Manfred Bieschke-Behm

mbies

Laterne, Laterne,

Sonne, Mond und Sterne

Brenne auf mein Licht,

Brenne auf mein Licht,

aber nur meine liebe Laterne nicht.

 

 

Da ist es wieder, dass verdammte Lied, das mich Tag und Nacht verfolgt. - Ich kann es nicht mehr hören, dieses Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. - Immer wieder Sonne, Mond und Sterne. - Lass mich in Ruhe. - Geh weg. Brenne auf mein Licht … wie geht es weiter? -Nein, ich will es nicht wissen. - Es muss doch mal vorbei sein. - Ich habe meine Tat bereut. - Meine Strafe abgesessen. - Ich dachte, das Lied in der Zelle zurücklassen zu können. - Laterne, Laterne … bitte nicht schon wieder - Bitte. Brenne auf mein Licht … .- Geht’s noch? -Hört das niemals auf? - Ich wollte es nicht tun. - Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne … - Wie war doch gleich die letzte Zeile? - Ist doch egal. - Laterne, Laterne, aber meine liebe Laterne nicht. - Genau so lautete die letzte Zeile. - Die Letzte. - Laterne, Laterne ist die erste Zeile. – Geh endlich raus aus meinem Kopf, du dämliche Laterne. – Wie lange willst du mich noch verfolgen? – Wie oft soll ich es noch sagen, dass ich meine Tat bereue? – Laterne, Laterne … - Ich bin dabei durchzudrehen. – Willst du mich bis ans Ende meiner Tage verfolgen? – Willst du das? - Sonne, Mond und Sterne. Nein, bitte nicht noch einmal. - Bitte. – Brenne auf mein Licht … - Hilf mir. – Wer soll mir helfen? – Warum habe es getan? – Niemand ah mir gesagt, dass ich es tun soll. – Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.

In meiner Schreibgruppe war die Aufgabe Kinderlieder anders zu interpretieren.

Meine Aufgabe war es, mich mit dem Kinderlied "Laterne, Laterne" auseinanderzusetzen
Manfred Bieschke-Behm, Anmerkung zur Geschichte

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