Vorwort:
Die folgende Geschichte spielt nach den Ereignissen aus „Warzone“ und erzählt eine Handlung rund um Green-Stone-Town und den in „Back in the high game again“ eingeführten Charakter Phil Oaks.
Ein nächtlicher Überraschungsangriff auf die Airfighter-Basis zeigt sich im weiteren Verlauf der Story im Zusammenhang mit den politischen Ereignissen aus Metro-City im Zusammenhang stehend und eröffnet die dunkle Vorankündigung eines weiteren Angriffes auf Green-Stone-Town und die Airfighter-Technologie...
Überfall auf die Airfighter-Basis
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Wie ein Schimmern im Gemälde bricht sich das Licht der Sonne durch einen Tautropfen, der an einem grünen Blatt hängt: als der Tropfen herunterfällt, bietet sich im Hintergrund der Anblick auf einen großen Bike Park inmitten des Green-Stone-Forests, in dem zurzeit zahlreiche Teilnehmer des großen G.S.T. Freestyle Cups über die kreuz und quer zwischen den grünen Fichten hindurch führenden Trails fahren. Auf einem zentralen Platz inmitten des Fichtenwaldes stehen viele Zuschauer zwischen einigen im Holzhüttenstil gebauten Imbissbuden oder haben sich dort zum Essen hingesetzt. Hier sind auch die Teilnehmer von Juans Jugendgruppe verteilt zu sehen, die begeistert den Bikern zuschauen; auch Juan selbst, Jessica, Chris, Bill und Manuel befinden sich unter den Besuchern.
Als Chris und Bill gerade mit einem Bier anstoßen, schleicht sich Juan von hinten an Chris vorbei und stibitzt ihm grinsend das Portemonnaie aus der Tasche. Doch als Juan Chris passiert, fasst Chris Juan, ohne hinzusehen, wie beiläufig am Ohrläppchen, woraufhin Juan ertappt grinst. Von der anderen Seite der Hüttentheke ruft Manuel herausfordernd: „Wirf´s rüber, Juan!“
Doch im Fluge fängt Jessica, die gerade aus der Hütte herauskommt, das Portemonnaie reaktionsschnell mit ihrer freien Hand auf, während sie in der anderen die nächste Runde Getränke hält. Manuel senkt, resignierend und ebenfalls grinsend den Kopf.
Jonathan tritt, gespielt belehrend, mit an die Theke:
„Juan, denk an deine Vorbildfunktion – immerhin sind wir mit deiner Jugendgruppe hier!“
Juan: „Ich glaube, die hängen mit ihren Augen nur noch an Phils Bike-Künsten.“
Manuel: „Sie haben gerade ihr neues Vorbild gefunden – also alles safe.“
Allseitiges Grinsen.
Jessica: „Ich glaube auch wirklich, Phil gewinnt den Cup!“
Bill, das Glas hebend: „Wieder einmal.“
Chris: „Also, Juan, das nächste Event mit deiner Gruppe wird dann wohl ein Trail downhill – auf zwei Rädern versteht sich!“
Juan: „Oh je…“
Lachen.
In der Tat gewinnt Phil den Cup, und anschließend steht er beim Airfighter-Team und den ihn feiernden Jugendlichen aus Juans Gruppe vor einer der Holzhütten auf dem Bike Gelände. Die Sommersonne steht bereits tief am blauen Himmel, und in den folgenden zwei Stunden geht sie zunehmend unter, während sich frische Waldluft an diesem lauen Sommerabend über das Gelände mit den Feiernden legt.
Abseits des Bike Geländes mit seinen zahlreichen beleuchteten Hütten und den Feiernden hinter einem dunklen, dicht bewaldeten Hügel befindet sich ein Nachbartal des Green-Stone-Forests, das vom Bike Gelände nicht gesehen werden kann: hier sind immer wieder aufblitzende Lichterscheinungen aus dem entfernten Wald zu erkennen, die durch die Nacht gleißen, aber völlig ungesehen bleiben!
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An der entfernten Stelle im nächtlichen Green-Stone-Forest bietet sich jetzt ein aufgeschlagenes Lager, wo an zahlreichen Stellen Schweißarbeiten im Gange sind: hier sind einige Granatwerfer auf kleinen Gelände-Panzern montiert und Waffenrohre zusammengeschweißt worden. In der Mitte des Konstruktions-Lagers ist eine kleine Baracke aufgebaut, aus der gerade ein dunkelhaariger Mann tritt.
Der offenkundige Vorarbeiter tritt zu ihm: „Mister Grimson, die Arbeiten schreiten gut voran und werden in wenigen Stunden abgeschlossen sein – ganz nach Plan.“
Der andere verschränkt die Arme, indem er mit zufriedenem Blick antwortet: „Das ist sehr gut – dann können wir die Vorbereitungen für den Überfall noch in den Nachtstunden einleiten!“
Unheil liegt über dem Lager in der Talsenke mit den betriebsamen Arbeiten, über dem sich die nächtlichen Baumwipfel des Forests gegen den sternenklaren Himmel erstrecken.
