Charles G. Dannecker

Herzinfarkt

Herzinfarkt
 
Mit Quaderstiefeln an den Füßen entlang an der verfallenen Mauer der Erinnerungen.
Verdorrte Baumwurzeln brechen aus den Fugen.
Im Wind höre ich Geschrei von vergangenen Schmerzen.
Aus deinen Augen fallen feldsteinschwere Tränen auf mein Herz.
In einem Fluss von Milchrot sammeln sie sich und das Herz ist am ersticken, dem Tod nah.
Es wehrt sich, pumpt verzweifelt, ein feiner Riss und dann kommt diese unglaublich schöne Stille.
Nur ein Moment und dann ein Aufbäumen.
Das Licht kommt zurück. Antiseptische Gerüche pusten das Gehirn frei.
Die Augen werden Globusse, erkennen das komplette Rund.
Eine bekannte Melodie fängt mich ein.
Deine Worte dringen ariengleich
in  meine Ohren.
Ein magisches, sanftes Gefühl trifft  meine Lippen.
Dein Kuss hat mir neues Leben geschenkt.
 
Copyright
Charles G. Dannecker       22.08.2022

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Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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