Klaus Mattes

CRINCH: Miriam und Costa (Rheinischer Roman)

 

[Kapitel 1: Das zerrissene Haus]

 

Die Sache war schon einmal aufgekocht, vor über zehn Jahren.

Damals hatte es Henry nicht geringe Mühe gekostet, die Wogen zu glätten und die Geschichte aus dem Fokus der Medienlandschaft heraus zu bringen. Das Konsortium, das die aufgelassenen Stollen verwaltete, traute ihm seither so manches zu. Zwei Millionen hatte er den Meinungsmachern hingeblättert. Meist natürlich in Form von Sachleistungen wie Nutten. Dass Miriam, vielleicht ein wenig jung für ihn, dennoch der Traum seiner hitzigsten Nächte, jetzt aber auch noch drankam, als wahrscheinlich Letzte in der Reihe der Grundstücksbesitzer, lag Henry wie ein Stein auf seiner schwarzen Seele.

Heute musste sie ihm den Kaufvertrag unterschreiben. Heute, dachte Henry schwitzend. Miriam und Esther unverfänglich zunickend schob er den Weg hinauf. Die blöde Esther, Praktikantin vom Boulevardblatt aus Köln! Die hatte ihm direkt gefehlt. Die konnte ihre Klappe nicht halten, schon wegen ihrem Karriereeinstieg nicht.

Details, Kaufsummen, Vertragsklauseln konnten aber nun mal nicht an die Öffentlichkeit. Henry wusste es und war gewarnt. Die Entschädigungszahlungen in den Nachbarorten könnten sich sonst gar noch versechsfachen. Es ging jetzt schlicht um Henrys Provision.

Ein Blick genügte, die Haare standen Henry zu Berge. Der Riss im Haus war über zwanzig Zentimeter weit. Und die holde Weiblichkeit hatte nichts zu tun, als ihm eine geleerte Buddel Sekt zur Begrüßung vor die Füße zu kegeln. Sie betranken sich am frühen Nachmittag. Okay, dachte Henry, vielleicht macht es mir die Sache leichter. Im Radio röchelte ein Engländer „Too old to Rock’n’Roll too young to die“. Der Querflötblödheini, Miriams und Esthers Schützling aus der hiesigen Neighbourhood, lungerte auch wieder in der Nähe des zerrissenen Hauses und trällerte sich eins.

„Henry kommt und er schnauft ganz stark“, lachte Esther, geradezu schäbig.

„Ja“, sagte Miriam lahm. „Esther, das ist nicht mehr normal. Ich hab das Gefühl, dass es kein Zufall sein kann. Wie kriegen die das hin? Vollständige Häuser zerplatzen. Da steckt eine Immobilienfirma dahinter. Gewollte Rationalität, wenn du weißt, was ich sagen will. Du, ich muss hier weg. Aber Henry, der wird das nie verstehn.“

Esther hickste hoch.

„Ick, das klingt mir zu stark nach Verschwörungstheorie. Is ne Verwerfung der Tektonik. Das Mauerwerk von der Gegend is, äh allgemein, so ... sehr grob. Er natürlich auch, da hast du ja Recht!“

Schon wieder zerriss es das Mädchen förmlich. Esther, eine kleine Boulevardpraktikantin verschluckte sich an Geist und fing zu husten an.

„Muss ne verdammt krasse Verwerfung sein. Müsste das in deiner Zeitung stehn?“, fragte Miriam.

„Stimmt, wir bringen vor allem Unglücksfälle.“

„Weißt du, was ich denke?“

„Nö, sag ma, was denn, Miri!“

„Das alles und jetzt gerade ist ein Albtraum. Vielleicht auch ein schlechter Trip. War dieser Schaumwein gefälscht? Oder liege ich unter Hypnose und seh mein Ich-Haus glatt gespalten? Um mich her was wie Wespen, summ summ. Tu dies, tu das! All diese Emsigen, mein Bruder. Oder Henry. Schon geschlagene fünf Minuten zappelt er, aber kein Satz. Er summt nur, Wespen, Wespen. Henry, du fette braungelbe Wespe. Im Verdacht hatte ich ihn auch.“

„Euer Haus ist eben hin. Da ändert Vorbeigucken nichts.“

„Summ, summ, summ!“, kreischte Miriam. „Du bist eine von vielen Stimmen in meinem Kopf! Ich träum schlecht. Gib dich endlich zu erkennen!“

Esther starrte die Freundin nur an.

„Miriam, du trinkst nichts mehr. Trinkt man denn Sekt seiner perversen Eltern, wenn das Haus schon in Flammen steht? Ich meine, absäuft! Entzwei gedotscht!“

„Mama! Mama! Mama, Mama!“, machte Miriam.

Esther wollte noch was sagen, sie war aber fassungslos, ihr fehlten glatt die Worte.

*berall waren die braungelben Wespen, die aufdringlichen Angreifer. Aber wäre es damit nur getan!

