Günter Weschke

Da Lächeln eines Engels

 


Es war einer dieser wunderschönen, warmen Maientage, die Menschen auf den Straßen sahen glücklich aus, das helle, frische Grün an den Bäumen, die großen, duftenden Fliederbüsche und die hübschen, leicht blumigen Kleider der Mädchen und Frauen, schienen die ganze Stadt zu verzaubern. Selbst die Spatzen, die frechen, hüpften aufgeregt umher, um schnell die herunter gefallenen Krümel von den Tellern der Gäste aufzupicken.
Im nahen Park, mit kleinen Winkeln, saßen Besucher auf den Bänken und ließen sich von den warmen Strahlen der Vormittagssonne verwöhnen. Die Zeit schien still zu stehen. Ich selbst saß mit geschlossenen Augen auf einer dieser Bänke, als mir plötzlich ein kleiner Ball gegen die Füße rollte.
Ich öffnete die Augen und sah ein kleines Mädchen, welches etwas scheu ein paar Schritte entfernt stand und mich mit großen, dunklen Augen ansah. Ihr blondes Haar wurde von der Sonne angestrahlt und es schien mir, als bilde sich ein goldener Kranz um ihr Haupt.
Einem kleinen Engel gleich, kam sie wie schwebend auf mich zu und zeigte mit dem Finger auf den Ball, der immer noch vor meinen Füßen lag. Ich bückte mich, nahm ihn auf und reichte ihn dem Kind. Sie berührte leicht meine Hand als sie ihn entgegen nahm, lächelte glücklich und lief zu ihrer Mutter, die auf einer anderen Bank saß.
Ich schloss meine Augen und sah vor mir, dieses wundervolle Bild des Mädchens, welches einem Engel gleich, den Weg in mein Herz gefunden hatte!

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Günter Weschke).
Der Beitrag wurde von Günter Weschke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.04.2023. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Günter Weschke als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Männer wie Vokabeln von Brit Brint



Elvira fühlt sich verfolgt - zunächst lediglich vom Pech. Sie hat ihren Job verloren, wird vom Freund verlassen und meistert ihr Leben immer weniger. Eines Abends begegnet ihr in der Disco ein Mann, der augenblicklich eine unerklärliche Macht auf sie ausübt. Von da an hat Elvira einen Verfolger. Sobald er auftaucht, ist sie wie gelähmt.

Elviras Leben wird zunehmend von Angst bestimmt, und sie zieht sich fast vollständig von ihrer Umwelt zurück. Bis zu dem Tag, an dem die Mutter ihren Besuch ankündigt ... Nur, um vor der strengen Mutter nicht als Versagerin dazustehen, rappelt sich Elvira noch einmal auf. Nimmt ihr Leben nun die entscheidende positive Wende, oder steuert sie direkt auf eine Katastrophe zu?

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Zauberhafte Geschichten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Günter Weschke

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Karambolage XIV von Günter Weschke (Besinnliches)
Snowstar von Bianca Cranney (Zauberhafte Geschichten)
Auszug aus "Befreiungs-Schläge" von Elke Lüder (Autobiografisches)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen