Wahnsinn ist! Alle Menschen lieben sich!
(Ein acid-psychedelisch entartetes Geschichterl.)
Alle Menschen jubeln! Weltweit! Weiße Menschen lieben Gelbe. Schwarze Menschen umarmen Braune. Alle Braunen umarmen sich auch. Da und dort auf der Welt umarmen sich soogar ganz Schwarze mit soo ganz ganz Weißen. Wer hätte Das gedacht?
Nun, ich, der soo hinige und an diesem Abend zu dieser Zeit, soo um 20.00 Uhr, schon soo dichte Dichter bin dann gar nicht mehr auf der Welt. Doch ich sitze als soo eine seltene Seele von Heute in Mutter Erdes Himmel drinn. Und ich kann zusehen, wie meine Träume als Dichter endlich wahr werden.
Man stelle es sich vor: WIR Menschen haben da draußen im Weltall endlich unseren ersten Planeten eingenommen, der soo wie unsere Göttin Gaia, soo wie unsere Mutter Erde ist. Oder fast. Meere gibt es, Flüsse, Seeén und Bäche auch. Savannen, Wälder, ja, Regenwälder auch. Soogar soo Wüsten. Alles da, was ein Menschenherz sich soo ersehnt.
Die Aliens hier sind endlich besiegt. Grausliche, und soo aggressive Mörderbiester sind das. Ein paar Meter große Spinnenwesen mit Schnäbel und einem Knochenbau, wie die zwei soo langen Zähne unserer Elefanten. Soo stahlhartes und soo ein besseres Elfenbein. Und intelligent. Soo ein bisschen Sauriermäßig. Der ganze Planet voll mit wertvollen Mineralien. Mutter Erde sei Dank. Sie hat uns Menschen ja schon Alles gegeben. WIR brauchen diesen Scheiß-Planeten. 68Er-Gutmenschen-Idiotologie von Heute soo hin und auch soo her. Vergesst den Blödsinn!
Daher überhaupt mit uns nicht kompatibel. Ein paar soo Nester gibt es noch. Wir werden sie in Reservaten zusammen treiben. Wir werden sie studieren. Und wir schicken Euch ein paar für die Euren. Und ein paar für Eure Zoos. ALLE Menschen sollen, ja, müssen DAS sehen.
Und siehe da: Auf einmal liebten sich alle Menschen!
Wiesooooooo?
Nun, weil sie endlich Alle gemeinsam soo ein völlig anderes und irgendwie genau soo gefährliches Lebewesen
hassen,
fürchten und natürlich auch
bekriegen konnten.
Und zur selben Zeit stieß ein anderes Raumschiff auf einen soo anderen Planeten. Dort waren die Lebewesen soogar kompatibel. Statt nur zwei Titten hatten die Weiber soogar soo drei. Und man stelle es sich vor, soogar die Manderl hatten hinten auch soo zwei. Sonst war fast Alles gleich.
Auf einmal wollten alle Menschen auf unserer Mutter Erde auf diesen soo neuen Tutterl-Planeten für einen Urlaub hinauf. Schifahren vom Feinsten. Die Wellen für das Surfen waren phänomenal. Zumindest soo ein Ismus war noch immer aktuell. Hin- und Her-Tourismus war. Dieser unser Haifisch-Kapitalismus von Heute hat soogar Sintflut und Eiszeit überlebt.
Doch die Menschheit war nun endlich soo Eine! Und ging dann mit den mehr-tutteligen Auch-soo-Menschen in einer einzigen auf. Zu Beginn natürlich mit einem soo neuen Rassismus. Das Voll-Idiotentum starb ja nicht aus. Das ist leider soo menschlich. Doch mit den Jahren, den Jahrzehnten starb dieses Deppentum dann doch aus. Nicht zum letzten Male, wie ich soo schon wissender Himmelsbewohner von Morgen, Euch Allen versprechen kann.
Meine Oma hat immer gesagt: Es steht jeden Tag irgendwo auf dieser Welt ein Volltrottel auf, man/fra muss ihn oder sie nur finden. Und das wird auch immer soo sein, soolange es uns Menschen gibt.
Und erst wenn wir Menschen auf soo andere Lebewesen stoßen werden, werden wir uns alle lieben. Und irgendwann dann alle mit uns möglichen Kompatibeln da draußen im Weltall natürlich auch. Die auch soo ein wenig verdodelt sind.
Da gibt es irgendwoo im Universum soo einen Planeten der zwei Schwänze. Soo Männer mit unten soo unten einen vorne und unten soo unten hinten auch soo einen. Also Er, der Alien, vögelt unter sich soo eine Seine und auf ihm sitzt eine Menschin von Morgen auf und hält dabei nur ihr Popscherl hin, soo brav, oder was auch immer. Soo ein dreifaches Orgasmusserl ist. Queeeer dann durch das ganze Universum. Man stelle sich diese ganze Gaudi vor. Und endlich soo ein erträumter Multi-Kulti ist. Irgendwann! Und auch soo ohne einen Rassismus.
Doch vorher
NICHT!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.12.2024.
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