Georges Ettlin

Autodidakten: Jene, die das Rad neu erfinden

Zum Jahresende eine kleine, spontane  Plauderei : Das Erlernen durch Speichern von angelerntem Wissen
ist der normale und erfolgreichste Weg um Anerkennung und sogar auch Kapital zu erwerben.
Und dann die armen Autodidakten?, ...die mühsam alte wissenschaftliche Fakten neu entdecken und erlernen müssen?
Die Flächenberechnung von Kreisen ist ein unmögliches Ding, denn die Formel und Zahl  radius mal radius mal 3,147 usw.
ist und bleibt wissenschaftlich ungenau. Aber wenn sich das Autodidaktische mit Talent und Kreativität verbindet,
kann sich Grosses  entwickeln. Die "Denkkilometer" für ein gutes Ergebnis gehen beim Autodidakten vergleichsweise dreimal zum Mond und zum Mars bis zur Venus,
während die Denkleistung eines Stundenten für ein kompliziertes geistiges Produkt nur
etwa zwei Meter Merkarbeit und Auswändiglernen erfordert. Die Hirnleistung des Autodidakten
ist daher präsentiert, neue Erfindungen und Denkweisen zu entwickeln,
Problembewältigungen bei Fragen der Religion und Sexualität, Krieg und Frieden zu
erreichen, was weltbewegend und sehr nützlich sein kann. Ignoranz ist aber zu erwarten:
Arme Autodidakten!
Als Autodidakt denke ich zum Beispiel, dass Gott kein Mann ist, Theologen denken da anders.
Zeit resultiert in meiner Anschauung aus der Bewegung aller Dinge in einer sozusagen ewigen Gegenwart.
Die Krümmung von Raum und Zeit habe ich aber immer abgelehnt (oder nicht begriffen?)
Dass die natürliche menschliche Polygamie (liebevolle Vielweiberei) gesund ist und dass das Zölibat zur Vernichtung der Prostata und zu Haarausfall durch die rasende Onanie bei den Frommen führt... ist meine Erfindung:
Ich bin 80 Jahre alt und habe noch sehr schöne Haare, die allerdings schneeweiss geworden sind.
Als Selbstdenker denke ich, dass es eine geistige Welt gibt, die sich des menschlichen Gehirns bedient
wie mit einem biologischen Computer. Ausserirdische gibt es, man nannte sie vor langer Zeit
in der alten und neuen Bibel " ENGEL" die schon beim Pyramidenbau einen lehrenden und befehlsgebenden Einfluss hatten. Gott tritt nicht bildhaft in Erscheinung,
da er allgegenwärtig ist und überall existiert und dadurch auch als Materie sichtar und präsent ist.
So gesehen zeigt sich Gott immer und überall: man ruft IHN , doch er ist schon da, bevor man IHN ruft !
Sein Verstand ist mir unbegreifflich und seine Gerechtigkeit und Liebe ist mir nicht immer erfassbar.
Ich erlebe Grausamkeiten, sehe sie...hoffentlich ist Gott nicht blind....
Zum Schluss noch ein bisschen Philosophie:

Die zeitliche Linearität im Denken des modernen Menschen führt zum Drang "Es schaffen zu wollen".. auf Teufel komm raus.

Kriege sind Produkte der Angst.

 



***

c/G.E.



 

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