Iris Bittner

Nicht so heil, die Welt Kap. 6, 7 und 8

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Anlässlich eines Volksfestes fuhren Theo und Annegret Berger im Juli in die Kreisstadt. Entgegen Mutters Verbot, Alkohol zu trinken, genehmigte sich Vater ein großes Bier.
„Damit erreiche ich niemals die Promillegrenze“, beruhigte Berger seine Frau. Doch der Alkohol in Kombination mit der Sommerhitze und die Tatsache, dass er altersbedingt nicht mehr ganz so fahrtauglich war, wie er dachte, brachen ihm das Genick. Brach beiden das Genick, denn in einer leichten Kurve verlor der Vater die Kontrolle über den Wagen – und dann war da noch der alte Baum am Straßenrand. An der Trauerfeier für das Paar nahmen beinahe alle Dorfbewohner teil.
Neben der Trauer warf diese Familientragödie auch ganz praktische Fragen auf: Wer würde nun fahren, wenn größere Besorgungen zu erledigen waren? Autofahren war Ludwig noch immer ein Gräuel, doch notgedrungen meldete er sich zu Fahrstunden an.
Besonders aber: Wer sollte auf Lissi aufpassen, wenn sie nachmittags vom Unterricht nachhause kam? Das Kind war erst neun Jahre alt, die Eltern waren den ganzen Tag auf ihrer Arbeit. Auch die Zwillingsmädchen hatten Beschäftigung bei dem Sportartikelhersteller gefunden.
Die andere Oma, Luises verwitwete Mutter Gerlinde, erklärte sich nur widerwillig bereit, Babysitter zu spielen; schließlich habe man sie bisher stets übergangen. Immer wenn jemand das niedliche Mädchen stolz herumzeigte, waren dies Ludwigs Eltern gewesen.
Doch ein knappes Jahr später bekam Oma Linde noch sehr viel weiter reichende Aufgaben. Luise hatte seit einiger Zeit über starke Rückenschmerzen geklagt. Als es nicht mehr half, die Zähne zusammenzubeißen und sie endlich einen Arzt aufsuchte, war es schon zu spät gewesen. Nur wenige Monate nach der Diagnose Nierenkrebs musste Ludwig den Tod seiner geliebten Ehefrau betrauern.
Nicht nur die Familie Berger war in diesem Jahr von bösen Schicksalsschlägen heimgesucht worden. Beinahe jede Familie im Dorf war von Arbeitslosigkeit betroffen, als eines Nachts das Sägewerk von einem Großbrand vernichtet wurde. Man empfand es als großes Glück im Unglück, dass wenigstens keine Opfer zu beklagen waren. Eine Ursache für das Feuer konnte nicht ermittelt werden. Man vermutete Brandstiftung. Befeuert durch das Gerede der Leute wurde dies schnell zur felsenfesten Gewissheit. Das Gerücht kam auf, ein Jugendlicher aus dem Nachbardorf, der blöde Bruno, habe gezündelt. Nun stand auch der Schuldige fest.
Obwohl seitens der Behörden diese Behauptung niemals bestätigt wurde, konnten Brunos Eltern mit der Schande kaum leben. Sie gaben ihren geistig ein wenig minderbemittelten Sohn in die Obhut einer kirchlichen Einrichtung der Behindertenhilfe außerhalb der Landkreisgrenzen. Dort gehörte er eigentlich nicht hin, war aber, im Gegensatz zu seinem Zuhause bei den lieblosen Eltern, bestens untergebracht. Eustachius Kugler, der Namensgeber dieser Einrichtung, hatte während der Nazizeit mit all seinen Kräften versucht zu verhindern, dass sogenanntes „lebensunwertes Leben“ deportiert und vernichtet wurde. Nicht immer war das gelungen. Doch er und seine Mitbrüder hatten wenigstens ein paar Menschenleben retten können. In dieser Tradition kümmerten sie sich noch heute liebevoll um Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen waren.
Der Satz: „Der blöde Bruno ist im Irrenhaus, das wurde aber auch allerhöchste Zeit“, kursierte im Dorf. Die Gerechtigkeit war wiederhergestellt. Das Sägewerk hatte man wiederaufgebaut. Der Inhaber hatte es aufgewertet und produzierte nun teure Haustüren aus Tropenholz.
Luises Mutter versorgte während der nächsten Jahre mit wenig Begeisterung Schwiegersohn und Enkeltöchter. Wobei sie sich über das Verhalten der beiden großen Mädchen oft maßlos ärgern musste: Die kamen beide nicht auf den Gedanken, sich irgendwelche Fertigkeiten im Haushalt anzueignen. Stattdessen hingen sie abends mit anderen Jugendlichen am Bushäuschen, dem Treffpunkt der Dorfjugend, herum. An den Wochenenden traf man sie auf Tanzveranstaltungen und in der Disco der Kreisstadt. Die Großmutter sah schwarz, wenn sie an die künftigen Hausstände dieser undankbaren Kinder dachte.