„Iih Mäuse!“ kreischte Esther und zog die Beine an und stemmte die Sohlen gegen eine, der Steinbar gegenüber liegende, jetzt nur noch fünfzig Zentimeter entfernte Bruchsteinkante.

Esther lachte vor Entsetzen. Eine vielköpfige Mäusesippe rannte wie von Adlern gehetzt aus dem Keller des Hauses herauf, an ihnen vorbei, den Hügel hinab, zu Henry, ihrem Mausezahn.

Die Mauer schwankte, schon im Sinn des alten Edlef Koeppen.

„Wer ist hier betrunken?“, lallte Miriam im Sound einer schwer Besoffenen. „Hilfe! Halt mich, Esthi, Esthi, Geliebte!“

Unter ihren Starck-Hockern glitt der halbe Hügel hinweg.

Esther, summ summ summ! Auch sie keine objektive Medienfrau, sondern eine von all diesen Wogenglätterinnen! Wie die kranke Mutter. Die Spaltung nahm immer weiter zu. Schrecklich, man konnte dabei zusehen. Miris Leben würde nie mehr dasselbe werden.

„Jetzt haben wir Platz zum Feiern!“, schrie sie.

Es klang schon wahnsinnig. Da - plumm!, pack!, patsch! - klatschte sie oben auf Henrys Wampe. Henry, der den Mund geöffnet hatte, um doch noch was von sich zu geben, war vom unerwarteten Kellereinsturz überrascht. Versehentlich rammte ihm Miriam auch noch den Hals einer von der schwankenden Mauer zerstörten Sektflasche in den Unterleib. Henry äugte verwundert und sagte kein einziges Wort. Mit dem Kopf fiel er rückwärts, verwandelte sich in eine Art Bobschlitten, auf dem ausgestreckt Miriam lag und abgleitend in rasendere Schussfahrt geriet. Das Glas in ihren Fingern war blutig. Blut, das immer schneller schoss. War es ihres, war es seins? Auf Henrys weichen Bauch gestreckt schwamm die junge Frau glucksend wie in einer Wiege oder einem Wasserbett. Wie endgültig hinab ins finale Verlöschen und Verkleistern, rot und weiß, wie Bachstelze und Hagebuttengrün.

Miriam ritt, während sie sich an einen Nippel klammerte, ragendes Fleisch, auf dem Verlobten wie auf einer Mure der Unrat, einem Auswurf der Steine, des Mörtel, zwischen schmierigen Erdkrumen wie eine Lawine. Drunten verteilte sich alles um Henrys Wagen. Miriam und der gepfählte Henry begruben ihr kleines Schnauferl im Kot und zerquetschten die rosafarbene Nuckelpinne.

Traumverloren kauerte der Musikalienclown daneben im Gras, ihnen ganz nah. Ihr Quer-Flötist aus der Nachbarschaft. Er pustete den Staub von seiner gleißenden Flöte. Auch er spürte heute schon eine Zerrissenheit am eigenen Leib. Nein, sogar sehr tief zerrissen kam er sich vor. Zerrissen wie das alte Haus, das auf dem Hügel hämisch gewesen war. Aus dessen aufgesprengtem Rachen der käsige Schimmel grinste.

Miriam sah ihn an, diesen alten, bärtigen Mann, diese schlichte Seele, die keinem was zu Leide tat. Ein lange, an mehreren Stellen geflickten, brauen Mantel trug er und spielte sehr verträumt weiter, die innere Zerrissenheit professionell kaschierend. Aber Miriam entging auch seine gespaltene Persönlichkeit nicht. Auf alle Fälle, Miriam ging das auf wie ein Hefeteig. Nur ein paar Wochen noch, dann wäre ein Psychowrack aus dem Narren geworden. Ein Opfer dieser seit Jahren von Rhine Brown ausgeschachteten und zerkratzten Einöde hier draußen.

Alles ringsum in Schutt und Asche, das Streiten in ihrer Familie musste endlich ein Ende finden. Sie konnte nicht mehr. Zu lange hatte sie Halt bei schwachen Charakteren wie Henry und Esther gesucht.

Plötzlich, gediegen in sich hinein schmunzelnd, sprang von einer schiefen Hausecke, auch Esther, als Volontärin, kannte ihn von Terminen her, der Psychiater von Jülich hervor und ging ihnen, der sich aufrappelnden Miriam und dem immer noch geplätteten Henry, entgegen, schmunzelnd wie das sprichwörtliche Honigkuchenspekulatiusmändelchen. Drüber über diesem Tableau stand tränenerstickt die Waise zwischen den hohlen Zähnen einer mordlustig bleckenden Hausruine, dem Grabmonument verlorener Kindheits-Unschuld. Stand ein Mädchen noch, das längst nicht mehr ein noch aus zu wissen glaubte. Esther, Traumtänzerin.

