lePoete Nelia

Fernbeziehung

 

Ich bin allein und die Sehnsucht scheint mich aufzufressen. Sie macht mich klein und verletzlich, ich habe das Gefühl nichts ohne dich zu sein und ich denke oft darüber nach wann uns die Sehnsucht trennen wird, weil wir es nicht mehr ertragen. Du, am anderen Ende der Welt, ich bin hier geblieben, verschiedene Zeitzonen, verschiedene Leben, aber ein Wir. Ist bei dir Morgen, ist bei mir Abend und unsere Verbindung ist das Telefon und Skype. Danke Technik, danke Fortschritt. Wenn wir uns sehen kommt das Kribbeln und die Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Wir haben gelernt unsere Worte zu spüren. Meist habe ich das an was du gern an mir siehst, trage die Haare offen, habe mich geschminkt. Aufregend ist der Moment in dem du auf dem Bildschirm erscheinst, wenn ich deine warme Stimme höre, ist es schon um mich geschehen und es läuft mir ein Schauer über den Körper. Dein Blick ist auf mich gerichtet und du musterst mich, du fragst mich leise ob ich Lust habe und ziehst dich aus, nur in Pants stehst du vor mir und ich sage dir was ich gerade fühle. Sehnsucht nach deinem Körper, Sehnsucht nach deiner weichen Haut und Sehnsucht nach deiner Berührung. Du wirst mir gleich sagen was du dir wünscht. Ich trete von der Kamera zurück und zeige mich dir, heute trage ich enge Jeans, ein Shirt und High Heels. So hatten wie uns vor einem Jahr kennengelernt. Gefühle für den Moment sollten es sein, eine Nacht um auszubrechen aus dem Alltag, wir ahnten da noch nicht das es sehr viel mehr werden wird. Deine Rückkehr in deine Heimat war kein Bruch, im Gegenteil wir hielten aneinander fest und nutzten jeden Augenblick den wir haben konnten. Dich zu sehen, dich zu hören war wie Magie. In meiner Vorstellung warst du bei mir und irgendwann verschwamm der Monitor und ich sah nur noch dein Gesicht, deine Augen in der abwechselnd Liebe und Verlangen zu sehen war. Deine Stimme klang trotz Technik warm und weich, ich konnte spüren wie groß deine Sehnsucht war und ich kämpfte mit den Tränen. Langsam zog ich mein Shirt aus und ich sah wie ein Lächeln über dein Gesicht huschte als du sahst das ich keinen BH trug und ich hörte nur ein leises „Ich küsse dich in Gedanken“. Ich schließe meinen Augen und ich spüre deinen Kuss, deine Hände die mich dabei zärtlich streicheln und ich höre dein atmen. Ich weiß das du gerade genauso fühlst. Als ich meine Augen öffne sehe ich dich nackt und mir wird warm. So hätte ich dich gern bei mir, würde gern deinen Oberkörper mit Küssen bedecken, deine Hände auf meinen Brüsten fühlen. Ich würde gern deine Wärme spüren, ja ich würde so gern….. . Diese verdammte Sehnsucht, sie tut manchmal weh und nimmt mir den Atem. Dein Wunsch streift mich mit Worten und ich zieh meine Schuhe aus, langsam schiebe ich die Jeans bis auf den Boden, lass den Slip nach unten gleiten, steige raus und stehe vor dir nur noch eingehüllt in meine langen Haare. Ich schau zu dir und sehe deinen Blick und falle in die Traumwelt, in der du mich jetzt hältst, deine starken Arme mich nicht mehr los lassen wollen, deine Küsse mich streicheln und alle Wünsche wecken, jede Berührung einen wohligen Schauer auslöst.

- I c h  s e h n e  m i c h –

Meine Hände sind jetzt deine, ich lass sie über meinen Körper gleiten, streicheln meine Brüste, spüre wie meine Brustwarzen härter werden und ich schau zu dir. Dein Brustkorb hebt und senkt sich, ich sehe deinen Herzschlag, ich sehe jeden Atemzug, ich höre deine Gedanken

- I c h  l i e b e  d i c h -

Du nimmst deine Hände als meine und streichst über deinen Körper und ich sehe wie deine Erregung wächst. Ich will bei dir sein, möchte jetzt mit meiner Zunge alles entdecken, sie über deinen Brustkorb gleiten lassen, ein wenig an deinen Brustwarzen saugen und dabei deinen Atem in meinem Nacken spüren. Deine Hände, deine Lippen, deine Zunge, wie sie streicheln, gleiten sich festsaugen, dann wieder lösen, immer tiefer.

– I c h  w i l l  d i c h –

Ich will deine Erregung spüren, dich schmecken, riechen, hören….dich erleben. Die Gedanken und Wünsche sind Wir.

©le poète Nelia

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