Anders Lissi. Hatte sie nachmittags mühsam ihre Hausaufgaben erledigt, zeigte sie großes Interesse an allem, was Oma Linde zeigte und erklärte. Im Gegensatz zu Schule und Lernen schien hier ihr Talent zu liegen. Fleißig half sie im Garten, lernte, die geernteten Früchte einzuwecken, beteiligte sich beim Kochen und Backen genauso wie an Putzarbeiten und wurde auf diese Art Oma Lindes Augenstern. In Bezug auf kognitive Fähigkeiten stark hinter Gleichaltrigen gelegen, war Lissi in ihrer körperlichen Entwicklung den Altersgenossen ein gutes Stück voraus. Da sie so bildhübsch und dazu frühreif war, hielten Oma und Vater das Mädchen weitestgehend unter Verschluss. Sonntags der Kirchgang mit Oma, einen Blumenstrauß auf Luises Grab bringen, war neben der Schule Lissis einziger Kontakt mit der Welt um sie herum. Man hatte eine Heidenangst, jemand könne ihrem Sonnenschein ein Härchen krümmen. Im Alter von sechzehn Jahren, als sie aus der Obhut der Schule entlassen wurde, war sie zu einer bildhübschen, vollkommen unerfahrenen und leider nicht sehr klugen jungen Frau geworden. Lissi dachte, wenn man es freundlich ausdrückte, überaus langsam, war aber mit Freude dabei, Haus und Garten hervorragend zu versorgen.
Die Zwillinge hatten beide bereits das Elternhaus verlassen. Eine hatte einen jungen Mann aus der Ortschaft geheiratet und wohnte mit ihm bei den Schwiegereltern im Obergeschoss, die andere lebte in einem unzüchtigen Verhältnis mit einem Herrn in der Kreisstadt.
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Ludwig Berger jedoch fühlte sich einsam. Und alt. Der Haushalt war eben nur die eine Seite. Was ihm fehlte, war eine Frau, die ihn liebte. Oder wenigstens mochte. So sehr mochte, dass sie mit ihm leben wollte. Der Gedanke an eine neue Heirat ließ ihn nicht mehr los. Er beschloss, sich ab sofort ernsthaft nach einer geeigneten Kandidatin umzusehen.
Nachdem er mehrere schlaflose Nächte mit Grübeln verbracht hatte, wie genau die zukünftige Brautwerbung vonstattengehen solle, und nachdem er unzählige Zeitungsinserate der Rubrik ´einsame Herzen´ durchforstet hatte, gelangte Ludwig Berger frustriert zu zwei Erkenntnissen: Erstens war er nicht der romantische Typ, der Frauen umgarnen und bezirzen konnte. Zweitens entsprach nicht eine einzige der Frauen, die von Heiratsvermittlern via Zeitungsinserat angepriesen wurden, auch nur im Geringsten seinen Vorstellungen. Ehrlicherweise musste er sich eingestehen, dass es auf der weiten Welt ganz einfach keine Frau gab, die einem Vergleich mit Luise standhalten könne – auch wenn er irgendwie ahnte, dass er seine verstorbene Frau rückblickend extrem verklärte und zur Heiligen erhob. Eigentlich lief doch das Leben so, wie es war, ganz gut, oder? Man musste als Witwer eben Abstriche machen. Davon würde die Welt nicht untergehen.
Als er nach einigen Monaten des Hin- und Herüberlegens den Gedanken an eine neue Frau in seinem Leben beinahe schon verworfen hatte, kam ihm der Zufall zu Hilfe.
Der Zufall trat in Gestalt eines Arbeitsunfalles in sein Leben. Karl, der Schwachkopf aus der Warenannahme hatte, entgegen mehrerer Ermahnungen, seinen Hubstapler wieder einmal so schlampig geladen, dass ein Unglück nicht zu vermeiden war. In dem Augenblick, als Ludwig an dem mit schweren Kisten beladenen Gefährt vorbeischritt, kippte der ganze Stapel von der Ladegabel und traf ihn hart an der Schulter. Mit einer komplizierten Fraktur des Humeruskopfes wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er umgehend chirurgisch versorgt wurde.
