In der Stille der bananenlosen Republik waren Besuche vom Klassenfeind eine aufregende Angelegenheit. Punktum.
Gestern noch mit der Nachbarin schōn gequasselt, musste heute der Feind Familie bei der angemeldet werden. So war's, und so ist es nicht mehr. Wie bereits erwãhnt, gestern noch das Gespråch ùber Kuba und Orangen oder festes graues Toilettenpapier, ist heute die lùckenlose Anzeige und Ansage von genauesten Geburtsdaten und -orten aktuell.
Ohne ging nicht.
Nur mit konnte. man das Gesicht der Tante wiedererkennen.
Und auch das Gesicht des ABV, ausgeschrieben Abschnittsbevollmãchtigter der Polizei nãmlich.
So war man dann mit dem Hausbuch verwandter als mit der eigenen Familie hinter dem Wall.
Da half auch kein Tschibo oder Kaba, der grosse Bruder war ùberall, 40 Jahre mit uns und in uns.
Aber das Schōnste daran: die Witze der Tante, alle zwei Jahre wenn's hochkam, erneut belacht, wurden einfach nicht langweilig.
Friede, Freude, Eierkuchen, lasst uns Zusammenhalt weiter versuchen.
hekew
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.11.2023.
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