Henry, von der Schussfahrt in einen Taumel der Todeslust katapultiert, erwachte und fühlte sich entspannt. War ihn da was abgegangen oder was entgangen, wie so oft? Henry band die Krawatte sich neu. Ganz zart wollte er Miriam doch noch auf die sich abwickelnde Bergwerksgesellschaftsintrige einstimmen. Natürlich ohne irgendetwas direkt zuzugeben, was man ihm hätte in die Schuhe schieben können. Man zahlte nicht ewig Schweigegelder, um am Ende vor Gericht zu landen, Henry war doch kein Idiot! Zart und geschmeidig bleiben, wenn es nach all den schrecklichen Vorfällen der Mittagsstunden noch möglich war!

Miriam glotzte den jungen Mann in der zu engen und beschmutzten Hose an und lachte aus ihrem dünnen Hals heraus.

„Im Unterbau alles supi. Hör auf zu faseln, Henry! Kapierst du nullo? Neuer Überbau muss untergestülpt werden. Immobilienintrigenvernunft schafft alles.“

„Mensch Maya“, quengelte der Rattenfänger vom rot-rot-grünen Röckchen herüber. Die silbrig-goldene Querpfeife und das Glöckchen, das man hin und wieder leise anschlagen hörte - wie kleine, ganz kleine Hundchen, die noch sehr zart anschlagen. So heimatlich und leise.

„Hör zu, wenn der Psychdok mal was sehn will!“

Ganz vertraulich aus seinem alten Mantel sprach der Flötenspieler auf Miriam ein und erzählte einiges von dem Verdrängten ihrer Vergangenheit, das er kürzlich abends am Tresen vom Psychiater von Jülich gesteckt bekommen hatte. Miriam, die selbst alles vergessen hatte, hatte nie darüber gesprochen. Der Jülicher, dieser Typ sah den Leuten zwischen die Ohren mit zwei, drei Blicken. Wie auch immer, die Trupps waren längst unterwegs, die alles aus der Tiefe holen würden.

„Darauf ist das Augenmerk zu richten!“, krakeelte Esther.

Immer noch alleine droben, sich an den Zähnen des zerrissenen Hauses und der Steinbar anklammernd. Immerhin diese Bar hatte überlebt, wenn auch vielleicht nicht eine einzige Sektflasche! Aber dann, aber da! Esther hielt in ihren filigranen Fingern die kristallene Sektflöte, prostete zu ihnen herab, nippte elegant vom kühl frischen, herben Geist des Weins.

„Meine Zeitung wird alles brutalst aufdecken“, lärmte sie. „Darauf gebe ich euch das Ehrenwort.“

Der Flötenspieler brachte sich ein. „Ähm, also. Wenn ich auch mal was dazu sagen dürfte ... Haltet euren Rand! Hier geht’s jetzt um mich erst mal.“

Das Letztere schrie er, wie man es dem kleinen, dünn beschnäuzten Körperchen in seiner kleinen Lederweste nicht zugetraut hätte.

„Mein Haus ist eingestürzt, für euch ist das eine Party! Vielen Dank!“

Der Psychiater von Jülich: „Mit wem sprachen Sie gerade? Das klang wie nach einer Gruppe aus mehreren Personen.“

Schon schrieb er sich was auf im Moleskine-Buch.

„Wie meinen?“

„Von multipler Persönlichkeitsstruktur was gehört?“

„Oh nee, jetzt aber!“

„Ich habe den Verdacht, Sie sind nicht nur auf zwei differente Persönlichkeiten aufgeteilt, sondern multipel disoziiert.“

„Ich bin nicht gespalten. Diese Gören haben mir mein Haus zerrissen! Kapieren Sie das denn immer noch nicht! Sie wollen nur nicht, nicht?“

„Sie werden einräumen, dass außer uns gar niemand da ist.“

„Was? Aber sehen Sie nur! Sie da tanzt in den Trümmern meines Heims. Und die andere wälzt sich am Boden mit dem fetten Arsch.“

„Halluziniert“, notierte der Psychiater von Jülich.

„Wie?“

„Sagen Sie, war es nicht das Heim eines der beiden Fräuleins? Beziehungsweise gehörte es nicht Miriams Eltern, um mal mit der Wahrheit herauszukommen?“

„Ha! Das behaupten sie ewig. Immer schon. Eine Horde von Hausbesetzern! Wissen Sie, in letzter Zeit habe ich selbst damit angefangen, das Haus als eine Art gemeinschaftlichen Allmendebesitz unseres Dorfs zu betrachten, obwohl ich noch genau weiß, wie es mir in frühester Kindheit vererbt worden war. Das könnten Sie im Grundbuch nachlesen, falls nicht Rhine Brown drin steht. Ach, ich habe dieses Leben nie geliebt! Heinrich und Annemarie Böll waren ja, aber ... aber was soll ... was soll jetzt nur werden? Das Haus kann man nicht weiter verkommen lassen! Ich würde mir das nie verzeihen. Nehme ich an.“

„Dependent. Freundschaften imaginiert“, notierte der Psychiater.

