Andreas Rüdig

Gynophobie - die Angst vor Frauen

Gynophobie oder Gynäkophobie bezeichnet Angst vor Frauen. Die Unterform Caligynephobie oder Venustraphobie bezeichnet die Angst vor Frauen, die der betreffende attraktiv findet.[1][2] Eine starke Angst vor Männern bezeichnet die Androphobie und eine vor Menschen die Anthropophobie. Das Gegenteil einer Gynäkophobie bezeichnet man als Philogynie („Frauenfreundlichkeit“).

Aus der Frau
werd´ ich nicht schlau
sie ist geheimnisvoll
das macht mich ganz doll
bringen ihre Gesanken
mich ins Schwanken?
will sie mein Auto, mein Geld?
mein Sex ihre Lust erhellt?
Ich kann es nicht sagen
ich will keine Antwort wagen.

Die Angst vor Frauen ist bei uns historisch bedingt. Aus den Schriften der Römer und Griechen ist bekannt, daß sie lediglich als wärmende Wärmflasche und zum Kinderkriegen gebraucht wurden.

Dies wurde im Christentum und Islam weiterentwickelt. In unseren heutigen Tagen wurde das Gedankengut vom Anti-Feminismus wieder aufgegriffen und weiterentwickelt.

"Die Partei Deutscher Feministen gehört verboten!" dessen ist sich Hans-Valentin sicher. "In ihr sind ja doch nur Weicheier und lila Pudel zusammengeschlossen."

Hans-Valentin ist Vorsitzender des Deutschen Demokratischen Männerbundes. Kochkurse für Männer in der Volkshochschule? Nählernstunden in kirchlichen Familienbildungsstätten? Selbstverteidigungslehrgänge in Sporrvereinen?

Dies alles sollte es unter anderen Vorzeichen geben, findet Hans-Valentin "Wir Männer müssen uns vor den Gelüsten der Weiber schützen lernen," befindet er. "Unsere Geldbörsen können wir ja noch verstecken. Was sollen wir aber tun, wenn sie unsere besten Teile `verwöhnen´ möchten - unsere Kinderproduktionsanlangen sowie das Samenweiterleitungsorgan?"

Man habe die Welt der Hologramme und Holodecke für sich entdeckt, berichtet der Maskulinist = überzeugte Männerrechtler. "Ich habe mir auf diese Art und Weise ein holographisches Vergnügungszentrum aufgebaut," erzählt Hans-Valentin. Es gebe ein Liebesnest-Programm, ein gemütlicher-Fernseh-Abend-Programm, ein Rendevous-Programm - berichtet der Vereinsvorsitzende.

Er sei im realen, wirklichen Leben zwar mti einer Frau verheiratet, die er auch sehr liebe. Gesehen habe er sie aus Angst schon seit mehreren Jahren nicht mehr. "Es wurde mir einfach zu stressig, der ganze Sex, das Arbeitengehen, um ihr `Shoppen´ bezahlen zu können, das Getratsche ihrer Freundinnen. Aus Angst davor, es könne immer mehr werden und mich überfordern, habe ich sie als Hologramm geschaffen. Wenn sie ab und abschalten kann, komme ich am esten mit ihr klar."

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