Nach der Entlassung empfahl ihm der Arzt der Berufsgenossenschaft, unbedingt umfassende Rehamaßnahmen in Anspruch zu nehmen, um die Schulter wieder so funktionsfähig zu machen, dass er später damit schmerzfrei und ungehindert seiner Arbeit nachgehen könne.
Ludwig entschied sich für eine Rehaklinik an der Nordsee. Wenn schon, denn schon. Für Urlaub hatte es nie gereicht; hier war die Gelegenheit, sich einmal eine Gegend anzusehen, die er sonst vermutlich nie besuchen würde.
Neben den täglichen Anwendungen, die er mehr oder weniger freiwillig über sich ergehen lassen musste, belegte er, da ihm leicht langweilig wurde, einige der angebotenen Kurse, darunter einen für gesunde Ernährung.
Den Arm noch in einer Bandage gefesselt, hatte er ein echtes Problem, als es daran ging, Gemüse und Kartoffeln zu schneiden. Herta, die an dem langen Arbeitstisch neben ihm stand, nahm ihm schweigend das Messer aus der Hand.
„Wenn du so weitermachst, ist bald nicht nur deine Schulter im Eimer, sondern du verlierst auch noch ein paar Finger“, sagte sie lachend in einem Tonfall, der eindeutig ihre fränkische Herkunft heraushören ließ.
„Du hast gut lachen,“ entgegnete er seufzend. „Du hast beide Hände frei, dieses Ding da an deinem Knie stört vermutlich nicht bei der Kocherei.“
„Dieses Ding ist eine Schiene, die ich blöderweise noch zwei weitere Monate tragen muss. Frag nicht, wie lästig die ist, und welche Druckstellen ich davon schon bekommen habe. Aber es stimmt schon, beim Kochen stört sie nicht.“
Man einigte sich auf Arbeitsteilung. Herta erledigte die Messerarbeiten, während Ludwigs motorische Fähigkeiten gerade noch ausreichten, mittels eines Holzwenders die Gemüsestreifen in einer ungefetteten Pfanne hin und her zu schieben.
Gemüse schnippeln und schieben ließ ihnen genügend Zeit, im Gespräch einige Gemeinsamkeiten zu entdecken. Herta wohnte nicht direkt im Steigerwald, aber auch nicht allzu weit davon entfernt und kannte sogar vom Hörensagen Ludwigs Heimatort. Auch sie war verwitwet, wenn auch ohne Kinder. Im Alter lagen sie nicht sehr weit auseinander. Noch vor dem Essen stellten beide fest, wie froh sie waren, so weit weg von zuhause einen Landsmann gefunden zu haben. „Und so einen sympathischen noch dazu“, lächelte Herta.
Das Resultat dieser Lektion im gesunden Kochen überzeugte beide am Ende nicht. Ans Gemüse gehörte Butter, und den Blödsinn, anstelle einer kräftigen Prise Salz und eines gehörigen Spritzers Maggiwürze nur frische Kräuter zu verwenden, würde man zuhause ganz schnell wieder vergessen. Auch die meisten Ergebnisse der folgenden Kursstunden fanden weder bei Herta noch bei Ludwig Anklang. Meeresfisch, so gesund und frisch er hier auch sein mochte, konnte einen in Butterschmalz knusprig gebratenen Karpfen nicht ausstechen, schon gar nicht, wenn er ohne viel Gewürz und gänzlich fettfrei zubereitet werden musste. Man beschloss gemeinsam, diesem unsinnigen Treiben ein Ende zu machen und stattdessen die wenigen Freistunden, die der enge Zeitplan neben den Anwendungen ließ, angenehmer zu nutzen. Sie waren sich einig, dass der tägliche Menüplan im Speisesaal schon gesund genug sei; noch gesünder sei für sie beide unzumutbar. „Außerdem sind wir aus orthopädischen Gründen hier und nicht, um Gewicht zu verlieren“, konstatierte Herta weise. „Komm, gehen wir in die Stadt, dort gibt es ein nettes Speiselokal, wo man recht lecker und wunderbar ungesund kocht.“
An mehreren Abenden spazierten die beiden den kurzen Weg in die Stadt, aßen in einem netten, maritimen Lokal frittierten Fisch und Kartoffelsalat, der in Mayonnaise nur so schwamm und stellten begeistert fest, dass man dazu auch ein halbwegs anständiges Bier bekam. Danach gingen sie meist ein Stück auf der Uferpromenade, kauften Ramsch und Souvenirs, die keiner brauchte. Sie entdeckten einen Fußweg, der direkt an den Strand führte.
