Jakob Kappert

Auf großer Suche


Des Nachts gewitterte es scheußlich über dem Walde. Kieselsteingroße Regentropfen schnitten durch farbloses, büschelweise durcheinanderflatterndes Blätterdach. Unsichtbare Klauen rupften am Schattenraster sich entlaubender Äste, bogen und rissen ungestüm mithin der Rucke der Windströmung. Hie und da züngelten Blitze aus der schwarz aufgedunsenen Wolkenmasse hervor, gefolgt von einem tiefkehligen Grollen, das so unheilvoll durchs Dickicht schlug, dass ein jedes Tier sich flugs im jeweiligen Unterschlupf verkroch.

Während die Elemente vor sich hin tobten und miteinander um die Vorherrschaft rangen, begab es sich, dass ein junger Mäuserich den Weg in diese ungastliche, ihm fremde Gegend des Waldes einschlug. Mit aller Eiseskälte des hereinbrechenden Herbstes fuhren die Böen durch sein Fell, gelobten ihm zischend, ihn in nachtschwarze Lüfte hinfortzureißen, sollte er seiner Pfoten nicht Herr bleiben. Verängstigt, verkühlt, fußwund stapfte er durch den ansteigenden Matsch entlang der schwankenden, wankenden Baumreihen.

Ein flüchtiger Augenblick der Güte gestattete, dass eine Flaute eintrat. Am Nachthimmel brach eine Lücke auf und ein schmaler Streifen silbrigen Mondlichts warf sich auf einen daliegenden Baumstamm. Jener war nicht bloß moosüberwachsen, sondern offenbar auch bewohnt, denn aus vier hochovalen, längs der Rinde ausgehobelten Fenstern schnitten durch zugezogene Gardinen vier schummerig flackernde Lichtkegel ein verheißungsvolles Zwielicht in die Dunkelheit.

Alsbald stand der Mäuserich vor der Türe, einem klobigem, rundkantigem Gebilde von fünffachem Ausmaß seiner selbst. Er streckte sich auf die Hinterbeine, schlug mit Mühe den hölzernen Türklopfer drei mal kräftig an die Türe und horchte einem leisen, behäbigen Schlurfen. Durch den Lichtspalt, der sich im Holz auftat, schob sich ein runzeliges Schnäuzchen mit kleinen, schwarz glänzenden Knopfaugen und einem Stachelansatz darüber.

"Wer bist du? Was willst du zu dieser unseligen Stunde?" fragte der Igel.

„Hab erbarmen mit einem Reisenden“ flüsterte der Mäuserich. „Bitte lass mich hinein, bis dieser fürchterliche Sturm vorüber ist."

Der Igel, der sich nicht unbedingt durch gutes Sehvermögen auszeichnete, verengte seine Augen, um den Ankömmling besser zu erfassen. "Eine reisende … Maus. Wie ulkig. Was für Reiseziele vermag sich eine Maus zu erträumen?"

Bevor der Mäuserich eine Antwort überlegen konnte, ertönte hinter der Tür eine zweite Stimme. "Nun lass den armen Burschen erst einmal hineinkommen, bevor du ihn ausquetscht." Die Tür schwang auf und eine alte Igelin erschien, mit der Pfote hineinheißend. "Jetzt aber dalli, bevor uns der Blitz trifft."

Unter im Walde gebräuchlichen Gestiken der Dankbarkeit betrat der Mäuserich den Baumstamm.