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Gegen Mitternacht verlässt Phil das Feiergelände, da er sich vom Contest ausruhen möchte, und fährt mit dem Fahrrad durch den noch immer sommerlich warmen Wald nach Hause. Die nächtliche Landstraße durch den Forest ist gut beleuchtet. Jedoch fordern die Getränke dann doch ihren Zoll, und Phil muss anhalten: er legt das Bike ins Gebüsch am Straßenrand und geht vorsichtshalber ein paar Schritte ins Dickicht hinein. Indem Phil sich erleichtert, sieht er über die Hügelgruppe das Gleißen aus einem entfernteren Teil des Forests. Schnell klettert Phil noch eine dicht bewachsene Böschung hoch, sodass er einen noch besseren Blick ins benachbarte Tal erhaschen kann, das von der Landstraße aus nicht einzusehen ist. Neugierig geworden, läuft er zurück und setzt sich auf sein Bike, um einfach querfeldein durch den nächtlichen Forest downhill ins entlegene Seitental hinüberzufahren. Auf seinem Weg, der ihn immer wieder Hügel hoch und hinunter führt, erkennt Phil zunehmend beim sich immer wieder neu einstellenden Sichtkontakt, dass es sich um Schweißarbeiten handeln muss – seine Neugierde wächst immer weiter.
Als er das Lager erreicht hat, legt Phil sein Bike erneut ins Gebüsch und pirscht sich geduckt durchs Dickicht bis an den Rand des Lagers, wo er einen Dialog mit Mister Grimson und dem Vorarbeiter mitbekommt.
Grimson: „Unser Auftraggeber bezahlt sehr gut, wenn wir für ihn die Airfighter-Basis einnehmen, und außerdem bekommen wir dann eine sehr profitable Machtstellung in der Politik von Metro-City eingeräumt!“
„Allerdings, Mister Grimson, haben dies ja schon andere Terroristen versucht und sind gescheitert.“
Grimson: „Das ist zugegebenermaßen wahr, jedoch probieren wir den etwas subtileren Ansatz direkt heute Nacht, wenn das Airfighter-Team noch unterwegs ist.“
Phils Blick zeigt seine böse Überraschung. Als er hastig durch das Gestrüpp zurück kriechen will, um zum Airfigter-Team auf dem Festplatz zurückzufahren, sieht er zu zwei Männern auf, die plötzlich vor ihm stehen. Sofort wollen beide Phil fassen, jedoch tritt er dem einen in den Bauch und wirft sich auf den anderen, der zu Boden fällt. Während die Männer laut nach den anderen rufen, hastet Phil zu seinem Bike, springt auf und rast so schnell er kann offroad davon.
„Da hinten haut er ab, er hat uns beobachtet!“
„Hinterher, den schnappen wir uns!“
„Seht euch mal um, ob er allein war oder noch jemand da rum schleicht!“
Mit dreien der Gelände-Buggies nehmen sie Phils Vefolgung auf mitten durch das Gestrüpp des nächtlichen Forests. Phil springt über mehrere Gräben und kleine Erdwälle in der Unebenheit des Waldbodens hinweg, wobei er immer wieder seine Richtung durch abrupte Haken abändert, da die Buggies ihn immer wieder einholen. Als ihn schließlich zwei davon in die Zange nehmen wollen, fährt er mit vollem Schwung eine Böschung hinauf und springt auf er anderen Seite hinunter. Hier kommt zu Phils Schrecken der dritte Buggy aus dem Wald geschossen und macht eine Vollbremsung: Phil fährt mit vollem Tempo gegen die Stoßstange, springt noch hoch, rollt sich über die Motorhaube ab und prallt dann aber mit voller Wucht auf den Waldboden, wo er reglos liegen bleibt. Die Fahrer steigen aus und begutachten ihn: „Dem fehlt nichts weiter, nur etwas mitgenommen.“
Die Männer heben den bewusstlosen Phil in den Buggy und fahren mit ihm zurück ins Lager: zwischendurch blinzelt Phil immer wieder kurz und bekommt in Bruchstücken mit, was mit ihm geschieht.
Grimson: „War er allein?“
„Wir suchen den Wald noch ab, aber bisher keine weiteren ungebetenen Gäste!“
Grinson: „Gut. Dann sperrt ihn ein. Bis er wieder auf den Beinen ist, haben wir unseren Schlag schon durchgeführt!“
„Mister Grimson?“
„Ist noch was?“
„Er kennt jetzt allerdings unsere Gesichter…“
Grimson: „Wenn wir nachher die Airfighter-Basis eingenommen haben, kennt uns sowieso jeder – und wenn wir für Metro-City arbeiten dürfen, dann sind wir unantastbar!“
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Auf dem inmitten des nächtlichen Waldes durch Feuer erhellten Festgeländes spricht Mark Jonathan, Juan und Manuel an: „Wie wäre jetzt ein nächtliches Fangspiel?“
Jonathan: „Hide and Seek wäre doch was!“
Juan: „Leider ist der Satellitenempfang im Forest teilweise sehr schlecht.“
Manuel: „Aber es ginge ja auch auf die klassische Art: einfach ausschwärmen und suchen!“
Mark: „Let´s go!“
Mark ist bei der Gruppe, die als erste in den Wald läuft, um sich zu verstecken: sie laufen zuerst über den Waldweg, um hindernisfrei möglichst viel Abstand zum Feierplatz zu bekommen – dann springen die Jugendlichen ins Dickicht, um sich zu verstecken.
