Der Ostermontag als zweiter Feiertag des Osterfests gehört mit dem Zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephantstag)) und dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen der höchsten christlichen Feste.
In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche hat der Ostermontag, wie jeder einzelne Tag der Osteroktav, den Rang eines Hochfestes. Als arbeitsfreier Festtag ist der Ostermontag der Überrest einer Arbeitsruhe, die einst von Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag dauerte, aber ab dem Hochmittelalter bereits am Mittwoch nach Ostern endete. Papst Urban VIII erklärte 1642 die Tage von Ostersonntag bis Dienstag nach Ostern für arbeitsfrei.[7] Somit trat neben das „Leidenstriduum“ (Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag) ein „Auferstehungstriduum“, das von Ostersonntag bis Osterdienstag dauerte. Später blieb davon nur der Ostermontag als arbeitsfreier Tag übrig.
Im Evangelium (Lk 24,13–35 EU) wird die Auferstehung Jesu Christi aus dem Blickwinkel der Emmausjünger erzählt: Zwei Jünger Jesu sind am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu aus Jerusalem fortgegangen, um nach Emmaus zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin schließt sich ihnen ein dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragt die Trauer der beiden Heimkehrer und erläutert ihnen schließlich, dass der Messias all das erleiden musste, wie es die Schrift vorhergesagt hatte. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Mann in die Herberge ein. Er bricht am Tisch das Brot, und in diesem Moment erkennen sie Jesus, der aber vor ihren Augen verschwindet. Sie kehren sofort um, erreichen noch in der Nacht wieder Jerusalem und erzählen den dort noch versammelten Jüngern von ihrem Erlebnis. Das Brotbrechen Jesu mit den beiden Jüngern bezieht die Theologie auf die Eucharistie, die in manchen Konfessionen in Anlehnung an Apg 2,46 EU auch als „Brotbrechen“ bezeichnet wird.
(Kommentar)
Ich gestehe es gerne: Ich bin erst durch die journalistische Beschäftigung mit christlichen Themen auf die Frage gestoßen, warum es den Ostermontag überhaupt gibt. Er war – zumindest für mich persönlich – einfach nur ein selbstverständlicher Teil des Jahresablaufes. Ein beweglicher Feiertag, der an verschiedenen Tagen (datumsmäßig) im März / April begangen wird. Ein freier Tag, ein Urlaubstag, ohne jegliche Bedeutung. Oder? Die Ostereier sind gegessen, der Bauch ist vollgefressen, Langeweile angesagt. Bei gutem Wetter gibt es am Nachmittag einen Spaziergang. Der Abend wird dann vor dem Fernseher verbracht.
(fiktiver Teil)
Nur Herbertus der Hausmeister ist verärgert. „So ein Scheibenkleister!“ schimpft er. „Ich kann doch wieder mal in der Kirche aufräumen. Schauen Sie sich doch mal all´ den Dreck an, die Eierschalen auf dem Fußboden, das abgestandene Fett in der Bratpfanne, die Schokoladenstreifen auf der Tischdecke! Ostern gehört abgeschafft.“
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.05.2025.
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Bossing - wir wolln doch weiterkommen
von Gabi Mast
In einem Call Center verkaufen Gitte und ihr Team sehr erfolgreich die Produkte des Hauses, so erfolgreich, daß die sogar zum Testen neuer Aktionen auserkoren werden. Trotz der harten Bedingungen fühlen sich alle wohl bei Krass und Peinlich. Bis das Team von heute auf morgen eine neue Projektleiterin vor die Nase gesetzt bekommt. Wie diese Dora Kilic zu Krass und Peinlich kam und was sie so alles im Schilde führt; für die Mitarbeiter passt zunächst so gar nichts zusammen. Bis Gitte während einer Urlaubsvertretung die falsche Schreibtischschublade öffnet. Und Franziska beim Besuch ihrer Tante in der Klapsmühle Sophie Prandtner trifft. Dann nämlich vereinigen sich zwei Geschichten, und Gitte kann endlich aufdecken, was für ein fieses Spiel Dora mit allen gespielt hat.
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