Günter Weschke

Chili Con Carne



Buddy saß am Tresen in der Kneipe seines Freundes Charly.
Charly brauchte seine Hilfe, er wurde von zwei Typen bedroht, sie wollten, dass er wöchentlich einen Schutzgeldbetrag an sie bezahlt.

Buddy war ein gutmütiger Typ, er war früher einmal Boxer, aber die Zeit ist vorbei, heute betätigt er sich als Privatdetektiv.

Gerade hatte sich Buddy seine Lieblingsspeise bestellt, -Chili Con Carne-, -Charly machte das allerbeste Chili weit und breit-, als zwei unscheinbare Typen das Lokal betreten.

Zielstrebig gehen sie zum Tresen, Charly ist blass geworden, Buddy betrachtet die Szene aus den Augenwinkeln.
Einer der Männer reicht Charly einen kleinen Beutel rüber, …”Los, mach das Geld hier rein!”
Buddy mischt sich ein,…”Hallo Jungs, seit ihr auch zum Chili Essen hier, Charly macht das beste Chili, müsst ihr unbedingt einmal probieren!”

“Quatsch hier nicht rum, Alter!”
“Komm Charly, mach den Jungs mal einen Teller von deinem Chili, geht auf meine Kappe!”

Einer der Beiden geht auf Buddy zu, “Wenn du nicht endlich deine Klappe hältst passiert was!”
Er öffnet seine Jacke und zeigt auf den Revolver, der im Hosengurt steckt.
“Ach, das ist aber interessant, solch ein Ding hatte ich auch einmal, darf ich mal sehen”?
“Pfoten weg!”
“Sei doch nicht so unhöflich!”
Buddy hatte blitzschnell seine Hand am Hosengurt des Mannes und zog ihn mit einen kräftigen Ruck dicht zu sich heran.
Mit der freien Hand griff er die Waffe von dem Kerl und warf sie Charly zu.
Das alles ging so schnell, dass der andere Kerl nicht einmal eingreifen konnte. Jetzt sahen beide betreten in die Runde.
Buddy deutet auf seinen Teller und sagte zu dem Kerl den er am Hosengurt hielt: “Los, jetzt friss den Teller leer, brav so mein Sohn und jetzt leckst du ihn sauber, aber richtig!”
“Na also, ich sehe es hat dir geschmeckt und wenn ihr das nächste mal hier rein kommt, spendier ich deinem Kumpel auch eine Portion,
aber besser ist es, ihr lasst euch hier nie wieder blicken.
Eure Waffen bleiben hier, es könnte ja sein, dass ihr meine Worte nicht ernst nehmt und trotzdem herkommt, dann gibt es für euch einen bleiernen Empfang.


 





















 

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