Egbert Schmitt

… können wir „den Wert der Dinge“ noch erkennen ?_*2

 

 

Tja, so wie ich mich kenn:
und ich kenn mich schon lang …

… geht ES nichts über:
ne‘ interessante Headline,
um jemanden im hier & jetzt …


In der Fortsetzung von: …
( können wir „den Wert der Dinge
noch erkennen ?_
*1 )

„Nochmals“ für das:
weiterlesen zu begeistern. 

 

War damals rückblickend:
stets Wochenend’s (1974)

mit dem NTO-BR-Tanzorchester
als väterlich „angedachter Musiker“

und Begleitperson stetig unterwegs.

Für technischen Aufbau & Schlepperei
plus Ton(aus)steuerung wertgeschätzt.

Hätte ne‘ Ausbildung zum Tontechniker
machen können, dort beim BR-Franken.

Für mich“ aber ein zu unsteter Beruf.

War ja schon fertiger Blei-Schriftsetzer
und „musste nun“ leidig zum Wehrdienst.


Fand eigentlich danach:
den Kameramann“ hochwertiger,

zumal ich schon für Wettbewerbe filmte
und „alles aus einer Hand“ ablieferte.

Vor allem meine modern-gestalteten
Film-Titel „in der Scene“ begehrt waren,

da keiner „in der Zeit“ Computer hatte.

Leider die mediale „Berufs-Realität
in den ÖR-Rundfunkanstalten erlebt.

Ton-Kabel ziehen und hochhalten
damit keiner stolpert, sowie von einer
markierten Klebestelle zu nächsten
die Studio-Kameras sachte schieben …

Wo draußen im BR-blauen Ü-Wagen
der Aufnahmeleiter“ den Bildschnitt fuhr.

Nachts „komplett“ alles müde verstauten.


Oder über eine Test-Woche:
Kamerastell-Probe bei „Musik ist Trumpf

aus der Frankenhalle, wo das erweiterte
NTO-Orchester nur Bühnen-Staffage war …

Sie keinen einzigen Ton spielen durften,
um nicht das MAZ-Playback zu doppeln,
was in Köln von Studiomusikern bereits
aufgezeichnet JETZT vom Band lief.

Ja, wer „als Musikerkind“ aufwächst
weiß, das alles nur ein KUNSTlicher
Schall & Rauch ist. - Musikmafia pur.

ES nicht zählt „in der Ton-Masse
was du leistest, sondern WEN DU
beizeiten kennenlernst, der dich
lanciert und „an dir“ partizipiert.
 

Besitze trotzdem:
zwei Bundesfilmpreise für
Experimental-Film, noch bevor
ein „Harald Lesch“ und der BR
in Nürnberg „Universum“ leicht
gemacht „populär“ erfanden.

Manchmal, in einer stillen Stunde
glaube ich, dass Sie mich 1988

nach allen Filmpreisverleihungen
schlichtweg abkupferten, weil in den

Filmpreis-Jury‘s des BR & SWR

Jungredakteure sich Schreib-Mengen
eigener“ Gedanken „zur Serienreife
machten, ohne mich final einzuladen.

 

Nun, habe viele dieser:
Ton-Bild-Musik-Gestaltungs „Kunst“-
Berufe NICHT ergriffen, sondern nur
das praktische Wissen“ darüber
in kargen Freizeiten angeeignet.

Summe dies geballten Wissens
mich über vier Arbeitslosigkeiten im
medialen Gewerbe hinweg-rettete,

als unstudierter Praktiker.

Jene seltenst wertgeschätzten
Medien-Berufe, die einen kaum
selbst ernähren, geschweige

denn „eine mehrfach-Familie“.

Siehe minimalistische:
Corvid 19-Zuwendungen „derzeit“ …
 

Oder 1962, als mein Vater und andere
Musiker „mit Anhang“ keinerlei Auftritts-
Möglichkeiten erhielten … weil

Die „besorgten“ Christlichen-Parteien
aufgrund der schlimmen Flutkatastrophe
in Hamburg und speziell hier in Nürnberg
des Kaufhausbrandes wegen‘s, „komplett

den langen Fasching ausfallen ließen.

Ein „Hugo Strasser“ hatte damals
an die 50 Tanz-Auftritte abgesagt.

Wir „zwischenzeitlich“ mit Kloß & Soß
vegetarisch von Reisbrei bis Apfelküchle,
von meinen Großmüttern in Franken
und Oberbayern ferienversorgt wurden.

… und sind (so nicht) ausgehungert !
 