Auf dem Festplatz legt Jonathan für den zweiten Teil der Gruppe mit einem herausforderndem Grinsen fest: „Wir haben lang genug gewartet!“
Sie laufen hinter den anderen her.
Mark hört die Suchergruppe näherkommen und sieht die Taschenlampen, die immer wieder zwischen den Bäumen hervorleuchten. Mittlerweile ist er allein im Gebüsch. Er schleicht sich rückwärts weiter, um den Suchenden zu entgehen – da stolpert er über etwas und fällt auf den Rücken. Als er sich aufrappelt, erkennt Marc, dass er über ein Fahrrad gestolpert ist, das reichlich verbeult hier im Gebüsch liegt.
Marc, besorgt: „Das ist doch Phils Bike!?“
Kurz entschlossen, schaltet Marc die Taschenlampe seines Handys ein und ruft laut nach den anderen. Er sieht, dass hier am Ende des Gebüsches ein weiterer Waldweg verläuft.
Nur wenige Minuten später erreicht Jonathan mit den anderen Jugendlichen die Stelle, wo Marc Phils Bike gefunden hat.
Marc: „Ich mache mir große Sorgen um Phil – das sieht ganz nach einem Zusammenstoß mit einem Auto aus!“
Jonathan sammelt sich: „Okay, bleiben wir ruhig und denken klar! Entweder hat derjenige, der in den Unfall verwickelt war, Phil direkt ins Krankenhaus gefahren, oder Phil muss hier noch in der unmittelbaren Umgebung sein. In dem Fall müssen wir ihn schnellstens finden!“
Marc: „Du hast Recht: wir sollten die Umgebung absuchen.“
Einer der Jugendlichen überlegt: „Vielleicht ist Phil auch diesen Weg lang laufen, weil es am einfachsten ginge.“
Jonathan: „Wir suchen auch den Weg in zwei Richtungen ab.“
Marc blickt auf sein Handy: „Hier ist kein Handy-Empfang.“
Jonathan: „Dann geben wir uns Lichtzeichen mit den Taschenlampen, wenn wir etwas finden. Und wenn nicht, treffen wir uns in 15 Minuten wieder hier!“
„Okay, los!“
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Marc und diejenigen bei ihm gelangen nach etwas mehr fünf Minuten zum Lager inmitten des Waldes, das inzwischen völlig verlassen und dunkel ist.
Marc schiebt gerade den letzten die Sicht versperrenden Zweig beiseite:
„Was haben wir denn hier?!“
„Es scheint ein ganzes Lager zu sein – aber offenbar verlassen!“
Marc: „Lasst uns das mal genauer ansehen!“
Sie durchsuchen die Bereiche zwischen den Blechhütten und leuchten alle Winkel mit ihren Handy-Taschenlampen aus. Dann gelangen sie zu der am anderen Ende des Lagers gelegenen Baracke.
Der Junge neben Marc weist auf die Schleifspur, die vor der Eingangstür auf dem Waldboden zu sehen ist. Als Marc die Tür nicht öffnen kann, da sie abgeschlossen ist, werfen Marc und der andere sich kurzerhand mit den Schultern kraftvoll dagegen und brechen die Tür auf. Als sie ins Innere leuchten, sehen sie den lädierten Phil auf einer Pritsche liegen, der gerade wieder zu Bewusstsein kommt und sofort zu ihnen blickt!
Marc stützt Phil sogleich auf. „Wie geht es dir? Alles in Ordnung mit dir?“
Phil, noch etwas wackelig auf den Beinen: „Ich bin noch ganz, danke. Sie haben mich mit einem Auto angefahren, aber den Sturz über die Motorhaube konnte ich gut abfangen – mit Stürzen kenne ich mich aus! Alles gut bis auf ein paar Prellungen.“
Marc: „Und wer sind diese Typen?“
Phil: „Ich habe belauscht, dass sie einen Angriff auf die Airfighter-Basis heute Nacht planen! Sie haben eine Artillerie und Panzerfahrzeuge – sie sind mittlerweile unterwegs!“
Marc schickt seine Begleiter sofort los: „In ein paar Minuten ist der vereinbarte Zeitpunkt des Treffens mit Jonathan und den anderen erreicht. Bringt sie hierher, ich bleibe bei Phil!“
Nur zehn Minuten später kommen Jonathan und die komplette Gruppe zurück zum Lager.
Jonathan: „Alles klar Phil?“
Phil signalisiert Jonathan ein OK.
