Rolf Grebener

Das Pony

Nach jedem Skatabend kommt Emil stockbesoffen nach Hause. Seine Frau Elfriede kennt das. Böse, wartet sie dann mit dem Nudelholz auf ihren Mann. Sobald Emil die Tür öffnet, schlägt Elfriede zu. Emils spätere Kopfschmerzen liegen dann nicht oft nur an die Biere und den 16 Schnäpsen. Heute sollte alles anders kommen. Diesmal hat Emil in seiner Angst das Pony aus der Weide geholt. Er schiebt es mit dem Hinterteil an die Tür. Drückt die Klinke und stößt die Tür auf. Elfriede schlägt dem Pony mit voller Wucht auf den Hintern. Das Pony bäumt sich auf und schlägt mit voller Kraft hinten aus. Elfriede ist sofort tot. Nach der Beerdigung macht der Pastor eine merkwürdige Entdeckung. Die Trauergäste verabschieden sich von Emil! Bei den Frauen nickt Emil. Bei den Männern schüttelt er den Kopf. Anschließend erkundigt sich der Pastor bei Emil wegen dieser seltsamen  Begebenheit. Emil schaut den Pastor an und sagt: „Die Frauen haben mir „Herzliches Beileid“ gewünscht. Da habe ich genickt und danke gesagt. Die Männer haben gefragt: „Hast du dein Pony noch?“ Da habe mit dem Kopf geschüttelt.“

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