„Wie?“

„Haben Sie was, das Ihnen gehört, wirklich und absolut Ihnen allein?“

„Meine Flöte. An die lass ich Sie auch nicht ran.“

„Flöte, mhm. Haben Sie elaborierte Szenarien, was Ihre Sexualität mit einer großen Mutter angeht?“

„Das ist mir viel zu persönlich!“

„Haben Sie Vertrauen! Alles Gesagte bleibt im Buch.“

Henry im zerrissenen Anzug, fett von schwarzer Erde verklebt, vom Blut besudelt, hatte sich angeschlichen, hatte gelauscht. Henry zögerte nicht, sich ins Beratungsgespräch, dessen Abzahlungsmodalitäten nicht erörtert, geschweige verschriftlicht worden waren, in seiner rationalen Art einzumischen.

„Nun aber.“

„Ey Henry!“, schnarrte der Flöterich. „Er hat mich gefragt, nicht?“

„Sexualleben. Du und Miriam oder ihre Mutter! Lass deine Flötentöne! Hast du's grade verpennt, wie sie gekommen ist auf mir ? Alle Welt durfte sich dran erfreuen! Endlich ein Paar mit Aussicht auf Zuwachs für die sterbende Gemeinde.“

Der Psychiater von Jülich runzelte seine Stirn. Er kritzelte.

„Nun? Henry? Was? Nicht?“

Henry nickte ablehnend.

„Dann schießen Sie doch mal los, frei von der Leber!“

„Nein, jetzt rede ich“, warf das Mädchen Miriam dazwischen.

Sie in ihrem glitzernden P!nk-T-Shirt und mit einem goldenen Gürtel unterhalb des von einem Rubin gekrönten Bauchnabelpiercings hatte die Katastrophe gut überstanden und wirkte auf einmal noch jungfräulicher und unberührter als je zuvor. Henry war zu schmutzig und zu verschwitzt. Neben Miriam konnte dieser Füllige nur noch abstinken.

„Es stimmt, dass Henry seit zehn Jahren um mich rum schleicht, aber er hat Wichsgriffel. Ich hab ihm drauf geklopft.“

„Nicht, dass Sie was Falsches denken“, geiferte Henry. „Ich bin nur ihr Firmpate gewesen. Da habe ich mich natürlich um die Kleine gekümmert. Wenn man an den Rest der Familie denkt.“

„Ach, du Mutter Wichtig! Big Business Man of Erftkreis! Jeder weiß, dass du der Strohmann der Bosse bist. Schaut euch das Auto an oder, was übrig ist. Fiat Panda! Das sagt alles.“

„Miriam, du stehst unter Schock“, zischte Henry und versuchte, sie zu umarmen und zu küssen.

Er war schon wieder abgeschrieben. Niemand hatte jetzt noch Zeit für ihn.


 

[Kapitel 2: Wir hören was vom jungen Costa]

 

„Henry ist Angestellter im Institut für Zaunvermessung. Er war unterwegs, um die Maschenweite der Tagebauzäune zu vermessen, als er in diese Geschichte hinein geriet. Esther und ich ... Heute morgen lagen wir im Bett, weil sie übernachtet hat bei mir. Weil wir abends gefeiert hatten. Weil es eben ein großer Tag für uns gewesen war. Weil ich mich erstmals verlobt hatte, gestern. Weil ich jetzt einen Boy kenne, den meine Eltern nicht kennen. Wir lagen im Bett. Zu dritt in meinem Bett, es ächzte, aber hielt Stand. Costa muss immer bald wieder weg. Wenn es Tag wird, ist er wieder weg. Er arbeitet rund um die Uhr. Wir hatten den Sektkühler noch da und noch ein, zwei Flaschen von der Feier. Es sollte ein kleines, intimes Sektfrühstück werden zwischen Esther und mir. Wir liegen im Halbschlummer und ... Es windete ein wenig. Dann hörte man es rieseln und wuseln. Das waren die Mäuse, aber wir konnten es uns nicht erklären. Es klang spiritistisch. Dann auf einmal spielt Jethro, so nenne ich ihn, unser Lied! „Im Hauch der Lokomotive“, einer der Klassiker vom Softporno, Sylvia Kristel und alles, die androgyne Art hat mir immer schon gefallen. Ich schlage meine großen Augen fast unbändig auf. Da war unser Haus einfach so, pardauz, auseinander! Ich blickte schon durch einen Spalt in die Welt. Ich sehe Henry, wie er den Hügel herauf schnauft. Er ist korpulent und sitzt zu oft auf Bürostühlen und im Auto. Ich erkenne jede kleine Schweißtropfe in seiner Oberlippenbehaarung, die spitzigen Zähne, die sich lockern. Ich muss Ihnen sagen, Herr Doktor, Sie sind doch Doktor? Dieser Mensch ist immer strange gewesen, auch wenn ich den bei der Firmung halbwegs lieb fand und mir das Eheversprechen abnehmen ließ. Aber ich lege Wert darauf, es ist keine echte Verlobung vor den Notar gewesen. Meine erste Verlobung war gestern erst mit Costa, der auch jünger ist, besser aussieht, sich besser anzieht, ein besseres Autor fährt und nicht aus dem Hals riecht. Esther hat früher einen Zwölfzeiler auf Henry gedichtet. Hören Sie sich das mal an, sie nennt es Sonett.“

