Francois Loeb

TO-DO

Was alles bei TO DO Listen geschehen kann in meiner neuesten Wochengeschichte erkunden:

TO DO

Dieser neue Schlager eroberte in wenigen Wochen sämtliche Charts. Erfreut sich einer riesigen Beliebtheit. Wird gesummt und gebrummt. In aller Öffentlichkeit angestimmt und alsdann mitgesungen. „TO DO, TO DO, TO DO“, ohne jedes Ende. Tags und nachts. Kaum zu glauben, dass ein Musikstück einen solchen Erfolg verbuchen kann. Bei den heiss umkämpften Wahlen in das Unterhaus des letzten Wochenendes ist bei der Auszählung ein kleines Wunder geschehen. Auf 87,86 % der Wahlzettel stand einfach ‚TO DO‘! Was die Wahlkommissionen in tiefe Nacht-Sitzungen fallen liess. War der Komponist des Schlagers dadurch ins Parlament gewählt? Oder wie sollten die demokratisch eingereichten Bürgeräusserungen zu interpretieren, auszulegen sein? Handelte es sich um eine kleine Revolution? Musste der Urheber des Schlagers nun gefragt werden, wen er ins Abgeordnetenhaus delegieren wolle? Sollte ihm der Posten des Regierungschefs übertragen werden? Wie würde das Ausland auf diese Wahl reagieren? Wie werden die Medien dieses Ergebnis kommentieren?

Die Auszählenden waren mit einem riesigen, unmessbaren, unergründlichen Schwarzen Loch konfrontiert, in das sie flügellos zu fallen drohten.

Ein Greis, Mitglied dieses Gremiums, schlug die Bildung eines Ältestenrats zur Lösung des Problems vor. Die Idee wurde sogleich umgesetzt. Dem neu eingesetzten Rat Urteilskompetenzen gleich einem höchsten Gericht übertragen. Das Ergebnis solle in einem Konklave erarbeitet werden.

Der Rat tagte 17 Jahre und drei Monate und 7 Tage in vollkommener Abgeschiedenheit, bis das letzte Mitglied verstorben war.

In den Notizen, die alsdann im Konklave gefunden wurden, stand als Urteil ganz einfach:


1. Den Schlager verbieten.

2. Verbieten, TO-DO-LISTEN zu erstellen.


Beides wird gleich gesetzlich umgesetzt, was unmittelbar zur vollkommenen Ruhe im Auge des Wirbelsturms führt …


Und als Bonus ein weiterer DREISATZROMAN aus meiner Feder:

T O - D O

To Do
Or not To-Do
Wie wundervoll
Die Arbeitswelt stets
Sich täglich allen stellt.

Listen lang und gut verpackt
In übervollen Kisten
Jetzt auszumisten
Weiawowieweh.

Keine Ruhe
Lassen uns die
Listig langen Listen
Stets Neues landet dort
In einem fort kein Mittel hilft
Dagegen nicht einmal vonwegen!

Herzlichst
François Loeb

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.05.2024. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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