Auch weil mein Haupt-Ernährer:
im Opernhaus „freischaffend“ spielen,

und agierte durfte, da in Deutschland
geflissentlich zwischen einer unwerten 
U
nterhaltungs- sowie Ernster-Musik (Klassik)

gesellschaftlich unterschieden wird.

Demzufolge 1962 der GEZ-BR:
die „ernste“ Starkbierprobe am Nockherberg,

mit Kalbs- Schweinebraten zu Saufgelagen, jene
freigehaltene“ Polit-Baggage, LIVE sendete.

Jene typischen Entscheider-Gruppen:
die bei ihren KLASSIK-Freikarten-Besuchen
mit betrogener Gattin „einen Notenschlüssel
nicht von „einem Kloschlüssel“ mit Gewissheit

unterscheiden können.
(Aussage: meines Vaters, Zeit seines zu kurzen Lebens)

 

Ichwurde selbst erst ab 1978:
anderweitig „privat“ wertgeschätzt,

mit den „Learning by doing“-Erfahrung
um GALA-BIG BANDs auszusteuern …

Ohne dass der Schlagwerker und
vier Trompeten alles „niederbügelten“.

Unerreichte LIVE-Tonwerte
eines „Peter Klemt“ anstrebte,
der Bert Kaempfert & James Last

genauso beschallte, wie im Studio.

Egal wo in Deutschland. 7 Std. Omnibus,
hin und wieder zurück. - Vom Notenwart
zum Pultaufsteller und Beleuchter.
 

Ab und an dafür:
in „einer Anspielprobe“ 
mitspielen dürfen,
vom Trombone-Vater 
meine vierte Posaune
intern durchgesetzt, 
bis die Studiokameras
positioniert waren 
und „diverse Künstler
halbwach … mit

Einem Halbplayback anrückten,
wo nur das Profi-NTO-Orchester auf
der Bühne für das Publikum spielte.


Diverse Sänger nach ca. 45 Min.:
Ton-Pantomime, ab 8000 DM

heimfuhren oder aus Hotel-
Fenster fielen, weil Sie ihren
unwerten Musi-Dilettantismus
letztendlich nicht verkrafteten. 

15 Musiker noch 6 Stunden lang,
nach den Nachmittags-Proben

in den Nacht-Tanz aufspielten.


Mein Vater als „gelernter Banker“
die Schwarzkassen akribisch führte,
weil du in keinem 4-5 Sterne-Hotel
zum Silvester-Tanz aufspielst …

Wenn Frankfurter „Hotel-Manager
keine 20% Privat-Gebühr bekamen,

bei Eintrittsgelder von 2000 DM.

Wo sich Waffenschieber & Politiker
den Kaviar „kiloweise“ einverleibten.

Könnte „von Polit-Erlebnissen
von zwei Jahrzehnten berichten,

die schier unglaublich „unchristlich
und menschenverachtend waren.


Habe intern-hierfürwenigstens“:
weil mein Wochenende draufging,
250 DMvom Orchester“ bekommen
und „auf Geheiß“ deren NTO-Medien-
Gestaltung komplett übernommen.

Lange „dies“ erwirtschaftete Geld
in Bundesschatzbriefe angelegt.
10 Jahre lang mit 10% Zinsen,
weil „die DM“ noch Wert hatte.

Filmisches unter Egbert1957 gelistet.

Über’s BR-Unterhaltungs-Orchester,
welches dem Geiz-Zeitgeist geopfert,
gewandeltÖR-Pensionen finanziert.

Heutzutage kennen die Leute von
allem den Preis und nicht den Wert
.

Aussage:
Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde

*16. Oktober 1854 in Dublin;
† 30. November 1900 in Paris 
),

irischer Schriftsteller.


Grundsätzlich eigentlich:
einen „Grenznutzen der Dinge

entwickeln sollten. – Gemeint: dass
sich der Nutzen einer Sache nicht
im Proporz zu ihrer Zahl steigert.

Erwerben wir für’s Frühstück
fünf Semmeln, weil im Angebot,
sind aber schon nach zweien satt,
verliert jedes weitere Brötchen
damit für uns an Wert.

Haben wir den Grenznutzen
und seine Wirkung verstanden,

sind wir in der Lage, Dinge anders
wertzuschätzen – und unser …

Fatales wachstumsförderndes
Konsumverhalten zu verändern.
 

Wo jede zweite Kartoffel:
und jeder zweiter Kopfsalat,
weil Sie Makel haben zudem
EU-Normen nicht entsprechen,
aussortiert oder aus dem Saat-
Bestand genommen werden.

Das meiste schafft es nicht
mal vom Acker in den Handel.

250 Kilogramm pro Kopf und Jahr
essen wir davon. Geschmack egal ?

Herangekarrt aus fernen Ländern,
wie das Nestle-Wasser aus Afrika.