Esther zog ein weiteres Moleskine-Büchlein aus ihrer Gesäßtasche und trug das Gedicht sehr bewegt vor.

Henry
Henry schnauft die Anhöhe empor
Und wischt von Zeit zu Zeit Schweiß sich von der Rübe
Heute muss er es ihr zeigen
Heute
Aber behutsam muss er agieren
Sie ist noch ein halbes Kind
Unter dem Einfluss einer knallharten Investigativjournalistin
Von Kölns meistgelesenem Nachrichtenmagazin
Mit den Lügen schwacher Männer
Kommt Henry diesmal nicht mehr durch
Henry weiß es genau.
Mama ist in der andern Seite und rupft schwarze Dessous“, sagt Miriam.
Die Männer runzeln ihre Striemen.

„Das ist ziemlich gut geschrieben, unabhängig davon, was da genau alles drin versteckt ist“, sagte Miriam.

„Kümmern die sich wirklich nicht drum, was mit dem Haus vorgeht?“, fragte Esther dazwischen.

Die Männer sagten nichts.

Sie hatten nicht alles verstanden, was die Mädchen ihnen erzählt hatten. Der Psychiater von Jülich, Henry und auch Okko, der Geiger, na, früher war er eben auch mal Geiger gewesen, damals war er als Okko bekannt. Alle drei sahen die Mädchen an und konnte es immer noch nicht begreifen.

„Meine Erzeuger haben nie was gemerkt. Esther wird sich um all das kümmern. Oder ich wieder . Obwohl ich sie von gestern her eher hasse, weil sie mir nicht erlaubt haben, meinen Freund zum Abendessen einzuladen, den sie noch gar nie gesehen haben. Sie konnten sich das negative Urteil gar nicht erlauben.“

„Im Moment ist Miriam nicht in ihrer idealsten Verfassung. Ich werde ihr helfen. Ich leite alles Notwendige in die Wege. Diese hier“, dabei deutete die professionelle Boulevardjournalistin Esther auf Jethro (alias Okko, Jethro eben, seit man in ständig mit der silbernen Pfeife sieht) und Henry, Besitzer des rosafarbene, ramponierten Fiat Pandas, „werden Sie sich kümmern.“

Horst Eberhard von Jülich, Kapazität auf dem Gebiet der multiplen Dissoziation, nickte ernst.

Schon packte Esther Miriam beim Arm. Unmittelbar darauf schleppte sie sie zum Haupteingang, der – wie durch ein Wunder – immer noch aufrecht stand und Wache hielt über der Stille des Herds. Die Treppe zum ersten Stock war sicher. Unbemerkt gelangten die zwei Frauen ins Gästezimmer. Miriam ließ sich ins Bett fallen und lachte sich einen Ast ab.

„Die Blödmänner haben wir abgehängt. Dalli, Esther! Du gehst unter die Dusch und schrubbst den Staub fort. Ich mach was Espresso. Komm dann in die Küch! Zieh dir ausm Schrank was an! Alte Sachen von meiner Alten. Ist ja nich für ewig.“

In der Küche war schon jemand.

Nämlich Erwin, die fiese Type, Miriams kleiner Bruder. Erwin war damit beschäftigt, den auf Sparflamme laufenden Kühlschrank nach Essbarem zu durchforsten. Übrigens war dies exakt derselbe Linde-Kühlschrank, der in der vorigen Nacht mit Sektflaschen und blutroten, eiskalten Tomatencocktails angefüllt gewesen war. Damals hatte, von einem ersten Spalt abgesehen, das Haus tipptopp dagestanden. Noch waren die Katastrophen, von denen jetzt eine nach der anderen ins Haus einfiel, nicht zu erahnen gewesen!

„Hoi Erwin, gut, dass ich dich mal antreff! Wolltest du die Mitte von unserm Haus nicht lang schon umbauen? Ich hab in Köln Architekt Weidemann kennen gelernt, dieser Pritzker-Preisträger, der das Kulturforum entwickelt hat. Hab ihm erzählt von dir. Weidemann interessiert sich für deine Projekte. Kann sein, es kam mir nur so vor oder er wollte sich an mich ranpirschen, hat schon auch was, ist aber zu alt. Ich hab mir seine Nummer geben lassen.“

Erwin guckte baff.