Gemächliche Spaziergänge in der Abenddämmerung am Meer, das Rauschen der Brandung, die Lichtfinger, die von irgendwoher ein Leuchtturm in den Himmel malte, die zwei, drei Korn, die man sich zum Bier gönnte – nach wenigen Tagen führte diese Stimmung dazu, dass Herta nachts heimlich in Ludwigs Zimmer schlich, wo man sich, soweit es die körperlichen Einschränkungen erlaubten, so unbeholfen wie leidenschaftlich liebte.
„Nun habe ich mir doch wirklich einen Kurschatten angelacht“, dachte Herta kopfschüttelnd, als sie gegen Morgen zurück in ihr Zimmer schlich. Eigentlich hatte sie genau dies vermeiden wollen. Aber andererseits – was war schon dabei? Noch nächste Woche, dann würde sie zurück nachhause fahren. Ludwigs Reha-Aufenthalt wäre nur wenige Tage später ebenfalls beendet. Man würde vermutlich noch für eine Zeit in Kontakt bleiben, telefonisch, vielleicht mal eine Karte, und innerhalb weniger Wochen bliebe nur noch eine freundliche Erinnerung. „Reha ist eben ein Ausnahmezustand“, dachte sie, und sie wusste selbst nicht genau, ob das nun eine angenehme Perspektive war oder sie eher traurig stimmen sollte.
„Habe ich mich tatsächlich in diese Frau verliebt?“, dachte zur gleichen Zeit Ludwig. „Herta ist bestimmt nicht die Frau, die ich mir an meiner Seite vorstellen könnte. Mit Luise hat sie überhaupt nichts gemeinsam – na ja, vielleicht die laute Lache, und ganz bestimmt die Figur. Die schlanke Figur ist wirklich klasse, die kann sich sehen lassen! Die Haare sind wahrscheinlich gefärbt, so dunkelbraun und ganz ohne graue Strähnen darin“, sinnierte er weiter, „Luises waren auch braun, aber mehr ins rötliche. Schöne Frau. Anders als Luise, aber irgendwie kann ich sie ziemlich gut leiden.“
Wieder lag Ludwig schlaflos im Bett und grübelte, wie es anzustellen sei, dass Herta nicht mit Ende der Kur sofort aus seinem Leben verschwand. Sie demnächst für ein Wochenende in sein Haus einzuladen, wäre doch sicherlich nicht unverschämt und unverbindlich genug, um die Beziehung gegebenenfalls noch rechtzeitig beenden zu können? Vor dem Aufstehen hatte er den Entschluss gefasst, es wenigstens zu versuchen.
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„Und vergiss nicht, anzurufen, wann du kommen kannst. Die Zugverbindung finde ich für dich heraus, dann hole ich dich in der Kreisstadt vom Bahnhof ab.“
Sie umarmten einander ein letztes Mal, dann stieg Herta ins Taxi und fuhr davon. Nur wenige Wochen, dann sähen sie sich wieder. Herta hatte seine Einladung wahrhaftig angenommen! Das erleichterte ihnen den Abschied. Sie würden sich treffen, noch bevor Ludwigs Gesundheitszustand einen Wiedereintritt in den Beruf gestattete. Sie hätten viel Zeit füreinander, sie würden sich auch im Alltag besser kennenlernen. Beschwingt begab sich Ludwig in den Therapieraum 2a, wo der brutale Schläger von Physiotherapeut gleich seine Schulter bearbeiten sollte. „Egal, sei´s drum, nächste Woche hat der Spuk ein Ende“, knurrte Ludwig Berger, bevor er sich in die Hände des Therapeuten begab, dessen schmerzhafte Kunst seine Schulter immerhin schon beinahe wieder alltagstauglich gemacht hatte.
Bereits nach dem ersten Wochenendbesuch, der einigermaßen gezwungen verlaufen war, begann Oma Linde unverhohlen ihrem Unmut Luft zu machen, kaum dass Ludwig vom Bahnhof zurückgekommen war. Dass diese Person in Ludwigs Schlafzimmer übernachtet habe, ginge auf keinen Fall, was sollten denn die Leute denken? Sollte diese Person demnächst wieder einmal hier auftauchen, habe sie gefälligst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dass ja nicht hin- und hergewandert werde!
„Was ihr während deiner Kur getrieben habt, meinetwegen, ist mir egal. Das soll ja in solchen Einrichtungen üblich sein. Aber hier nicht. Verstanden? Solang ich in diesem Haus ein Wörtchen mitzureden habe, hast du diese Schweinerei gefälligst zu unterlassen, ist das klar?“
„Hast du aber nicht“, wandte Ludwig noch halbwegs gelassen ein.
