Anne Eckardt

Ewig Kapitel 6

Der Körper des schwarzes Ritters war nach wie vor in eine dicke Schicht aus dunklen Wolken gehüllt, nur die Klinge seines Schwertes blitzte seitlich aus diesen heraus.

Der weiße Ritter sah sich um. Von den Wänden der Ruine wurden, in unzähligen Echos, laute Geräusche an seine Ohren getragen, welche mehr und mehr zu einem schrillen Pfeifen wurden.

Im selben Moment erblickte er eine ganze Reihe konzentrischer Ringe, welche von den Mauern zu stammen schienen und langsam, aber sicher auf die Spitze des dunklen Schwertes zuwanderten.

Binnen eines Herzschlages wurde ihm klar dass sein Gegner die Kraft der Finsternis in seine Waffe zu saugen begann um ihre Macht zu steigern.

Der weiße Ritter senkte sein Schwert, stützte die Spitze der Klinge auf dem steinernen Boden ab und kniete sich hin. Er schloss seine Augen, konzentrierte sich auf die Kräfte seiner Waffe.

Trotz seiner geschlossenen Lider, erkannte er dass immer heller werdene Licht um sich herum.

Der schwarze Ritter richtete seine Waffe nach vorne. Nur Sekunden später schoss eine mächtige Kugel aus dunkler Energie auf die Kuppel aus hellem Licht zu, welche der weiße Ritter um sich herum erzeugt hatte.

Dieser verharrte weiter knieend auf dem Boden, und blickte selbst dann nicht auf, als der Aufschlag der finsteren Kugel die Kuppel erzittern ließ.

Ein lautes Knacken ertönte, während sich gefährlich tiefe Risse auf der Oberfläche auszubreiten begannen.

Der weiße Ritter löste sich aus seiner knieenden Position, sprang auf die Beine und richtete die Spitze seiner Waffe nach oben. Ein goldener Regen aus tausenden kleiner Funken schoss aus dem Schwert nach oben, durchdrang die Kuppel und regnete anschließend wieder herab.

Die Risse auf der Oberfläche seiner Kuppel verschlossen sich wieder, doch in diesem Augenblick sah der weiße Ritter wie sein Gegner mit der nach vorne gerichteten Spitze seiner Waffe auf ihn zurannte.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.04.2024. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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"Schmetterlinge im Kopf und Bauch" ist mein holpriger lyrischer Erstversuch. Mit Sicherheit merkt man, dass es keine Lektorin gab, wie übrigens auch bei den anderen beiden Büchern nicht. Ungeordnet sind viele Gedichte, Gedankenansätze, Kurzgeschichten chaotisch vermengt veröffentlicht worden. Ich würde heute selbstkritisch sagen, ein Poet im Aufbruch. Im Selbstverlag gedruckt lagern noch einige Exemplare bei mir. Oft schau in ein wenig schmunzelnd in dieses Buch. Welche Lust am Schreiben von spontanen Gedanken ist zu spüren. Ich würde sagen, ein Chaot lässt grüßen.

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