Im Inneren lag etwas unverhohlen Heimeliges in der Luft. Den zylindrischen Hohlraum erfüllte eine wohlige Wärme, die von einem Kamin aus grob geschichtetem Ton an der gegenüberliegenden Wand ausging. Auf diesem köchelte in einem ebenfalls tönernen Topf ein Mahl, das einen gar lieblichen Duft verströmte, der von der sensiblen Mausenase direkt zur Feinschmeckerzunge übersprang. An der linken Wand standen auf hölzernen Regalen allerlei Schalen und Behälter, deren Inhalte - eingemachte Engerlinge, Regenwurmbrösel, geröstete Ameisen, gedörrte Nacktschnecken, frittierte Spinnenbeine und sonstige Leckereien - ebenfalls ihren Anteil an Aufmerksamkeit beanspruchten. Daneben standen verkorkte Krüge voll Wasser nebst solcher voll einer dunklen, sirupartigen Flüssigkeit. An der entgegengesetzten Wand zierte über einem aus vertrocknetem Gras und Reisig gehäuften, verführerisch lauschig ausschauendem Nest eine lebensgroße, graubraune Wandmalerei der beiden Gastgeber, umringt von einer beachtlichen Schar herumtollender Jungigel.

„Sind das alles eure Kinder?“ fragte der Mäuserich.

„Unsere Kinder und Enkelkinder“ entgegnete die Igelin nicht ohne Stolz.

„Einundzwanzig Stück“ prahlte der Igel.

„Einundzwanzig?“ Die Igelin blickte ihren Gemahl vorwurfsvoll an. „Zwanzig.“

„Einundzwanzig.“

„Zwanzig.

„Einundzwanzig!“

„Zwanzig! Beim Barte der Buschratte! Ich weiß jawohl, wie viele Kinder meine Kinder haben!“

„Weißt du nicht. Du wirst senil, Alte.“

„Jetzt hör aber auf! Du bringst mich noch völlig aus dem Konzept.“

„Sag ja, senil.“

Der Mäuserich ward beschämt, dass seine Gastgeber seinetwegen stritten. Seine höflich gemeinte Neugierde hatte eine Wendung eingeschlagen, die Gefahr lief, ihn bei seinen Gastgebern in Unwillen zu stürzen. Unter dem Blitzdruck der Nervosität ersann er in sekundenschnelle eine ausgeklügelte Möglichkeit, möglichst beiläufig das Thema zu wechseln.

„Glaubt ihr, das Wetter-“

„Herrje Bursche, du bist ja klitschnass.“ Die Igelin unterbrach den Geistesblitz und schob ihren Gast zum Kamin. „Komm her, setz dich ans Feuer. Iss einen Happen. Es gibt Tausendfüßlersuppe und davon nicht zu knapp.“

Erleichtert, dass sie ihm gleich zweierlei Anliegen abnahm, machte der Mäuserich das Wort zur Tat.

 

Nachdem alle drei ausreichend gespeist hatten, erhob sich der Igel und entnahm einem der Regale einen jener Krüge mit der dunklen Flüssigkeit. Aus der Nähe erkannte der Mäuserich, dass darin ein Satz Trauben schwamm. Mit einem hölzernen Stampfer presste der Igel den Saft heraus und goss drei Schälchen ein. "Frischer wirst du ihn nicht bekommen“ kommentierte er den Vorgang und gab dem Mäuserich das kleinste der Schälchen.

Der Mäuserich trank und ihm war, als fließe die gesamte vitalisierende Wärme des Raumes in seine Glieder. Seine Muskeln lockerten sich; sein Geist wurde träge. Inzwischen war der Großteil seines Fells getrocknet und sein Magen bog sich angenehm in den Bauch, was seiner Behaglichkeit hinzutrug. Der letzte Rest des Unbehagens der vorangegangenen Stunden verflüchtigte sich zu einer Sorge von allenfalls schwindender Relevanz.

"Nun sag schon, was dich herführt“ forderte der Igel barsch.

„Es ist schon ein Weilchen her, dass wir Besuch hatten. Wir würden uns freuen, deine Geschichte zu hören" ergänzte die Igelin.

"Da gibt es leider keine Geschichte" gestand der Mäuserich. "Ich suche etwas, bin aber, so fürchte ich, vom Weg abgekommen."

"Was für eine Suche?" fragte die Igelin und nippte erwartungsvoll an ihrem Schälchen.

