Harry Straach

Stimme des Bösen

Stimme des Bösen

Ein Mensch,
gefangen in der Welt
der Hoffnungslosigkeit
sucht im Kosmos 
verlorener Erinnerungen 
vergeblich die Memoiren
des schweigenden Orakels.
Während seine Gedanken 
in der Unendlichkeit der Zeit,
in einer Epoche der
Zuversicht verharren, 
um im Labyrinth 
irrelevanter Episoden 
die verschollene Enzyklopädie 
einer imaginären Ära zu finden.
Da vernimmt er 
die Stimme des Bösen.
Und ein Meer von Tränen
überflutet das Tal der Illusionen 
und ertränkt die  Hoffnung
auf Barmherzigkeit.


                                            Harry Straach
                                           Köln
 

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Aus dem Wald in die Pfanne ... Tief unterm Büschel Gras versteckt, mit einem Blatt noch abgedeckt, beobachtet ein Pilz im Wald so manch befremdliche Gestalt. Sie schlurfen, ein paar trampeln auch, in Stiefeln und 'nem Korb vorm Bauch, das scharfe Messer in der Hand, den Blick zum Boden stets gewandt. Ein Freudenschrei, ein scharfer Schnitt, so nehmen sie Verwandte mit; und der versteckte Pilz, der weiß, im Tiegel ist es höllisch heiß. So brutzeln aber will er nicht! Da bläst ein Sturm ihm ins Gesicht, es rauscht und wirbelt ringsherum, schon bebt der Wald - ein Baum fiel um. Genau auf seinen Nachbarn drauf. Das ändert seinen Denkverlauf: "Welch übles Ende: Einfach platt! Da mach' ich lieber Menschen satt." Drum reckt er sich aus dem Versteck, er will jetzt plötzlich dringend weg: "Vergesst mich nicht! Ich bin gleich hier und sehr bekömmlich, glaubt es mir."

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