Jonathan: „Gut gemacht, Marc. Phil, wir bringen dich zurück zum Festplatz und warnen das Airfighter-Team vor. Von dort aus können wir dich mit einem Auto auch ins Krankenhaus bringen.“
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Als Jonathan und Marc zusammen mit der übrigen Jugendgruppe und Phil, den sie stützen, zurück auf dem Festplatz eintreffen, wo inzwischen eine gemütliche und ruhigere Feierstimmung im Schein er vielen Lagerfeuer und Fackeln eingetreten ist, sieht Juan seine Schützlinge sofort und ruft Chris, Manuel, Bill und Jessica zusammen: auf die Mitteilung Phils hin werden alle sofort alarmiert.
Jessica: „Wir müssen sofort zur Airfighter-Basis aufbrechen!“
Bill: „Aber diese Typen haben mit ihrer Artillerie einen deutlichen Vorsprung – mit Sicherheit sind sie schon dort.“
Chris: „Das ist richtig, dennoch müssen wir umgehend zur Basis zurückkehren.“
Juan nickt Jonathan und Marc zu:
„Fahrt Phil vorsichtshalber noch ins Krankenhaus, um ihn durchchecken zu lassen!“
Jonathan: „Sind schon unterwegs, Juan.“
Phil, der immer noch von ihnen leicht gestützt wird:
„Man wird ja schließlich nicht jeden Tag von einem Jeep angefahren.“
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Chris, Jessica, Bill, Juan und Manuel fahren durch den nächtlichen Forest in Richtung Airfighter-Basis. Unterwegs hat sich Bill vom Computer einen Umgebungsscan auf den Watchcomm überspielen lassen.
Bill: „Sie haben sich in der Tat schon überall um die Peripherie der Basis verteilt.“
Jessica: „Und offenkundig mit ihren Kampffahrzeugen Stellung bezogen.“
Juan: „Kommen wir anders als durch das Haupttor auf das Grundstück?“
Chris zieht wie in einer Eingebung eine Augenbraue hoch:
„Da gäbe es theoretisch eine Möglichkeit.“
Bill: „Das unterirdische Höhlensystem, von dem Computerzentrale und der Start-/Landehangar ursprünglich Bestandteil gewesen sind?!“
Chris nickt.
Juan: „Cool.“
Jessica: „Allerdings ist seit dem Neubau der Basis damals das komplette Höhlensystem abgesperrt worden.“
Juan: „Es existiert aber der Notausstieg der Computerzentrale noch in die Höhlen hinein, soweit ich weiß.“
Chris: „Richtig. Und wenn wir von draußen ins Höhlensystem gelangen, könnten wir auf diese Weise unbemerkt in die Computerzentrale gelangen.“
Bill grinst Chris gespannt an:
„Du weißt eine Stelle, von der aus wir noch ins Höhlensystem gelangen könnten?“
Chris erwidert Bills Grinsen.
Manuel: „Also ohne stundenlange Grabungsarbeiten, versteht sich?“
Die Fünf verlassen die Landstraße und fahren querfeldein durch den Forest, wo sie das weiter unten liegende Northern Green-Stone-Town, dessen vereinzelte Lichter sie durch die nächtlichen Äste sehen können, halb umrunden; dann fahren sie – immer noch quer durch den Wald – den Berg ein Stück weit hinauf, auf dessen Spitze die Airfighter-Basis liegt: die Scheinwerfer sind ausgeschaltet, damit sie nicht entdeckt werden. Dann lassen sie das Auto unter einem kleinen Erdvorsprung an einer Böschung stehen. Chris, Bill und Jessica übernehmen die Vorhut, während Juan und Manuel in ein paar Metern Abstand hinterher pirschen: geräuschlos begeben sie sich weiter durch den Wald hinauf zur Airfighter-Basis, und auf ihren Watchcomms können Sie Grimsons Männer im Blick behalten, die in der Tat erst weiter oben postiert sind. Auf einigen Umwegen durch das nächtliche Gebüsch hindurch erreichen die Fünf eine felsige Stelle: hier weist sie Chris mit einem verschwörerischen Grinsen auf eine bestimmte Steinformation hin, und überraschenderweise können sie diese mit vereinten Kräften relativ leicht anheben – darunter können sie in einen kleinen Schacht klettern, der über stufenähnliche Felsen ins Höhlensystem unterhalb der Airfighter-Basis übergeht. Hier schalten die Fünf die Taschenlampe ihrer Watchcomms ein und gehen, Chris folgend, zielstrebig durch die Höhlengänge. Schließlich erreichen sie die metallene Schutztür zur Computerzentrale: per Retina-Scan, Stimmen-Identifizierung und manueller Code-Eingabe werden alle fünf überprüft, und dann öffnet sich die metallene Schutztür zur Computer-Zentrale.
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In der Airfighter-Computerzentrale sehen die fünf die Belagerung der Basis.
