?“

 

Frau: „Männe, liebst du mich?“

Mann: „Ja, dich auch.“

 

Wer mit einem Finger im Popoloch einschläft, der darf sich nicht wundern, wenn er mit einem Stinkefinger aufwacht.

 

Was die eine Hand nicht schafft, lässt die andere Hand liegen.

 

Wer seine Uhr gegen Abend um fünf Stunden zurück stellt, der kann morgens länger im Bett liegen bleiben.

 

Was ist ein Mofa? Halb Mensch, halb Sofa.

 

Was ist ein Möter? Halb Mensch, halb Köter.

 

Das Problem beim Faulenzen ist, dass man nie genau weiß, wann man damit fertig ist.

 

Wer keinen Verstand hat, kann sich den immer noch einbilden.

 

Einbildung ist das, wenn man sich einbildet, dass man gebildet ist, auch wenn man keine Bildung hat.

 

Stilles Wasser gibt es auch in Flaschen.

 

Wer leben will, der muss aufhören zu existieren.

 

Das Leben ist wie ein Kartenspiel. Wir spielen und das Schicksal mischt die Karten.

 

Wer keine Entscheidungen trifft, der wird von Entscheidungen anderer getroffen.

 

Das Leben ist ein schreckliches Abenteuer.

 

Nichts ist so, wie es mal war und wie es einmal war, so wird es nie wieder sein.

 

Die Realität kennt keinen Heiligenschein.

 

Wenn du ein Auto hast, brauchst du nicht zu Fuß gehen.

 

Wer barfuß läuft, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.

 

Es ist schon ein großer Unterschied, ob man 2,5 Promille Alkohol oder 2,5 Kamille Tee im Blut hat.

 

Eine Sache, die gut läuft, kann auch ein Durchfall sein.

 

Wer den heutigen Tag nicht nutzt, der kann noch immer den nächsten Tag nutzen.

 

Ich habe lange suchen müssen, bis ich mich endlich gefunden habe.

 

Schnelligkeit ist, wenn man von einem Hochhaus runter kackt, die Treppen runter läuft und alles unten wieder auffängt. Ja, das ist Schnelligkeit.

 

Es gibt Tage, da sollte man alles liegen lassen. Mich z. B. im Bett.

 

Jeder hat ein Recht auf Dummheit. Das gehört nämlich zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.

 

Manchmal hat auch ein Elektriker einen Kurzen in der Hose.

 

Auch Vegetarier müssen mal ins Gras beißen.

 

Weg mit den Alpen! Wir wollen freie Sicht auf das Mittelmeer haben.

 

Verzichtet auf eure Renten. Lasst euch Särge schenken!

 

Für die Abk. ist die Abk. Abk.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter


 

 


 

***

 


 

3. Gesammelte Werke


 


 

Peters Hackepeter

Der Peter isst gern Hackepeter.
Doch aus seinem Hackepeter wird
ganz bestimmt auch Kacke später.

 

 

Kurz und bündig


ERICH. Vorne ER und hinten ICH.

 

 

Die Klapperschlange


Eine Klapperschlange klapperte
so lange, bis ihr Klappern immer
schlapper klang.

 

 

Kalter Bauer


Bei einem „kalten Bauer“ sollte man
keinen Notarzt mehr kommen lassen.

 

 

Der Rüde


Der Rüde war nicht prüde. Er sprang
die Sau von hinten an, weil er’s nicht
anders kann.

 

 

 

Die oder keine


Die oder keine, dachte ich. Sie blieb
ganz ruhig stehen und guckte mich
nur blöd an. Schnell griff ich an ihre
Euter. Da spritzte mir auch schon
der weiße Saft zwischen die Finger.
Ich schwebte im siebten Himmel.
Zum ersten Mal in meinem Leben
eine Kuh gemolken.

 

 

Schneewittchen und die sieben Zwerge


Lieber einmal mit Schneewittchen, als
siebenmal mit einem Zwerg.

 

 

Öffentlicher Verkehr


Alle sprechen vom öffentlichen Verkehr.
Aber keiner tut’s.

 

 

Vorsicht!


Dreimal schütteln ist schon fast onaniert.

 

 

Der Bauer


Es kann sein, dass ein Bauer, der zu
seinen Hühnern geht, am nächsten Morgen
neben einer Kuh aufwacht.




Wenn man bedenkt...

Wenn man bedenkt, wie er so hängt. So locker
und lose in manch einer Hose. Ja, und wenn
man ihn raus zieht, wie er wohl aussieht?
Der eine ist dick, der andere lang oder rund.
Egal wie auch immer.
Ich meine hier natürlich


den Schlüsselbund.

 

 

Die Schreier


Die lautesten Schreier haben meistens kein Hirn.
Sie reißen aus Dummheit das Maul am weitesten auf.
So wohnt denn eben mal beides hinter derselben Stirn.

 

 

Der Dieb


Nie tat er, was er sollte.
Er tat nur, was er wollte.
Er tat nie seine Bürgerpflicht.
Bald kam er vor ein Strafgericht.
Er war heimlich stehlen gegangen.
Schnell hatte man ihn eingefangen.
Und damals war es schlichtweg Mode.
Man verurteilte ihn als Dieb zum Tode.
Am hohen Galgenbalken sollte er hängen.
Es war soweit, die Gaffer grölend drängen.
Doch der Bösewicht, er wollte einfach nicht.
Der Henkersmeute ist er flugs entkommen.
Ja, mutig in einen reißenden Fluss gesprungen
und dann ganz schnell davon geschwommen.
Flucht gelungen!



(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

 

***

 

 

4. Willi will wohl wollen


 

Willi will wohl wollen, weil wollen wohl Willi will.

Weil Willi wollen will, wollte Willi wohl wollen, weshalb Willi will.
 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.12.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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