Felicia Rüdig

Papst Sisinius

Sisinnius wurde vermutlich um den 15. Januar 708 herum zum Papst gewählt und war dies bis zu seinem Tod am 4. Februar 708..Sisinnius wurde vermutlich in Syrien als Sohn eines Johannes geboren; sein genauer Geburtsort ist unbekannt, genauso wie sein Geburtsdarum

Man weiß wenig von ihm: Inthronisiert wurde er nach einer Sedisvakanz von 89 Tagen am 18. Januar 708. Er war, so heißt es, so schwer krank, dass er nicht einmal selbst essen konnte. Dennoch soll Sisinnius versucht haben, sein Papstamt so gut wie möglich auszuüben. Über seine tatsächlichen Amtshandlungen ist nur bekannt, dass er Order gab, Kalkstein für die Reparatur der Mauern Roms vorzubereiten, und dass er kurz vor seinem Tod einen korsischen Bischof segnete.

Er erlag nur drei Wochen nach seiner Papstwahl einer schweren Krankheit. Er wurde im Petersdom begraben. An welcher Krankheit Sisinnius litt und ob er an derselben Krankheit auch verstarb, ist der Sekundärliteratur nicht zu entnehmen.


Tatü Tata
der Notarzt, der ist da.

Der Notarztwagen rast mit Blaulicht und Sirene durch Rom, durch den Vatikan, um genau zu sein. Er bringt den Papst vom Petersdom zu einem Krankenhaus, das vom Staat Vatikanstadt unterhalten wird.  "Papst Burkhard ist krank?  Da wußte ich ja nichts von. Ist es eine ernsthafte Krankheit? Müssen wir für den Heiligen Vater beten?" werden Sie, liebe Lser, jetzt besorgt fragen.

Nein, nein, ich kann Sie beruhigen. WIr reden hier nicht über den jetzigen, heutigen Heiligen Vater. Es geht vielmehr um Papst Sisinnius, einem Bischof von Rom aus der Frühzeit der römisch-katholischen Kitche.

"Aber wie geht das denn?" werden Sie nun fragen, liebe Leser. "Dieser Papst ist doch über 1.300 Jahre tot. Was soll der denn noch behandelt werden?"

DIese Frage hört sich nur auf den ersten Blick als einfach zu beantworten an. "Nach über 1.300 Jahren sind bestenfalls nur noch die Knochen übriggeblieben. Sollte der Mann eines natürlichen Todes gestorben sein, läßt sich die Todesursache hete selbst mit modernsten Methoden nicht mehr feststellen."

Fast richtig. Aber eben auch nur fast. "Sie vergessen die Genetik," hält Viola von der Deutsch-Vatikanischen Gesellschaft für Alternativweltbiologie dagegen. "Wir konnten das Grab von Sisinnius im Petersdorm ausfindig machen, den Sarg heben, ihn öffnen und dem Skelett eine DNA-Probe entnehmen. Sie soll jetzt im wissenschaftlichen Teil des Krankenhauses analysiert werden."

Kurze Zeit später ist von entsetzlichen Vorfällen in der Forschungsstation zu hören. Von Kampfspuren und Zerstörungen ist zu hören, Randalismus und Vandalismuis. Was da wohl passiert ist?

Offensichtlich wurde die DNA-Kultur einem Verfahren ausgesetzt, das ein rasantes Zellwachstum auslöste. "Und plötzlich stand ein alter, ausgemergelter Mann vor uns, der ein altes Kirchenlatein mit uns sprach. Der Mann, von dem wir vermuten, daß es sich um Papst Sisinnius handelt, war völlig desorientiert und verwirrt. Er schlug wild um sich, zerstörte die Laboreinrichtung und entfleuchte. Seitdem ist er spurlos verschwunden...."

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