Günter Weschke

Wildes Leben



Ich habe mich zurück gebeamt, bin plötzlich wieder Kind, nein, nicht 
so ein ganz kleines, eher etwas größer, also etwa Jugendlich.

Es gefällt mir, mich mit kleineren zu Prügeln, Mädchen Juckpulver ins T-Short zu schütten, Frösche mit einen Strohhalm aufzublasen bis …Peng., schneller Tod.

Ja, so als kindlicher Jugendlicher lebt es sich eigentlich prima, vieles was ich früher nicht getan habe, kann ich jetzt nachholen.
Zum Beispiel, eine wunderbare herzzerreißende Tiergeschichte zu schreiben.

Wildes Leben

Eine Löwin, pirscht sich in der afrikanischen Savanne, an eine kleine Herde von Gabelböcken an, tief ins karge Gras geduckt, die Augen starr auf ein ausgemachtes Opfer gerichtet, schleicht sie vorsichtig, Schritt für Schritt näher.
Sie hat ein weibliches Tier erspäht, welches ein kleines Kitz an ihrer Seite führte.
Jetzt war sie nah genug herangekommen, sie sprang auf und spurtet auf die Tiere zu.
Die Herde stob auseinander, nur die Mutter mit dem Kitz blieb stehen, sie senkte den Kopf mit den Hörnern und stellte sich der Löwin zum Kampf.
Die Löwin war so überrasch vom Mut der Mutter, dass sie ihren Angriff abbrach, sich aber langsam dem Tier näherte und als sie ganz dicht vor ihm stand, ihre Nase an die Nase des Muttertieres drückte, um den Geruch zu Prüfen.
Zitternd stand die Mutter, sie stand aber so, dass ihr Junges etwas geschützt an ihrer Flanke stand.

Die Löwin gab der Mutter einen sanften Stoss, sie fiel dabei ins Gras,
unschlüssig stand die Löwin über ihr, sie schnupperte am Kitz, dieses blieb regungslos stehen.
Lange stand die Löwin über ihrer Beute, dann drehte sie sich um und lief in Richtung ihrer kleinen Familie, es waren drei junge Löwen, die hungrig auf ihre Mutter warteten.
Als die Löwin bei ihnen war, legte sie sich zu ihnen, ihre raue Zunge glitt sanft über das Fell ihrer Kinder.












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