Jessica: „Computer, kannst du die um die Peripherie der Basis angebrachten Vorrichtungen als Sprengsätze identifizieren?“
Computer: „Positiv, Jessica: die Basis ist rundherum vermint.“
Bill: „Können wir davon ausgehen, dass die Minen zünden, sobald die Basis startet?“
Computer: „Meinen Scans zufolge: ja, Bill.“
Chris: „Und ich befürchte, allein das Aktivieren der Metallschotten, um den Panzer über der Basis zu schließen, könnte ebenfalls zur Explosion der Minen führen.“
Juan: „In dem Falle hätten wir außer dem Elektrozaun gar keinen Schutz gegen den Angriff!“
Chris, leicht grinsend: „Aber besser nur wenig Schutz als keine intakte Basis mehr – noch können wir ja handeln!“
Juan erwidert das Grinsen, und Manuel ermuntert: „Positives Denken – genauso ist es richtig!“
Jessica: „Der Vorteil ist mit Sicherheit, dass dieser Grimson noch nicht damit rechnet, dass wir an Bord der Basis gelangen konnten.“
Bill: „Wahrscheinlich können wir davon ausgehen, dass er uns noch irgendwo im Forest vermutet, frühestens auf dem Weg hierher.“
Juan: „Damit hätten wir einen taktischen Vorteil.“
Manuel: „Aber was machen wir, wenn die Basis bei der kleinsten Aktion unsererseits sofort gesprengt wird?“
Chris: „Was wäre denn, wenn wir unsere Ankunft Mister Grimson erst vorspielen?!“
Jessica: „Dann würden wir ihn auf jeden Fall von dem Gedanken abhalten, es könnte schon jemand an Bord der Basis gelangt sein.“
Juan: „Dann wären allerdings diejenigen, die draußen bei Grimson stehen und zum Schein eintreffen, direkt in seiner Hand.“
Bill: „Lösen wir doch ein unmögliches Problem nach dem anderen...“
Manuel: „Vielleicht hat es ja auch seine Vorteile, wenn man in der Hand des Feindes ist…?!“
Erneut tauschen Chris und Manuel ein Grinsen aus, indem Chris antwortet:
„Genau die richtige Denkweise!“
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Chris und Jessica eilen durch die Höhlen wieder zurück nach draußen und gelangen erneut unbemerkt zum Auto. Dann fahren sie extra auffällig mit Fernlicht den Berg hinauf, wo sie sofort vor dem Eingang zum Grundstück von Grimsons Männern umzingelt werden. Chris und Jessica steigen langsam aus dem Auto und sehen sich auf sie gerichteten Waffen entgegen.
Mister Grimson tritt in der Halbdunkelheit des Waldes unter dem sternenklaren Nachthimmel zu ihnen: „Willkommen zurück vor der Airfighter-Basis, Anwältin Ricks, Commander Hawk.“
Jessica: „Die Betonung liegt wohl auf vor der Basis?!“
Chris: „Und mit wem haben wir das Vergnügen?“
„Grimson, mein Name – mehr brauchen Sie nicht zu wissen.“
Chris lacht: „Wenn Sie das sagen, Mister Grimson.“
Jessica: „Was aber sollten wir denn wissen, in unserer aktuellen Situation?“
Grimson: „Wichtiger Punkt! Sie haben sicherlich schon erkannt, dass mein Trupp und ich sehr interessiert daran sind, die Airfighter-Basis zu betreten.“
Jessica: „Das ist uns gerade so nicht verborgen geblieben.“
Chris: „Und ebenso sind uns die Sprengsätze um die Peripherie der Basis herum nicht entgangen. Ich nehme an, sie zünden, wenn unsere Verhandlungen zum Stillstand kommen oder auch wenn die Basis abzuheben beginnt.“
Grimson: „Ganz genau so ist es. Ich sehe, unser Gespräch fußt auf einer sehr guten Basis des gegenseitigen Verständnisses.“
Jessica: „Die Gegenseitigkeit darf noch hinterfragt werden.“
Chris: „Aber zu diesem Punkt: Was wäre denn unsere Versicherung, wenn wir Ihnen Zutritt zur Basis gewähren?“
Grimson: „Nur, dass wir sie nicht durch Sprengung beschädigen – ansonsten haben Sie gar keine Wahl!“
Chris: „Ist doch immer wieder gut, wenn man seine Chancen und Risiken abgewägt hat.“
Grimson hebt auffordernd seinen Blick: „Und nun sind Sie am Zuge!“
Chris: „Wie könnten wir bei diesen Aussichten noch widersprechen?!“
Jessica verschränkt die Arme, indem sie Grimson einen festen Blick erwidert.
Grimson vollzieht eine einladende Geste zum großen Elektrotor, das die Einfahrt zur Airfighter-Basis absperrt: „Also dann – wollen wir?!“
Manuel, Juan und Bill haben in der Computerzentrale das Szenario vor dem Tor über die Kameras in den Löwenstauen in der Einfahrt mitverfolgt. Bill nickt Juan zu, und dann gehen er und Juan in den Höhlengang zurück, während Manuel in der Zentrale verbleibt.
Indem Manuel über die Überwachungskameras verfolgt, wie Grimsons Männer sich mit Jessica und Chris dem Eingangstor nähern, klettern Juan und Bill wieder aus dem versteckten Höhlenzugang hinaus und pirschen sich zielstrebig durch den nächtlichen Wald direkt unterhalb der Airfighter-Basis.