„Was habe ich nicht? Ist meine Meinung völlig unwichtig, was? Aber euch den Dreck wegputzen, eure Mäuler satt füttern und auf ein Kind aufpassen, das nie erwachsen werden wird, darf ich noch, richtig?“
Die letzten Worte hatte Oma Linde nicht gesagt, sie hatte sie schrill gekeift. Unvermittelt stieg in Ludwig eine unsagbare Wut auf, sodass er Oma Linde grob am Arm packte und mit hochrotem Kopf brüllte:
„Denkst du, weil du eine vertrocknete alte Schachtel bist, haben andere Menschen keine Bedürfnisse? Dann hau doch ab, blöde Kuh, das bisschen Haushalt kriegen wir auch ohne dich hin! Du bist doch nur hier, um zu spionieren und in unseren Sachen herumzuschnüffeln. Und natürlich um Moral zu predigen!“
Nach diesem Wutausbruch blieb ihm nichts anderes übrig, als sich schleunigst wortreich bei seiner Schwiegermutter zu entschuldigen. Erst nach dem heiligen Schwur, man werde künftig brav und züchtig sein und ja, ihr Wort gelte selbstverständlich in diesem Haus, da sie letztendlich doch die Familie zusammenhalte, war Oma Linde hinreichend besänftigt und sagte zu, auch weiterhin für die Familie da zu sein.
Um des lieben Friedens willen wurde das große Zimmer, das früher das Kinderzimmer der Zwillinge war, umgeräumt. Es hatte Ludwig bisher als Nähzimmer gedient, denn die Dorfbewohner nahmen nach wie vor gerne Ludwigs Kunst in Anspruch, kaputte Klamotten zu reparieren. Der große Zuschneidetisch, die Nähmaschinen und auch der Schrank, der das Schneiderwerkzeug beherbergte, kamen in das obere Stockwerk. Die Räume dort waren während der letzten Jahre kaum benutzt worden, allenfalls als Abstellraum für allerhand Zeug, das man eigentlich nicht mehr brauchte, aber doch nicht wegwerfen wollte. Nach gründlichem Lüften, nachdem das Gerümpel in die verbliebenen Räume geschafft und eine helle Arbeitslampe angeschafft worden war, freute sich Ludwig Berger über sein neues, freundliches Nähstübchen.
Im unteren Raum war jetzt genug Platz für eine bequeme Schlafcouch samt Kleiderschrank. Im somit neu geschaffenen Gästezimmer übernachtete Herta bei ihren weiteren Besuchen. Natürlich nur offiziell, das ahnte auch Oma Linde. Zum Glück ging Oma nach dem Abendessen sowieso nachhause. Lissi durfte dann bei der Oma übernachten. Ihr Zimmer war nur durch eine dünne Wand, in der sich zudem eine Verbindungstür befand, vom Elternschlafzimmer getrennt. Ludwig und seine Auserwählte waren ungestört. Als Lissi einmal den Vater fragte, warum sie eigentlich immer, wenn Tante Herta zu Besuch kam, abends mit Oma Linde nachhause gehen müsse, tat dieser die die Frage mit einem „Du musst nicht alles verstehen“ rasch wieder ab. Um seiner pubertierenden Tochter auf dem geistigen Entwicklungsstand einer Zehnjährigen zu erklären, dass die nächtlichen Geräusche, die aus dem Schlafzimmer drangen, nicht für die Ohren einer ahnungslosen Heranwachsenden bestimmt waren, mangelte es ihm an Aufgeschlossenheit. Ihm fehlte auch der Mut.
Solange Hertas Besuche nicht allzu häufig stattfanden, war der Frieden also wiederhergestellt. Die Situation änderte sich grundlegend bei Hertas letztem Besuch, als sie während eines langsamen Spaziergangs – schneller ging nicht wegen ihrer schlecht ausgeheilten Knieverletzung – Ludwig beiläufig mitteilte, dass ihre Wohnung in Ansbach kürzlich verkauft worden sei. Der neue Eigentümer habe ihren Mietvertrag wegen Eigenbedarfs gekündigt.
„Jetzt muss ich die ganze Zeit daran denken, ob es nicht vernünftig wäre, bei dir einzuziehen. Wäre das nicht wunderbar?“
Ludwig sah sie so erschrocken an, dass Herta rasch hinzufügte:
„Wir bräuchten natürlich nicht zu heiraten, denn damit wäre meine schöne Witwenrente dahin. Aber wir beide, hier zusammen, das wäre doch schön, oder?“
Verblüfft stotterte Ludwig: „Äh, wie einziehen? Für immer, meinst du? Und wann? Gleich, sofort? Willst du gleich hierbleiben oder so?“
Na, Begeisterung hörte sich anders an. Herta wurde klar, dass sie Ludwig wohl eben überfordert hatte und beeilte sich, zu versichern, nein, natürlich nicht sofort, alles habe noch ein paar Wochen Zeit und er solle sich in Ruhe an den Gedanken gewöhnen.
