Eva Maria Thevessen

Das schöne Erlebnis

Das schöne Erlebnis

Wahrlich ein herrlicher Sommertag!
Den sonnigen Morgentag genießend mache ich mich auf den Weg zum Bus.
ich setze mich, neben mir ist noch ein Platz frei.
Bald steigen Mutter und Tochter dazu und die Kleine, etwas drei Jahre jung, lieblich anzuschauen mit ihren dunklen Locken, welche zusammen gebunden sind, jedoch vorwitzig aus der Verbindung herauskringeln.
Sie darf sich neben mich setzen, hält einen Pappbecher mit kleingeschnittenen Früchten in der Hand, vernascht sie mit Genuss uund plaudert dabei mit der jungen, liebsprechendenden Mama, die neben ihr steht.
Zwischendurch schaut die kleine mich neugierig, mit einem verschmitzten lächeln kurz an, die Augen strahlen Sternenblitze, die mich verzücken.
Nun hat sie ihre kleine Köstlichkeit verspeist, möchte noch mehr davon, doch Mami muss sie enttäuschen.....macht nix!!!
Sie beginnt zu singen in ihrer Fantasiesprache. dabei entwickelt sie ungeahnte Tonfrequenzen, die mich so berühren, dass ich drauf und dran bin, der Mutti zu empfehlen, ihre Stimme musikalisch trainieren zu lassen. Lasse es dann aber doch sein.
Jetzt wird der Kontakt zu mir vertieft, wir schmunzeln uns an.
Dann fühle ich ich eine sanfte Berührung auf meinem linken Arm, sie hat mich mit ihren kleinen, zierlichen und leicht verklebten Fingern von den Früchten, zart kontaktiert.
Wieder schmunzeln wir uns an.
Noch einige Male wiederholt sie den Kontakt zu mir, mein Herz brennt vor zärtlicher Liebe zu dem kleinen Geschöpf.
Dann quält sie die Mama mit Fragen, wann sie denn endlich aussteigen können.
"Gleich" sagt die Ma.
"Darf ich dann auf den Stopknopf drücken?"
"Ja", sagt die Mutti.
Die kleine Maus quängelt, will jetzt und sofort auf den roten Knopf drücken und die Mami muß immer wieder zur Geduld aufrufen.
Endlich ist der Moment gekommen, wo sie drückt.
Die Mutter hilft dem winzig kleinen Lockenkopf aufzustehen, doch die Kleine rebelliert, will es alleine schaffen, auch selbstständig aussteigen.
"Okay" sagt die verständnisvolle Mutti und llässt die kleine Hand los, doch an der Kante zum Bürgesteig erkennt das Mädel, dass der Abstand für ihre kurzen Beine noch zu groß ist und die Hand der Frau hilft ihr, den großen Schritt des Lebensmutes zu unterstützen.
Möge es ihr im späteren Leben mit all seinen Herausforderungen immer gelingen, den Mut zum selbstständigen Handeln zu bewahren.

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