„Das weiß ich noch nicht so genau.“ Der Mäuserich musterte den rauen Holzboden. „Ich weiß bloß, dass es mir fehlt."

Die Igel wechselten irritierte Blicke.

„Wie dürfen wir das verstehen?“ hakte der Igel nach.

„Was ich suche, erkenne ich erst, wenn es vor mir liegt.“

"Ich glaube nicht, dass das so funktioniert.“ Der Igel leerte sein Schälchen in einem langen Zug, bevor er lauthals predigte: "Nur wer den Weg kennt, erreicht sein Ziel. Wer aber das Ziel nicht kennt, findet auch nicht den Weg. Wie willst du finden, was du suchst, wenn du nicht einmal weist, ob du auf dem rechten Weg bist?"

Der Mäuserich überlegte, bevor er antwortete: "Der rechte Weg offenbart sich mir dadurch, dass ich davon abweiche. Ich gehe solange falsch, bis ich richtig bin."

„Eine sehr unzuverlässige Navigation, möchte ich an dieser Stelle anmerken. Selbst wenn du etwas erkennen könntest, dass du nicht kennst, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, durchs Falschgehen genau zum richtigen Zeitpunkt an genau dem richtigen Ort auf genau das richtige, einzigartige, unverkennbare Wasauchimmer zu stoßen? Eine Maus lebt wie lange - zwei Jahre, drei Jahre? Was glaubst du denn, wie viel von der Welt du bis dahin bereisen wirst, selbst wenn du dein ganzes Leben planlos herumläufst?“

„Ehrlich gesagt habe ich darüber ...“

„Jetzt lass den armen Burschen endlich in Frieden. Was weißt du schon vom Reisen?“ mischte sich die Igelin ein und beugte sich verschwörerisch zum Mäuserich vor. „Der Alte ist nie außerhalb des Waldes gewesen. Lass dir von dem ja nichts erzählen. Und außerdem-“ Sie wandte sich wieder an ihren Gatten. „Du weißt auch gar nichts über das, was er sucht. Vielleicht findet es sich an verschiedenen Orten. Vielleicht überall. Beschränke ihn nicht.“

Der Igel rollte mit den Augen. „Ja, vielleicht. Vielleicht war er auf der Suche nach der waldbesten Tausendfüßlersuppe und zieht morgen weiter, ohne zu wissen, dass er bereits fündig war. Er weiß es nicht. Mehr will ich gar nicht sagen.“

Die Igelin stupste ihren Gatten an und goss ihnen Saft nach.

„Mir persönlich“ eröffnete sie dem Mäuserich „scheint dies eine jener sonderbaren Routen zu sein, bei denen der Weg selbst das Ziel ist. Ein Weg, den du nicht mit den Füßen zurücklegst sondern mit dem Geist, der dich sowohl führt als dir folgt. Jeder Schritt auf ihm, ist ein autarkes Ziel. Manche setzt du nach deinen Augen, andere setzt du nach deinem Herzen, aber niemals kannst du ankommen.“ Sie schwenkte ihr Schälchen in Richtung des Mäuserichs, wobei etwas von dessen Inhalt über ihre Pfote schwappte. „Was du suchst, Bursche, ist Erkenntnis! Doch diese lässt sich nicht ohne Weiteres finden. Der Pfad der Erkenntnis ist ebenso ziellos wie du.“

„Was zum Fuchsschwanz soll das bedeuten? Sprich verständlich, Alte.“

Die Igelin atmete geräuschvoll ein und aus. Unter ihresgleichen war man es gewohnt, sich mit Geduld entgegenzukommen. „Das bedeutet, wohin er geht, ist völlig egal, denn die eigentliche Suche findet in ihm statt. Sein Herz weiß bereits, was ihm fehlt, sein Verstand nicht. Sein nächster Schritt ist also zunächst der in sein Herz hinein. Erst danach beginnt die weltliche Suche.“

Der Igel lachte hämisch auf.