„Schließlich kann ich auch ein bisschen zum Haushaltseinkommen beitragen. Von der Rente kann ich bisher allein ziemlich gut leben. Wenn ich einen Teil davon zu unserem gemeinsamen Budget beisteuern würde, ginge es uns bestimmt blendend. Nebenbei sparte ich auch die Miete.“
Wieder einmal wälzte sich Ludwig in dieser Nacht schlaflos in seinem Bett, überlegte, dachte nach, beleuchtete Hertas Vorschlag von dieser und jener Seite und erinnerte sich schließlich daran, dass er vor nicht allzu langer Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Frau ins Haus zu holen. Beim Frühstück auf der sonnigen Terrasse brachte er das Thema gleich zur Sprache und willigte in Hertas Absicht ein.
„Und zwar von Herzen gern, meine Liebe. Dein Geld brauchen wir nicht, ich verdiene genug, dass es reicht. Ich möchte … also ich will dich ... - äh, könntest du dir vorstellen, dass du meine Frau wirst?“
Jetzt war es Herta, die, wenn auch nicht so überrumpelt wie Ludwig gestern, aber dennoch sprachlos, die Kaffeetasse mit zitternder Hand klirrend abstellte.
Nach ein paar tiefen Atemzügen fand sie eine geeignete Formulierung, um Ludwig um Bedenkzeit zu bitten und vorzuschlagen, wenn überhaupt, dann erst zu heiraten, wenn man einige Zeit den wirklichen Alltag gemeinsam ausprobiert habe.
„Das muss auch hier im Kaff möglich sein, die Nachbarn werden sich schon damit abfinden. Oder kaufen die hier alle noch die Katze in Sack?“
„Die Oma?“, wandte Ludwig zaghaft ein. „Die macht uns allen beiden die Hölle heiß, darauf kannst du wetten.“
Ludwig sollte recht behalten. Als nach wenigen Wochen ein Kleintransporter vor dem Haus hielt und Hertas wenige Sachen, die sie nicht verkauft hatte, ausgeladen wurden, wurde Oma Gerlinde bleich vor Zorn. Luises Sachen, sollten die nun zum Müll? All die Erinnerungen an ihre Tochter, sollte alles weggeworfen und durch das Gerümpel der zweiten Frau ersetzt werden?
Während Ludwig und Herta gemeinsam die Umzugskisten ins Haus trugen, stand sie mit verschränkten Armen grollend neben der Haustür. Sie stapfte in die Küche – noch war das ihre Küche! - und knallte unfreundlich eine Kanne Kaffee und lieblos auf einen Teller gehäuftes Gebäck auf den Tisch. Als sie schließlich wütend aus der Haustür stürmte, bellte sie zornig über die Schulter zurück:
„Das war´s dann für mich. Das arme Mädchen, ihr werdet schon sehn!“
„Schnell, geh ihr nach,“ forderte Herta Ludwig auf. „Wir brauchen sie doch noch. Jemand muss schließlich für Lissi da sein. Ich will die kleine Dumme nicht die ganze Zeit um mich haben, wenn du bei deiner Arbeit bist.“
„Na, noch habe ich ein paar Tage Urlaub, erst mal brauchen wir die blöde Oma sicher nicht“, gab Ludwig beruhigend zurück. „Du gewöhnst dich in aller Ruhe hier ein. Lissi ist im Haushalt sehr geschickt, sie kann dir alles zeigen. Und dass Lissi dumm sei, möchte ich nicht mehr hören, klar? Ein bisschen langsam im Denken vielleicht, okay. Aber ist dir schon mal aufgefallen, wie wunderschön sie ist? Das wiegt doch alles andere auf, meinst du nicht?“
Nein, das meinte Herta bestimmt nicht, wollte aber nicht schon am ersten Tag ihres Zusammenlebens mit Ludwig streiten und lenkte darum ein.
„Nun, im Haushalt wird mir die Kleine nichts vormachen, da bin ich sicher. Ja, hübsch ist sie, das sehe ich auch. Hoffentlich wird das nicht eines Tages zum Problem. Wie alt ist sie? Sechzehn? Ein hübscher Teenager in der Pubertät, und nicht bis drei zählen können. Das wird spannend!“
Ihr Tonfall klang immer noch versöhnlich, der Inhalt ihrer Worte brachte Ludwig dennoch ins Grübeln. Hoffentlich ging das gut. Er hatte leicht heraushören können, dass Herta von künftigen Mutterpflichten wenig angetan war. Aber Ludwig hatte nicht vor, ihren gemeinsamen Lebensweg mit einem Streit zu beginnen, und wechselte betont gelassen zu einem anderen Thema. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch das Dorf – Ludwig wollte den Nachbarn zeigen, dass er tat, was ihm richtig schien, und sich um deren Meinung nicht scherte – räumten sie zusammen Hertas Sachen in die Schränke und lachten herzlich über die Gesichter und die teils unumwunden hervorgebrachten Kommentare der Dorfbewohner, denen sie unterwegs begegnet waren.