„Hätte ich dir nie zugetraut, Bitch, super Alter.“

Der Psychiater von Jülich saß mit Jethro, dem Flötenspieler und Mantelträger, der unseren Leser in bester Erinnerung sein dürfte, einst hatte er Geige gespielt, doch dann war er multipel dissoziiert, und leider immer noch dem pummeligen Henry, einem Grundstücksverkaufagenten, Firmenpaten und eingebildeten Bräutigam nebenbei. Diese drei erwachsenen Männer versuchten, die veränderte Lage zu sondieren. Unterdessen hatten sie von einem gewissen Costa erfahren, um den sich neuerdings alles zu drehen schien, obwohl nicht mal die Eltern ihn gesehen hatten. Die Stimmung war etwas mau, von düsteren Ahnung belegt. Dass draußen mit dem seicht einfallenden Regen die Überbleibsel von Henrys Panda zu rosten begannen, kümmerte sie schon nicht mehr. Die Mühle war Schrott, heute fuhr man e-Autos. Früher oder später würde Henry dieser Tatsache ins Gesicht sehen.

„Och Erwin“, tirilierte hoch zum Himmel hinauf eine helle Damenstimme, „schau, ob du Paps in die Gänge kriegst! Unser Haus steht offen wie ein Arsch und Paps dreht nur am Trafo. Dieser Weidemann, der fliegt morgen nach London. Eben noch gerade heute könntet ihr beiden ihn kriegen und Druck machen von wegen unserer Sanierung.“

Sie feixte und war Miriam, inzwischen wieder voll da in mädchenhafter Jugendblüte. Man merkte ihr die letzte Niederlage nicht im Geringsten an.


 

[Kapitel 3: Die schwarzen Kerle]

 

Durch die Kühlerhaube in die Trümmer mitten hinein griff Miriam.

Der Schlüssel steckte, allerdings war er abgebrochen und ließ sich nicht mehr entfernen.

„Diese olle Kiste ist hinüber“, sagte sie. Nach einer kleinen Pause sagte sie auch noch: „Esther, schläfst du heut Nacht wieder bei mir? Costa kommt so halb eins, mit ihm sind wir dann Drei.“

„Miri?“ Esther zögerte, schien nicht zu wissen, wie sie es passend ausdrücken konnte. „Weißt du, welches Zeug deine Eltern im Küchenschrank versteckt haben? Ganz viel schwarze Unterwäsche für Damen, Spitzen-Dessous. Verschiedene Größen, das Meiste viel zu groß. Wer sollte das denn mal tragen? Da würde sogar der perverse Erwin glatt durchrutschen.“

Miriam strich Esther sanft übers runde, rosige, jetzt kalt vor Schreck gewordene rheinische Landesgesicht.

„Ach Esther“, würgte sie hervor.

„Du kannst es dir nicht ausdenken, was dieses Haus an seltsamen Sachen gesehen hat. Besonders, als wir klein waren. Heute geht es besser. Wir werden es wohl doch verlassen. Es sackt alles in sich zusammen. Costa bringt mich auf jeden Fall hier raus, wahrscheinlich nach Berlin, groß raus als Femme de Partie. Esther, wir lassen dich nicht einfach hinter uns. Na? Was sagst du?“

Nur mit einem Kuss konnte Esther der großen Liebe Ausdruck verleihen, die ansonsten angesichts der jüngsten Erfolge Costas nicht mehr in die Landschaft passte. Draußen vor der Tür sang eine Flöte durch die nasse Nacht der leisen Tränen: „Living In The Past“.

„Diesen schwarzen Kerlen, die sich breit machen, können wir unser Haus niemals überlassen“, wisperte Esther. „Du weißt auch, was Erwin für Freunde hat und dass es personelle Überschneidungen mit den Verbindungskameraden Henrys gibt.“

„Wenn es sonst keiner schafft, werden wir zwei beide das alleine in Ordnung bringen. Wir haben auch noch Costa, allerdings ist er nur in den Nächten frei, wenn die anderen sonst wo stecken. Ich möchte nicht wissen wo. Aber Ich hab dasselbe vor Jahren schon gemacht.“

„Ich weiß, aber mit der Skelettierung werden wir Probleme kriegen.“

„Willst du es etwa ausbeinen, Esther, echt?“

„Jedes Haus steht und fällt mit seinem statistisches Skelett. Gaudí hat Sandsäcke dran gehängt.“

„Costa kennt sich aus. Ich rede mir allerdings immer noch ein, dass Erwin und Paps sich mit Weidemann kurzschließen. Der ist ein Genie, er hat den Pritzker-Preis.“

Glücklich lachte Miriam noch einmal wie die Goldelse im Märchen.