Die Transport-Kosten dafür sind
in den Warenpreisen enthalten.

Jedes fünfte Discounter-Brot
bleibt unverkauft liegen !

Früh gebacken, abends steinhart.

 

Obwohl diese Nahrungsmittel:
auch die Region“ bereitstellt,
wir nicht „ihren wahren Wert
zahlen wollen. - Falsch sparen.

Wollen unsere Kinder lehren
zu verzichten, Dinge in ihrem Wert
zu schätzen ... und tun es so oft
meist selber nicht.

Leisten uns, was uns gefällt
weil wir es uns leisten können.

Können wir „den Wert der Dinge
noch erkennen ?


Die eigentliche Bedeutung:
von allen Werten“ liegt jedoch
in ihrem Nutzen, in ihrer Qualität.


… wir sollten das, was wir besitzen,
bisweilen so anzusehen uns bemühen,
wie es uns vorschweben würde,
nachdem wir es verloren hätten;

und zwar jedes, was es auch sei …
 
Arthur Schopenhauer (1788-1860)


So sind wir als Deutsche:
ergebnisorientiert“. Japaner hingegen
sind bis ins letzte Teil „prozessorientiert“.

In Deutschland herrscht die Auffassung,
solange „das Produkt“ keinen Fehler hat,
ist mir die Verpackung ziemlich egal.

Wird eh weggeschmissen !

Für Japaner zeige eine beschädigte
Verpackung, dass „der Prozess“ auf
dem Weg dorthin „nicht richtig“ war.

Wenn einer das nicht gewissenhaft
ein & verpackt hat, dann hat er mir
gegenüber und dem wertigen Produkt
nicht gebührenden Respekt gezeigt.

Er hat sich „nicht wirklich“ bemüht,
mir meine Wünsche zu erfüllen,
für die ich ihn „mit Barem“ entlohne.
 

Nicht nur deutsche Firmen sind:
deshalb in Japan chancenlos, weil
wenn „was elementar schiefläuft“,
egal wo; und sich keiner „vor Ort
für den Vorfall entschuldigt …

Erleidet „dort“ das gute Image
des Konzerns schweren Schaden,
da das Unternehmen damit
seiner Fürsorgepflicht nicht

nachgekommen sei.

Unsere Vorstellungen sind
so vernebelt von all dem,
was uns tagtäglich in den
Medien und in der Gesellschaft

vorgelebt wird. 

Motto:
Ich hab zu nichts eine Ahnung,

aber zu allem eine Meinung !

Der Weg zu einer anderen
gesellschaftlichen Solidarität
als der derzeit praktizierten,

ist also ein sehr-weiter.
 

Die Unterlegenen:
grob gesagt, die Angehörigen
der alten Mittelschicht, sehen
angesichts der flexiblen akademisch

gebildeten Aufsteigerschicht keine
Perspektiven mehr und sind anfällig
für politische Ver-Einfacher.


Langzeitarbeitslose seien:
arbeitsscheu, glauben laut Umfragen
47 Prozent der Deutschen, 57 Prozent
sind der Ansicht, LZ-Erwerbslose

machten sich „auf Kosten der
Gesellschaft ein schönes Leben
“.

Laut der Bundesagentur für Arbeit
lag „die tatsächliche“ Missbrauchsquote
(2009) mal gerade bei einem Prozent.

Nur, was die Sachlage kompliziert
ist nicht „der Missbrauch“ sondern
das geschickte Wissen darüber …

Wie man zustehend-gesetzliche
SGB 2“-Zuwendungen „für sich
oder den „imaginären“ Familienclan

am geschicktesten „legal“ nutzt.

Sage nur Bedarfsgemeinschaften.

Kenne „redaktionell“ jene Gesetze.
 

Denn wenn ich mich umschaue:
sehe ich, dass die Menschen
sich nur noch an ihren eigenen
Kompass halten, der mal in die
eine Richtung ausschlägt

und mal in die andere.

Es ist ein Zustand
des kollektiven Bindflugs.

 

So zeigt das Schlussbild:
die Waren-Wertschätzung

unserer Supermarkt-Lebensmittel,
konzipiert als ein NETTO-Memory.
2mal ausdrucken und zuschneiden )


Jene achtlose Nichtkauf-Ansammlungen
der Ablege-Auswahl „eines Wochentags

in unserem Stadtteil, wo viele EX-GUS-
Mitbewohner impertinent leben & agieren.

Ihre geringe Dinge-Wertschätzung
außerhalb der eigenen Familie,
sich rein „polemisch betrachtet

auch politisch andernorts darlegt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.03.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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