Oma Linde hatte sich nicht mehr blicken lassen. So musste Lissi notgedrungen in ihrem Zimmer übernachten. Die Verbindungstür wurde abgesperrt, doch verdächtige Geräusche mussten vermieden werden. Nach wenigen Nächten, in denen beide durch die Anwesenheit Lissis im Nebenzimmer gehemmt und verunsichert und die nächtlichen Aktivitäten entsprechend verhalten waren, begann das junge Liebesleben bereits stark an Schwung zu verlieren und schlief nach ein paar Wochen völlig ein.
Ludwig Berger hatte fortan mit zwei missgelaunten Damen zu tun: Herta, die sich ihr Leben mit ihm temperamentvoller gewünscht hatte, lief von morgens bis abends mit Trauerbittermiene durch das Haus und ließ ihn durch einsilbige Antworten auf jeden Gesprächsversuch ihren Unmut deutlich spüren.
Lissi, die es gewohnt war, nach den Hausaufgaben im Haushalt zu helfen, zu kochen, zu backen und alle Aufgaben zu versehen, die ihr Oma Linde beigebracht hatte und für die sie jedes Lob strahlend entgegengenommen hatte, wurde nun von Herta beiseitegeschoben, wo immer sie sich nützlich machen wollte.
„Geh in dein Zimmer und lerne, das hast du nötiger. Für den Haushalt bist du noch zu jung und viel zu ungeschickt, da muss schon eine echte Hausfrau ran. Also geh weg und lass mich in Ruhe!“
Lissi war schwer verletzt. Von Papa, der nur noch Hertas Kochkünste bewunderte, war keine Hilfe zu erwarten. So lief nun auch Lissi mit verbittertem Gesicht durch das Haus, und als Herta ihr sogar verbot, in ihrem Garten das Gemüse und die Blumen zu pflanzen, die ihr gefielen, sondern den ganzen Platz für Kartoffeln in Anspruch nahm, rastete das sonst so ruhige, angepasste Mädchen völlig aus, trat und kratzte und spuckte Herta wütend ins Gesicht.
„Das Kind macht mich fertig, das schaffe ich nicht“, beklagte sich Herta an diesem Abend bei Ludwig. „Nur schade, dass Isabella bald nicht mehr zur Schule muss. Wir werden einen geeigneten Platz für sie finden müssen. Im Landkreis gibt es einige gemeinnützige Werkstätten, die behinderte Menschen beschäftigen, sogar mit Wohnmöglichkeit. Nach so etwas solltest du dich unbedingt umhören. Es wäre mir wirklich zuwider, noch viel länger diese Rotznase hier zu haben “
Ludwig, der einen schwierigen Arbeitstag hinter sich hatte, reagierte gereizt:
„Nenn meine Kleine gefälligst nicht Rotznase! Und versuche ja nicht, sie irgendwohin abzuschieben, hörst du? Lass sie dir einfach helfen, sie kann das doch so gut. Bei Oma Linde hat´s ja schließlich auch geklappt.“
„Oma Linde? Ja, das waren noch Zeiten, als die für euch buckelte! Das liegt nun alles an mir. Ehrlich, so hatte ich mir mein Leben nicht vorgestellt.“ An diesem Abend zog Herta beleidigt ins Gästezimmer.
Einen Versuch wollte sie noch wagen, bevor sie diese, wie sie sich seufzend eingestand, vorschnell eingegangene Beziehung, beenden würde. Sie hatte die halbe Nacht darüber nachgedacht, und die Lösung, die ihr eingefallen war, gefiel ihr immer besser. Gleich beim Frühstück überfiel sie Ludwig mit ihrer Idee:
„Um nochmals auf Oma Linde zu sprechen zu kommen“, begann sie ihre wohlüberlegte Rede. „Lissi war doch, wie du sagst, seit jeher ihr Augenstern. Ich habe jetzt die Idee, wie uns allen geholfen werden könnte, hör zu: Das Zimmer neben unserem Schlafzimmer ist für Lissi völlig ungeeignet, und...“
„Kann schon sein, aber ein anderes haben wir nun mal nicht“, fiel ihr Ludwig ins Wort.