„Miri, sei nicht bös! Costa kennt sich in ein paar Dingen vielleicht viel zu gut aus. Seine letzten Worte am Morgen, bevor er ging, waren, ich soll Acht geben auf seine schlanke Rose, sie ihm nicht brechen vor der Zeit. Wie kommt der Typ auf so was? Und dann noch „Seele, bist du nun erwacht?“ Ich wusste gar nicht, was geht. Es wird bald einen Sprung geben, das hat er gesagt. Und den Sprung hat es gegeben, nicht wahr! Nur Männer und Autos werden geopfert, hat er gesagt. Dann schmachtet er so. Heut Morgen konnt ich dir das nicht mehr sagen vor dem Frühstück.“

„Das ist Käse, Buko, la vache qui rit, meine Liebe!“, kicherte Miriam. „Ich muss grad so lachen! Ein riesiger Riss durch unser Haus! Das bringt es zum Ausdruck, was all die Jahre passiert ist. Costa gab es noch gar nicht, er hat damit nichts zu tun. Rhine Brown, denen traue ich schon auch Schandtaten zu. Sind dir mal die seismische Vorhaben der Immobilienversteher untergekommen? Ich bin nah dran, durch Henry eben. Er glaubt immer noch, das große Geld würde auf ihn warten.“

„Hast du gesehen? Costa hat filigrane Finger, fast wie Mädchen“, flüsterte Esther verschämt. „Deine Skelettierung würde ihn überfordern. Da verlassen wir uns lieber auf Erwin und den Stammtisch vom Prinz Heinrich. Sagst du jetzt: Die Geister, die ich rief?“

Aber genau in dieser Sekunde unterbrach Erwin, Miriams kleiner, miserabler Bruder, ihre Erzählung mit einem Gesicht, rot vor hellem Zorn.

„Da kramt wieder mal jeder für sich! Und ihr seid diejenige, die das alles wie einen Spaß betrachten! Ich kenn mich aus mit Endlosstorys, aber was dieser feinde Herr Weidemann mir aufs Handy getextet hat, schlägt alles. Sagt, er stellt sich oben ein Open Forum vor. Geöffnet für die Energien des Nachthimmel. Immer nach Mitternacht würden die Ideen einfliegen. Ein Haus, dessen Absicht war zu zerreißen, hat es vorausgesehen. Den Leerraum will er lassen, nur teilweise mit Glas gegen den Regen schützen. Die Bruchkanten versteht er als Monument für die heimliche Brutalität unseres Familienlebens. Alle anderen haben das versteckt, aber wir sollen uns bekennen, Trauerarbeit, verlangt er, so ein Knallarsch! Miriam, weißt du, was das dann aber kostet? Hast du eine Sekunde an Weynschröter und seine Mods gedacht und den Terz, den sie wegen dem Platz veranstalten werden?.“

„Mein lieber Bruder, bist du hier der Chef, dann musst du alles wissen“, schnippte Miriam. „Und? Wie geht’s nun also weiter, deiner Meinung nach?“

„Ich weiß genau, obwohl ich nicht dabei war, wie du heute Morgen auf Onkel Henry in die Suhle geschwabbelt bist. Gestern Nacht hast du mit der Lesbe und dem Transsexuellen in einer Falle gelegen. Mir wird alles hinterbracht, aus der dunkelsten Nacht. Ich habe überall meine Eulen.“

„Ausgemachte Dummheiten soll man alle ausprobieren, aber keine zwei Mal begehen, hat ein kluger Mensch gesagt. Die Auswahl ist zu groß. Manchmal muss man Anstoß erregen“, spöttelte die Schwester, die offenbar mehr Wissen gesammelt hatte als Erwin, was immer damals auch mit Paps und seinen Dessous vorgefallen war.

„Auch ich werde mir gleich mal ein paar neue Gedanken machen“, blaffte Erwin. „Dann aufgaloppieren mit so Pointen. Vor allem müssen wir unsere Alten, die Schlafmützen, auf ihre Hufe stellen. Wenn da nicht paar Stützen eingezogen werden! Hier bricht alles, bevo der Kasper seine Gretel freit.“

„Ein Skelett! Papa, ein Skelett!“

Esther hatte einen Anfall zwischen Lachen und Weinen.

„Das war nix. Ihr wisst, Ideen wachsen nicht auf einer grünen Wiese. Da schwärt schon lange was im Staate Dänemark. Jetzt kommt es hoch. Im Endeffekt müssen wir hier weg. So sieht's aus!“

„Wird alles“, gähnte Miriam.

„Habt ihr auch diese Typen mit den schwarzen Anzügen und den Sonnenbrillen bemerkt?“, fragte Erwin. „Die sind schwarz vom Scheitel bis zur Socke. Schwarze Ferngläser und schwarz lackierte Fingernägel. Sind euch nie aufgefallen, wa?“

Miriam und Esther wechselten zwei, drei Blicke.

„Ich seh so was.“

Costas Fingernägel waren schwarz lackiert, auch der Slip war schwarz.