Vor dem Eingangstor angekommen, beginnt Chris auf demonstratives Anvisieren von Grimsons Männern mit ihren Waffenläufen, offenkundig einen mehrstelligen Code in seinen Watchcomm einzugeben.
Juan und Bill haben sich getrennt und schleichen sich gezielt mithilfe der Angaben auf ihren Watchcomms an Grimsons um die Peripherie der Basis verteilte Posten heran und schalten sie mit Betäubungsstrahlen ihrer Schock-Laser für einige Zeit außer Gefecht.
Weil Chris´ Code-Eingabe in den Watchcomm sich immer länger hinzieht, laden die Bewaffneten ihre Gewehre durch.
Grimson: „Bitte heute noch, Commander.“
Jessica: „Sie dürfen Chris nicht aus dem Konzept bringen, er muss den Code aus dem Kopf eingeben, wissen Sie?!“
Bill und Juan arbeiten sich weiter voran an den einzelnen Posten entlang.
Grimson: „Jetzt, Commander!“
Chris hebt unbekümmert eine Augenbraue, und dann betätigt er ein letztes Mal die Taste am Watchcomm, woraufhin sich das große Tor zur Basis öffnet.
Chris: „Ach, war ja doch richtig.“
Jessica: „Nur keinen Stress.“
Grimson: „Und jetzt legen wir mal einen Gang zu – los!“
In der Computerzentrale gibt Manuel an Juan und Bill durch: „Chris hat das Tor jetzt vom Computer öffnen lassen – er konnte die Eindringlinge nicht länger hinhalten.“
Bill antwortet in seinen Watchcomm: „Verstanden, bin fast durch.“
Juan antwortet von seiner Position aus: „Ich ebenfalls.“
Chris führt zusammen mit Jessica Grimson und die Bewaffneten zur Haustür.
Grimson, indem Chris und Jesisca erneut ins Visier genommen werden:
„Die Computerzentrale der Basis – wenn ich bitten darf, Commander!“
Chris: „Sie sind ich mehr auf dem aktuellen Stand, Mister Grimson. Seit dem Absturz des Satelliten der ESA ins Haus ist die Basis etwas umgebaut worden.“
Jessica: „Die Computerkontrollen befinden sich jetzt im neu gebauten zweiten Stockwerk.“
Jessica weist nach oben.
Grimson kneift die Augen zusammen, indem die Bewaffneten Chris´ und Jessicas Köpfe genau anvisieren.
Grimson: „Na gut, nach Ihnen – aber verspielen Sie Ihre Glaubwürdigkeit nicht!“
In der Computerzentrale verfolgt Manuel die Peilsignale von Chris´ und Jessicas Watchcoms auf einem der Bildschirme, wie sie das Haus betreten und die schicke Holztreppe ins zweite Stockwerk hinaufgehen: die Infrarotabtastung auf dem benachbarten Bildschirm zeigt Manuel, dass Grimsons Trupp die beiden nach wie vor begleitet.
Durch die sich automatisch öffnende Glasschiebetür betreten Chris und Jessica mit Grimson und den anderen die Computerzentrale. Chris gibt ein weiteres Mal seinen Code in den Computer ein, woraufhin die Kontrollen frei zugänglich sind.
Chris blickt Grimson stumm und fest in die Augen, Jessica verfolgt das Ganze wachsam. Grimsons Trupp visiert unverändert Chris und Jessica an, während Grimson langsam auf die Computerkontrollen zu schreitet:
„Ich deute Ihr Schweigen als endgültige Kapitulation, Commander, Anwältin.“
Grimson testet einige Funktionen aus, indem er auf dem schematischen Überblicks-Bildschirm verschiedene Computer-Sektionen der Airfighter-Basis anklickt und die Kontroll-Eingabefeder öffnet.
In der unterirdischen Computerzentrale überwacht Manuel Grimsons Computerzugriff präzise und kann ihm vortäuschen, tatsächlich die Kontrolle über die Systeme der Airfighter-Basis erlangt zu haben.
Grimson funkt seine Wachen an, die an der Peripherie der Airfighter-Basis bei den Sprengsätzen stehen: „In Ordnung, Status Grün – beginnen Sie!“
Die Wachen reagieren sofort und bestätigen den Funspruch:
„In Ordnung, Sprengsätze deaktivieren!“
Bill und Juan haben hinter den Zweigen, die sie unentdeckt halten, den Funkspruch mitbekommen und sehen einander mit komischem Gesichtsausdruck an: „Ups!“
Grimson: „Startsequenz initiieren, Commander!“
Chris und Jessica wechseln einen kurzen, verstehenden Blick miteinander und begeben sich zu den Computerkontrollen.
In Außenansicht schließt sich das Kuppeldach über dem kompletten Grundstück, und langsam hebt die Airfighter-Basis vom Berggipfel ab.