„Brauchen wir auch nicht. Wenn du mich nur einmal ausreden ließest, hätte ich dir schon gesagt, wie wir es künftig so einrichten können, dass wir erstens wieder in unserem Zimmer ungestört sind und zweitens Lissi endlich ihren Willen bekommt. Lissi wird bei ihrer Oma wohnen. Das ist die perfekte Lösung. Dort kann sie im Haushalt herumfuhrwerken, so viel sie will. Die Oma wird begeistert sein. Platz hat sie ja genug, die alte Krähe. Dann könnten wir ...“
Ludwig verschluckte sich an seinem Kaffee.
„Was? Schon wieder willst du Lissi abschieben? Kommt überhaupt nicht infrage, wo denkst du denn hin? Du bist noch kein Vierteljahr hier und möchtest schon mein schönstes Kind weggeben? Da soll mich doch eher der Teufel holen! Ich habe jetzt keine Zeit mehr für Diskussionen. Lissi bleibt hier. Punktum. Wenn überhaupt jemand geht, dann bist du das.“
Grußlos verließ er das Haus.
„Da lässt der Kerl mich doch wirklich einfach mitten im Satz stehen. Unerhört, verschwinde, du Dreckskerl!“, schrie Herta Ludwig aufgebracht hinterher, wissend, dass er sie schon längst nicht mehr hören konnte.
„Na gut, der wird schon sehen, was er davon hat“, murmelte sie wütend, während sie das Geschirr in die Spülmaschine räumte.
Die folgenden zwei Abende wurden in eisigem Schweigen verbracht. Am Abend des dritten Tages hatten sich beide so weit beruhigt, dass ein ernsthaftes Gespräch stattfinden konnte. Es endete damit, dass man sich einig war, es sei nun an der Zeit, sich in Frieden zu trennen; ein Segen, dass man nicht verheiratet sei, es würde keine größeren Probleme geben.
„Über die Abfindung, die ich von dir verlange, reden wird noch. Ich habe schließlich deinetwegen nicht gerade wenig aufgegeben und habe wochenlang für euch geschuftet. Mein Anwalt wird dir alles Weitere mitteilen.“
Herta verließ am nächsten Tag das Haus und zog vorübergehend zu ihrer Cousine nach Dinkelsbühl. Um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden, hatte sich Ludwig zu einer Zahlung in Höhe mehrerer Tausend Mark bereiterklärt. Hauptsache, Ruhe kehrte wieder ein im Haus Berger.
Nach vielen Entschuldigungen, Reuebekenntnissen, einer Einladung zu einer Busfahrt nach Polen zur Schwarzen Madonna und dem Versprechen, künftig nie mehr so saublöd zu sein – sie verlangte, dass er das wörtlich sagte – war Oma Linde schließlich wieder bereit, in Ludwigs Haushalt für Ordnung zu sorgen. Ganz gewiss auch in seinem Leben, nahm sie sich entschieden vor. So einen Skandal würde sie nicht noch einmal verkraften.
Es war nicht besonders verwunderlich, dass das Verhältnis zwischen Ludwig und seiner Schwiegermutter seit Hertas Auszug getrübt blieb. Ludwig konnte seine Abneigung gegen sie nur schwer verbergen. Die alte Dame konnte sich boshafte Kommentare und, was noch schlimmer war, beharrliche Versuche, Ludwigs Leben und Verhalten unnachgiebig zu kontrollieren und ihn zu einem religiösen und moralischen Lebenswandel umzuerziehen, nicht verkneifen.
Oma Linde stellte bald fest, dass in diesem Hause nichts mehr so lief, wie sie es forderte. Kurz nach Lissis Entlassung aus der Förderschule erklärte sie Ludwig und seiner Tochter, dass sie sich dank Lissis Begabung als Hausfrau hier nun überflüssig fühle.
Nach diesem Tag hatte sie sich schon lange gesehnt. Sie verkaufte ihr kleines Anwesen und erstand ein Appartement in einer freundlichen Seniorenwohnanlage. Die lag ein ganzes Stück vom Steigerwald entfernt. Ihr Plan war, dort noch möglichst lange bequem zu leben, sich höchstens ausnahmsweise um den Rest der Familie zu scheren und, falls es nötig werden sollte, anständige Pflege zu bekommen. Ungewollte Verantwortung hatte sie lange genug getragen.
Diese Verantwortung lag ab da ganz allein auf den Schultern der sechzehnjährigen Lissi, die sich der Last, die man ihr damit aufgebürdet hatte, überhaupt nicht bewusst war.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.04.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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