Günter Weschke

Grüne Jade

Eine Geschichte von der grünen Jade


Jade, dieser grüne Halbedelstein, hat bereits die Menschen im 9. Jahrhundert begeistert.
Man sprach ihr auch geheimnisvolle Kräfte zu.

Aber das Besondere an ihr war, man konnte sie Schnitzen, fast so wie Elfenbein.

So entstanden im Laufe der Zeit, eindrucksvolle Kunstwerke.

Die größte und wertvollste Schnitzarbeit, haben meine Frau und ich in Sydney bewundern dürfen.

Sie steht (stand) im QVB, dem Queen Victoria Building in Sydney.
Dort in der zweiten oder dritten Etage, geschützt durch eine umlaufende Glaskonstruktion.

Es handelt sich dabei um eine Kutsche, eine Prunk Kalesche, von einzigartiger Schönheit und beeindruckender handwerklicher Handwerkskunst.
Sie soll einige Tonnen wiegen.

So, und nun zu meiner - Geschichte -!

Im 9. Jahrhundert, hat der Chinese - Peng Eiweg -, aus Jade, eine Skulptur erschaffen, die schon zu dieser Zeit, für ein großes Aufsehen sorgte.
Sie war etwa 80 Zentimeter groß, von einzigartiger Schönheit.

Lange Zeit war sie verschwunden, bis sie plötzlich im Jahr 1898, in London, auftauchte.
Dort wurde sie bei - Sotheby’s - versteigert.
Für eine enorme Summe ersteigerte sie - Lord Clanton -,

Lord Clanton war verheiratet mit -Luise von Pommern -,sie hatten eine sechszehnjährige Tochter, Clara, sie war ein stolzes, schönes Mädchen.

Im Hause des Lord’s, arbeitete ein 25 jähriger Koch, sein Name: -William Wellington -, er war stets lustig, eben auch ein richtiger Frauenheld.

Dieser William verführte die Clara, als die Schwangerschaft bemerkt wurde, wollte der Lord wissen, wer der Vater vom dem -Balg - ist?
Nachdem die Tochter alles gebeichtet hatte, ließ der Lord den Koch zu sich kommen.
Wutentbrannt, aber ohne ein Wort zu sagen, erschlug er ihn mit der Skulptur, die dabei aber zerbrach,

Der Lord wurde verhaftet und das Gericht verurteilte ihn zu 10 Jahren Kerker.

Als erstes berichtete davon die - Bild - Zeitung.

Die einzelner Bruchstücke der Jade, versuchte man zusammen zu setzen, was aber nicht vollständig gelang.
So wurden sie einzeln verkauft und zu Ringen, Broschen u.ä. umgearbeitet.

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