Dieter Battisti

Die Gefahr lauerte im Kloster

An einem Herbsttag im Jahr 2021 fühlte er sich wie ein ausgespuckter Zahn. Dabei
wollte er doch einen angenehmen Tag erleben, so wie vor einigen Wochen am See.
Da fühlte er sich wohl. Na ja, abgesehen von seiner Hautfarbe, die leuchtete wie
ein Rennwagen.

Markus Schreiber, wollte Mönch werden und hatte ein kleines Zimmer in einem
Kloster am linken Niederrhein in der Nähe von Kleve. Er war in jungen Jahren so
schlank, wie eine Bohnenstange. Seine schwarz gelockten Haare, kämmte er sich
mindestens viermal am Tag. Mit seinen grünen Augen Glotzte er so manches
hoppelnde Kaninchen, in den dichten Wäldern hinterher.

Mit seinen Eltern, musste Markus jeden Sonntag in die Kirche. Vorher versorgte
er den schwarzen Schäferhund, der mit dem Schwanz wedelte und den er liebte.

Als Kind wurde Markus streng erzogen. Stellen Sie sich vor, er musste zu jeder
Mahlzeit Beten. Beten was das Zeug hielt. Der Vater schnallte seinen breiten
Hosengürtel ab und dreschte auf seinen herausgestreckten Hintern.

Eines Tages hockte Markus als auszubildener Mönch an seinem Schreibtisch und
tauchte seine Feder in ein Tintenfass. Döner essen und Milch trinken, nach einer
sich quälenden schreibenden Nacht?

Plötzlich fing der Schreibtisch sich an zu drehen und er versank in einen tiefen
Schlaf, mit dem Kopf auf den Schreibtisch sinkend.

Er sah sich auf einmal als Erwachsener Mönch mit roter Mönchkutte mit Kapuze und
einer brennenden Fackel in der Hand, durch die Ruinen des Klosters rennen.







Ein Mönch lebte früher meistens zurückgezogen in der Nähe, Menschlicher Dörfer.

Durch einen kleinen Kellereingang, betrat er die Grottenartigen Räume des
unterirdischen Katakomben Labirinths. Diese Räume hatten Namen, die an
Folterkammern des Mittelalters erinnerten.

>Verflucht noch mal<.
Er fiel hin und schlug sich das rechte Knie auf.
>Krozifix nochmal<.
Ein Spinnenartiges Kellergeflecht mit herumliegenden Steinbrocken.

Markus erkannte Figuren in den Klostergängen, die in Stein gemeißelt waren. Mit
seiner Hand streichelte er über diese Figuren.

Kaum zu Glauben. In diesem Augenblick tauchte ein zartes Gesicht einer jungen
Frau aus dem Nichts auf. Markus vernahm einen lieblichen Gesang, den Markus nie
mehr vergessen sollte.

Die junge schöne, mit ihren langen braunen Haaren, blinzelnden grünen Augen in
denen das Feuer tobte, versuchte ihn zu verführen. Sie flüsterte ihm
unverständliche Dinge in seine Hörmuscheln, die für ihn sehr Erotisch klangen.
Überall waren rot bespritzte Wände.

Meistens ist ein Geist eine verstorbene Person, die vor Hunderten von Jahren
gelebt hatte. Der Geist hatte keinen festen Körper und war freundlich. Der Geist
konnte sprechen. Der Geist strömte Wärme aus und Markus spürte sie deutlich. Der
Geist erschien ihm in der Nacht. Der Geist tauchte aus dem Nebel auf. Markus sah
vorher dunkle Schatten.









>Was machst du so spät hier?<
>Folgte einem lieblichen Gesang<.
>Komm einfach mit mir<.
>Wohin?<
>Du brauchst dich nicht zu fürchten<.
>Komm einfach mit und es wird dir auf Ewige Zeit gut ergehen<.
>Kannst du mir auch Helfen, die Kapputte Welt ein bisschen zu verbessern?<
>Ja, komm einfach mit mir<.

Markus möchte sich, wie ein kriechender Aal so schnell wie möglich zu seinem
Schreibtisch flüchten und weiterschreiben. Da wachte Markus als junger Mann auf
und es war nichts mehr zu sehen. Ein bisschen Nebel hüllte ihn ein und die Kerze
flackerte auch noch.






ENDE

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