lePoete Nelia

Eine Liebe ist erwachsen geworden

 

Ich steh am Fenster und schau den Wettertränen zu wie sie glitzernd an den Scheiben runter gleiten, es ist dunkel draussen, ich kann den Wind hören wie er das gefallene Laub vor sich her weht. Nebenan bist du, die Tür ist offen und ich höre leise Gitarrenklänge, du spielst wieder. Ich muss lächeln als ich daran denke wie uns Musik schon immer verbunden hat. Für dich war sie wichtig wenn du in Gedanken bei mir warst und ich brauchte sie um mich zu dir zu träumen. Oft stellten wir fest das wir das gleiche Stück gespielt hatten. Heute liegen keine hunderte Kilometer mehr zwischen uns wir spielen gemeinsam. Vieles hat sich verändert, ich muss die Berührungen, Küsse und deine Stimme nicht mehr erträumen. Diese unheimliche Sehnsucht die uns manchmal schweigen lies weil die Worte dafür fehlten, die Angst den anderen zu verlieren, keine Kraft mehr zu haben um zu lieben. Sich nur noch auf den anderen konzentrieren mit einer hemmungslosen Gier wenn wir uns trafen.

Heute ist die Liebe anders, nicht mehr so besitzergreifend und hektisch, ruhiger, ein wenig gelassener, jeden Tag neu erleben und den anderen neu entdecken wollen. Tiefe Gefühle ohne Bedingung, ohne Worte manchmal und trotzdem verstehen. Das kleine Glück täglich wachsen lassen durch einen Blick, ein Lachen, eine Umarmung, nebeneinander einschlafen, mein Kopf auf deiner Brust, deinem Atem lauschen, deine Hand spüren wie sie streichelt und nicht alles möchte. Nur die Verbundenheit, die Nähe, die Wärme genießen....ruhig und entspannt gemeinsam einschlafen und dann aufwachen mit dem ersten Blick in die Augen des anderen.

Der Regen hat aufgehört die letzten Tropfen funkeln an den Scheiben, der Wind ist leiser. Ich gehe zu dir, sehe dein warmes Lächeln, das Tropfenglitzern scheint jetzt in deinen Augen zu sein. Meine Hände streichen über dein Gesicht, du legst die Gitarre zu Seite, ziehst mich zu dir und wir lassen uns von einer Welle der Gefühle tragen.

©le poète Nelia

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Der Liebe kann man immer und überall begegnen, auch donnerstags; sie kündigt sich nicht an.

Sie ist von einer auf die andere Sekunde da. Sie kennt weder Gesetze noch Grenzen. Sie stellt augenblicklich alles und jeden auf den Kopf. Alter hat für sie keine Bedeutung. Allerhöchstens die von ihr Getroffenen fühlen sich mitunter in ihre Teenager-Zeit versetzt, verstehen sich selbst am wenigsten und fragen mit einem Kribbeln im Bauch und ziemlich verwirrt: „Warum?“

Die poetische Antwort der Autorin, die hierbei auf Erlebtes zurückgreift, lautet hingegen: „WARUM NICHT!“

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