Einer von Grimsons bewaffneten Begleitern meldet gerade in der Computerzentrale:
„Mister Grimson, nicht alle Sprengsätze sind deaktiviert worden!“
Grimson fährt sofort auf und betätigt erneut das Funkgerät:
„Status! Wieso sind noch nicht alle Sprengsätze deaktiviert?“
Draußen antwortet der Posten sofort:
„Wir bekommen von Positionen 3, 5, 6, 7 und 8 keine Rückmeldungen, Mister Grimson!“
Da springen von hinten Bill und Juan aus entgegengesetzten Richtungen aus dem Gebüsch auf die übrigen Posten und strecken diese nieder.
In der Computerzentrale braust Grimson auf: „Commander, Sie…“
Im selben Moment streckt Jessica gleich zwei der Bewaffneten nieder und befördert zwei weitere synchron mit einem Roundhouse Kick in einem gewaltigen Scheppern durch die wieder geschlossene Glasschiebetür hindurch. Chris kickt Grimson die Waffe weg, wirft die zwei Bewaffneten über sich hinweg rückwärts auf den Boden und springt mit vollem Anlauf gegen Grimson, der gerade eine fallen gelassene Automatikwaffe vom Boden aufheben will: Chris und Grimson fliegen mit voller Wicht durch die zerborstene Glastür in die Wohn-Sitzecke dahinter.
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In der unterirdischen Computerzentrale hat Manuel die noch nicht deaktivierten Sprengsätze alle einzeln auf fünf Überwachungsbildschirmen in Vollansicht: „Jungs, ich will den so gut gelaufenen Plan ja nicht schlechtreden, aber leider haben wir da ein kleines Detail übersehen!“
Auf den Monitoren läuft der Countdown der einzelnen Sprengsätze immer weiter ab.
Draußen haben Juan und Bill gerade die letzten der Wachposten niedergestreckt.
Bill antwortet außer Atem über Watchcomm: „Gut, dass du uns daran erinnerst, Manuel!“
Juan, ebenfalls außer Atem: „Positiv denken, kleiner Bruder!“
In der Computerzentrale grinst Manuel – aber nach wie vor angespannt.
Juan und Bill verständigen sich mit nur einem Blick, nehmen dann Anlauf und springen einfach vom Rande des Berggipfels ab und klammern sich an der Unterseite der langsam abhebenden Airfighter-Basis fest, die in den sternenklaren Nachthimmel über der erleuchteten Silhouette Green-Stone-Towns aufsteigt.
Grimson setzt zum Schuss auf Chris an, doch Chris drückt ihm den Arm mit der Waffe einfach weg, so dass der Schuss die große Fensterscheibe zerfetzt. Reaktionsschnell schlägt Chris Grimson die Waffe einfach seitlich aus der Hand, so dass sie nach draußen auf der eine Etage tiefer befindlichen Wiese landet. Grimson und Chris tauschen eine schnelle Schlagabfolge aus, und dann kickt Chris Grimson durch die zerborstene Scheibe nach draußen, wo Grimson eine Etage nach unten stürzt.
Zeitgleich ist Jessica im Hintergrund in den Nahkampf mit den anderen beiden Bewaffneten verwickelt und schickt soeben einen k.o. zu Boden.
Manuel lässt den Computer über die Watchcomms der anderen ein Alarmierungssignal durchgeben und öffnet dann als Ablenkungsmanöver die metallene Kuppel, die die hoch in der Luft schwebende Airfighter-Basis nach außen hin abgeschottet hat.
Bill und Juan hangeln sich am unteren Ende der Basis, sich nur mit ihren Armen festklammernd, von Sprengsatz zu Sprengsatz und kicken diese von der Basis weg.
In der unterirdischen Computerzentrale verfolgt Manuel das Ganze auf einem Monitor und sieht gleichzeitig, wie der Countdown der noch verbleibenden Sprengsätze immer weiter abläuft – Bills und Juans Manöver ist ein denkbar knapper Wettlauf gegen die Zeit mit der gesamten Airfighter-Basis als Einsatz!
Chris blickt durch die zerborstene Fensterscheibe und sieht, wie Grimson eine Etage tiefer auf der Wiese gerade seine Waffe wieder aufhebt: kurzerhand springt Chris aus dem Fenster auf Grimson und wirft ihn mit Wucht wieder zu Boden, während im Hintergrund die versunkene Metallkuppel den luftigen Anblick auf den Green-Stone-Forest unter dem Sternenhimmel freigibt.
Oben drängt Jessica den noch verbliebenen Bewaffneten im Nahkampf bis zu der schicken Holztreppe ins Erdgeschoss zurück: als ihr Gegner dann erneut mit der Waffe auf sie zielt, kickt Jessica mit einem gekonnten Sprung über das Geländer den Mann einfach rückwärts die komplette Treppe hinunter – nach dem Sturz bleibt er unten k.o. liegen.
Auf der Wiese kickt Grimson Chris von sich herunter und springt auf Chris, der Grimson wiederum über sich hinweg rollt und selbst in den Stand zurück springt. Aus dem Augenwinkel sehend, dass Grimson erneut die Waffe auf ihn richtet, setzt Chris, ohne genauer hinzusehen, zu einem Roundhouse Kick an, wodurch er Grimson allerdings über die Hecke vom frei in der Luft schwebenden Grundstück in den freien Fall befördert. Chris hastet zur Hecke, die die Grenze des Grundstücks darstellt, und kann allerdings beobachten, wie Grimson einen Gleitschirm öffnet und langsam in den nächtlichen Green-Stone-Forest hinab segelt.