„Fremde Männer in schwarzen Bayernmördern. Haben nach dem Weg zum Tagebau gefragt. Ich radle da gern, ist so leer dort draußen“, sagte Esther. „Mir ist übel, Miri. Ich hab Herzrasen.“

„Der Chef soll so ein ganz junger Spund sein, Costa Contalis wie der Sänger. Manchmal nen Stock mit Knauf dran wie ein kleiner Lord.“

„Nein, das erfindest du!“, schrie Miriam.

„Sie zittert und sie lacht den Himmelssternen zu, sobald sie von ihm künden hört. Hermann Hesse hat es so gesagt, noch ein Pritzker-Preisträger.“

Über der fetten, schwarzen Erde, vom Pflügen nass aufgeworfen, lagen dralle Knollen, aus denen klamme Feuchte in die Nacht stieg und droben verschwebte. Die Signallichter naher Kühltürme zukünftiger Atommeiler der CDU-Landsmannschaft Cadenabbia-blau dazwischen. Tief dort unten, dicht an der nachtschwarzen Krume sammelten sich zehntausende Vögel zum Nachtmahl ihrer Würmer. Wann immer ein Tag des Seienden zu Ende sich neigt, gehen wir in den unendlichen Raum des Nicht-Seienden über und finden dort Frieden. Vielen von uns wäre in dieser überraschend eisigen Sommernacht ganz anders geworden.

Allerdings hatte die Journalistin Esther auch hier sehr genau beobachtet: Es war nur leer dort draußen. Keine lebende menschliche Seele war dort. Nicht ein einziger, der sie kommen sehen konnte!

Froh trat Miris und Erwins Mutter in die Gästekammer. Einen langen Tag hindurch hatte die verlebte Frau die Leibwäsche ihrer Lieben zu Stringtangas gefleddert. Vor dem Abendessen wollte sie den Kindern sich noch ein wenig austauschen und verständigen. Quality Time. Aber schon war auch der Paps zur Stelle.

„Kriegt man heut mal was zu mampfen, verdammt Erwin?“

Von Kindesbeinen an hatte Paps einen großen Bogen um die weiblichen Elemente dieser Familie gemacht und das Entsprechende auf dem stark überforderten Rücken seines geliebten Jungen abgeladen.

„Wirf mal ein Jumboschnitzel in die Fritteuse! Ich weiß was, was ihr nicht wisst. Heute Nacht bekommen wir einen Gast, der sich um Miri kümmern wird.“

„Kochen kann ich nicht, das Haus ist kaputt“, wimmert Erwin. „Meine Rührhand ist überanstrengt. Das Fett ist ranzig.“

„Ach, wir mittelmäßigen Literaten sind alle Tage in Höchstform“, trommelte der Patriarch.

Ach, soeben kommt dem Autor zu Bewusstsein, dass wir es versäumt haben, Miriams und Erwins Eltern vorzustellen. Der gerade geredet habende Vater ist ein emeritierter Englischlehrer von der Rheinischen Oberschule. Auf seine alten Tage hat er sich auf die Erkundung der Pole geworfen, solange sie Kappen haben.

Miriam war mit einem Mal aufgedreht und durcheinander. Was hatte der Vater da auf seine üblich gewohnt Weise ihr zu verstehen gegeben. Hatte sie seine Einwilligung zum Verkehr und zur Ehe mit dem Ausländer also schon?

„Wisst ihr, heut kommt ein Netter!“

„Wer kommt? Ist es nicht zu spät?“

Diese Mutter wurde immer grantig, sobald es nicht ums Thema Wäsche ging, für das sie, einsam und sprachlos, zu leben sich entschieden hatte.

Ein großer, hurtiger, unfassbar leiser Bayern-Motor hauchte unten am Hügel einen warmen Atem aus und zitterte in den Achsen ein wenig nach. In der Nacht erhob sich ein Jüngling mit Sonnenbrille aus dem Schlitten. Schnell noch ein Blick auf die elfenbeinfarbenen Eckzähne im Spiegel.

Den weiteren Verlauf dieser Geschichte wollen wir dem Leser vorerst vorenthalten. Man soll ein wenig Spaß haben, wenn man am Leben ist. Das Sterben den Toten. Das Allermeiste kann man sich denken. Es nahm kein gutes Ende. Ich verrate nur: Die Schnitzel waren verwest und von den Würmern bereits verlassen, als Rhine Brown den vom Netz gegangenen Kühlschrank geborgen hatte. Die Würmer flogen in den Nächten um den Mond herum.


 


 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.06.2024. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Gedanken, die das Herz berühren von Robert Soppa



Robin Stein widmet sich in seinen Gedichten dem Thema Liebe. Seine Gedanken geben Einblick in die Gefühlswelt des Liebenden und beschreiben die sehnsuchtsvolle Suche nach der einzigen, der wahren Liebe und die völlige Hingabe an die gefundene, geliebte Person.

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