„Dass das Herz in Rätseln spricht, solltest gerade du am besten wissen. Oder glaubst du, ich hätte mich willentlich in einen alten Sturkopf verliebt? So war das nicht. Mein Herz musste einiges an Überzeugungsarbeit leisten.“

Für einen Augenblick schien der Igel abwechselnd gekränkt, dann wieder geschmeichelt. „Aha!“ verkündete er schließlich. „Wo wir schon beim Thema sind. Übrigens war es ein achtbeiniger Dachs mit gepunktetem Fell, der mir drohte 'Verlieb dich in ein altkluges Weibsbild oder du wirst gefressen!'“

Ein beschwipstes Igelkichern klang an.

Der Mäuserich war endgültig verwirrt. In einem Moment stritten seine Gastgeber, im nächsten rissen sie miserable Witze. Verrückt war, dass er nicht drumherum kam, die beiden hierfür zu beneiden. Es beeindruckte ihm zunehmend, wie die beiden sich pausenlos widersprachen und kritisierten, ohne dadurch ihre Zuneigung füreinander zu schmälern. So schrullig dies auf Außenstehende auch wirkte, schien dies schlichtweg ihre direkte Art zu sein, miteinander zu kommunizieren.

„Ich fürchte, der Saft schlägt mir auf die Blase“ entschuldigte sich der Igel, schnäuzelte seine Gemahlin und wankte in bedachten Schritten zur Tür.

Nachdem krachend Holz in Holz gefallen war, entstand eine Stille, in der die Igelin den Mäuserich eindringlich, beinahe mütterlich musterte. Ihre aufgeweckten Knopfaugen schienen durch sein Fell und die darunter liegenden Schichten seine Innenwelt sorgfältig zu kartografieren. Der Mäuserich rutschte auf dem Boden umher.

„Es tut mir Leid, dass euch meine Gastschaft so viel Ärger bereitet hat!“ platze es plötzlich aus ihm heraus.

„Was für Ärger denn, Bursche? Dir braucht gar nichts leidzutun. Du solltest die alte Miesmuschel da draußen nicht allzu ernst nehmen.“ Sie tat einen beiläufigen Wink zur Tür. „Er ist zwar ein Raubein, aber ein durch und durch liebevolles. Weißt du, wir sind schon seit fünf Jahren verheiratet. Das musst du dir mal vorstellen. Das ist länger, als du lebst, länger als die meisten Igel leben. Wenn man eine so lange Zeit miteinander verbringt, unterwuchert die Liebe selbst den tiefsten Maulwurftunnel.“

Ihre Beschwichtigung schlug im Mäuserich auf Resonanz, obgleich zu wage, um für ihn gedanklich fassbar zu werden. Schweigend betrachtete er das alte Gesicht, das im flackernden Schein der Flammen auf einmal besonders erfahren erschien.

Das abrupte Aufschwingen der Tür und ein dem hereinpolterndem Igel vorausbrausender Wind, der einzelne Halme aus dem Nest ihrem Flammenende im Kamin zutrug, schreckten ihn aus seiner Introversion.

„Elendiger Sturm“ schimpfte der Igel und zupfte sich verfangene Blätter von seinen Stacheln. „Wenn ich den in die Zehen kriege, der dieses Dreckswetter zu verantworten hat...“

„Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?“ fragte der Mäuserich, dem nicht der Sinn nach einer Vertiefung des Sturmthemas stand.

„Puh. Das ist eine ... echt lange Geschichte“ setzte der Igel an. „Möchtest du sie wirklich hören?“

Er wollte.

So verbrachten die drei die Stunden damit, dass Igelin und Igel abwechselnd ihre gemeinsame Geschichte erzählten, vertieft durch verschiedene, miteingebundene Begebenheiten im Walde, unterbrochen von gelegentlichen Fragen des Mäuserichs und der einen oder anderen ausartenden Diskussion über diese und jene Belanglosigkeit. Es wurde getrunken, gelacht, gezankt, geschwiegen, bis irgendwann gen Morgengrauen (es standen bereits drei leere Krüge vor dem ausglimmenden Kamin) die Gastgeber aneinandergekuschelt auf ihrem Nest einschlummerten.

