Brigitte Waldner

Zurück zur Steinzeit

weg mit dem Strom,
dem Erdgas und dem Erdöl,
weg mit der Industrie
und den Menschen,
dann wird sich der Planet erholen
und wieder zum göttlichen Paradies werden.

Wenn der Mensch das Ebenbild Gottes ist,
dann sieht Gott so aus, wie der Mensch,
der das Übel der Welt ist,
die Umwelt verseucht und das Klima erwärmt.
Nicht dass der einzelne Mensch das gesamte Übel verursacht,
aber die Überzahl an Menschen bewirkt einiges.

Wenn Gott so aussieht, wie der Mensch,
wie könnte er besser sein, als der Mensch?
„Mach dir die Erde untertan“, heißt,
alles Übel geht von Gott aus,
einem Vorbild, das der Mensch erfunden hat.
Es gibt ihn ja nicht wirklich!
Wie kann sich der Mensch über alle Lebewesen
und über Territorium stellen?
Dazu hat er kein Recht.
Die Rechte hat er sich selbst gegeben.
Bei Eintritt des Todes muss er sie wieder abgeben.

Was Milliarden von Menschen bisher verursacht haben,
sollen ein paar derzeitige Generationen wieder gutmachen.
Wie denn? Das ist finanziell nicht möglich.
Die Kernreaktionen auf der Sonne
wird man dadurch nicht anhalten können.
Die Sonne wird immer größer und heißer,
dagegen kann man nichts machen.
Von welcher Spezies gibt es die meisten Lebewesen?
Von den Nematoden, das sind kleine farblose Fadenwürmer.
Vielleicht sollte man die Welt einmal entwurmen,
so, wie man es mit den Haustieren macht.

Die Welt der Zukunft muss nicht utopisch sein,
man kann auch einen Schritt zurück in die Vergangenheit gehen,
in die gute alte Zeit,
wo man hier noch einen Fleischer, ein Postamt, ein Kaufhaus,
einen Schmied, einen Baumeisterbetrieb, einen Tischlerbetrieb
und mehrere Bauernhöfe in der Straße hatte.
Heute sind da drei Fertigungshallen der Metallindustrie.

© Brigitte Waldner

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