Ebenfalls dem Schlafe entgegensiechend rollte sich der Mäuserich am Fußende des Nestes zusammen. Der Sturm draußen schien verebbt und in seinen Kopf weitergezogen zu sein. Seine Gedanken kreisten in abstrakten Umlaufbahnen, bildeten ein unübersichtliches Tohuwabohu aus Gesagtem und Gefühltem, deren Schnittstellen eben so schnell ins Chaos zurücksanken, wie sie daraus hervortraten.

 

Eine Liebe, tiefer als der tiefste Maulwurftunnel.

 

Unversehens gedachte er seiner Familie, die er vor Tagen verlassen hatte und seitdem vermisste. Mit seinen Geschwistern hatte er sich andauernd gezankt oder gekeilt, zeitweise behaupteten sie gar, sich zu hassen und nie wieder miteinander reden zu wollen. Letzten Endes hatte solcher Zwist aber nie lange angehalten und bald schon tollten sie herum, als wäre nichts gewesen. Es war zweifelsohne gewiss, dass sie im Ernstfall füreinander ihr Leben gäben.

War diese uneingeschränkte Liebe ebenso Bestand der Romantik? Eine Liebe, die es nicht für nötig hielt, sich ausschließlich in Liebkosungen zu manifestieren und auf ständiger Affektion zu gebärden, sondern allen Gefühlen gleichermaßen Raum gewährte, ohne daran zu zerbrechen, kurzum, die zu einer Familie herangewachsen war?

Im zunehmend hereinfallenden Schein der Morgensonne betrachtete der Mäuserich noch einmal die Porträtwand, die Igelin den Kopf schräg an den Igel gelehnt, die vier größeren Igel daneben, die unzähligen Knirpse drumherum verstreut. Ein durchweg erfülltes Bild, dachte er und fiel in gewogene Träume.

 

Gegen Abend, als der Mäuserich mit schwerem Schädel erwachte, waren die dämmerungsaktiven Igel bereits dabei, das Frühstück vorzubereiten. Es gab allerlei gelbgräuliche Larven und für den Mäuserich obendrein einige vorzügliche Pinienkerne, die der Igel zuvor eigens für diesen in der Umgebung gesammelt hatte. Sie aßen und der Igel gab eine Anekdote darüber zum Besten, wie er einst einen Fuchs dazu brachte, sich in den eigenen Schwanz zu beißen.

Als es Zeit zum Abschied ward, war die Sonne bereits untergetaucht und ein mattroter Schimmer, der sich an der Unterseite der Wolken so wie in den verbliebenen Pfützen der Nacht spiegelte, überdachte den Wald, vor dessen Dickicht die Igel ihren über Nacht liebgewonnen Gast nacheinander an sich drückten.

„Pass du nur ja auf dich auf, Bursche“ ermahnte die Igelin.

„Werde ich.“

„Und sieh zu, dass du ankommst“ setzte der Igel etwas sanfter als gewohnt nach.

„Werde ich.“

Der Mäuserich dankte den Igeln mehrmals herzlich für Speise und Obdach, dann zog er querfeldein des Waldes von dannen. Mehrmals blickte er sich zu seinen ehemaligen Gastgebern um, die noch ein Weilchen vorm Baumstamm standen und ihm mit langzehigen Pfoten nachwinkten. Er hatte das bestimmte Gefühl, weitaus mehr von den beiden Liebenden erhalten zu haben, als diese ahnten.

Wohin er als nächstes gehen würde, dass wusste er noch nicht, aber ein erwartungsvolles Lächeln umspielte den feinen Mäusemund ob der Gewissheit, das Ziel seiner Suche endlich zu kennen.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.03.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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