Jessica ist zurück in die Einfahrt gerannt und setzt die hier verbliebenen Bewaffneten, die durch die geöffnete Metallkuppel und den Anblick aus luftiger Höhe in die nächtliche Tiefe abgelenkt sind, mit Schockbetäubungs-Strahlen außer Gefecht. Jessica rennt sofort weiter zum Start- und Landehangar Airfighters, wo sie in der Luftschleuse mit Chris zusammentrifft.
Manuel lässt den Computer die Waffenkontrollen auf noch verbleibende Angreifer richten, die unten auf der Bergspitze stehen, so dass mit gezielten Schüssen die Waffensysteme und Raketenwerfer außer Gefecht gesetzt werden können. Von Green-Stone-Town rückt bereits eine Einsatzkolonne von Streifenwagen den Berg herauf, deren Blaulicht den nächtlichen Wald rings um den Berg erleuchtet, indem sie die langgezogene und sich einmal um 180 Grad am Berghang windende Straße herauffahren. Allerdings konnten von zweien der Raketenwerfer noch Geschosse abgefeuert werden, die mit gleißendem Flammenschweif vernichtungsvorheißend in den Nachthimmel zischen!
Durch die Druckwelle der Explosionen haben sich Bill und Juan nicht länger an der Unterseite der Airfighter-Basis festhalten können und stürzen jetzt in den freien Fall. Gerade als sie noch den Düsenschweif einer der Raketen passieren, kommen Chris und Jessica mit Airfighter im Tieflug aus der Nacht geschossen und fangen die beiden frei Fallenden präzise auf. Glücklich schlagen Juan und Bill mit Jessica, die ihnen an Bord hilft, ein und klopfen Chris, der gerade den Verfolgungskurs der beiden Raketen fliegt, auf die Schulter.
Chris zerfetzt die erste Rakete mit einem gezielten Energiestrahl und wendet dann im Highspeed-Loop, sodass Jessica als Copilotin die zweite Rakete erfassen und mit Maschinen-Dauerfeuer zur Explosion bringen kann – hoch über dem Forest am nächtlichen Sternenhimmel.
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Angestrahlt vom hellen Mond erstreckt sich durch den Green-Stone-Forest eine mehrere hundert Meter lange Schlucht mit massiven Felswänden, die das Mondlicht grau glänzend reflektieren. In dieses Tal gleitet Mister Grimson mit seinem Schirm und landet schließlich tief unten auf dem felsigen Boden. Hier kommen – für Grimson selbst offenkundig keineswegs überraschend – aus einer Höhle heraus mehrere Männer und helfen ihm sofort, sich von seinem Schirm loszubinden und diesen zu verstauen.
Grimson, etwas außer Atem und außerdem missmutig:
„Der Überfall auf die Airfighter-Basis ist vereitelt worden – wir haben versagt!“
Sich selbst wieder positiv stimmend, blickt Grimson zu der schroff aufragenden Felswand, die nach wie vor im Mondlicht glänzend grau erstrahlt: „Wir gehen sofort über zu Plan B!“
„Keine Sorge, Mister Grinson, wir sind hier alle auf dem Posten und warten nur auf Ihren Einsatzbefehl – Plan B kann sofort starten, auf Ihr Kommando hin!“
Schlagartig wieder besser gelaunt, bestätigt Grimson mit einem zufriedenen Grinsen:
„Dann lassen Sie uns sofort loslegen, da der Beginn etwas Vorlauf braucht! Metro-City wartet nicht, und diese Gelegenheit dürfen wir uns nicht entgehen lassen nach der Lücke, die durch den Verlust der Commodores entstanden ist!“
Unter dem strahlenden Sternenhimmel verschwinden Grimson und seine Männer in dem Höhleneingang...
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Beim Sonnenaufgang sitzen Chris, Jessica, Bill, Juan und Manuel draußen auf der Terrasse hinter Chris´ Haus und genießen ihren ersten Kaffee nach der vergangenen Nacht der etwas anderen Art.
Bill: „Die Verhafteten schweigen sich aus. Auch über diesen Mister Grimson wollen sie kein Wort sagen.“
Chris ergänzt: „Und von ihm selbst gibt es leider keine Spur mehr, seitdem er sich mit dem Gleitschirm abgefangen hat – außer dass er irgendwo im Green-Stone-Forest gelandet sein muss.“
Juan: „Auf jeden Fall sucht die Airforce das Gebiet bereits gründlich ab – aber bisher auch noch ohne Erfolg.“
Jessica: „Was allerdings durchgedrungen ist, wie auch Phil herausgehört hat, ist, dass dieser Grimson jemand Bedeutenderem zuarbeiten und sich damit seinen Namen verdienen wollte.“
Manuel: „Bei mir klingelt da schon wieder etwas: erinnert mich an den großen unbekannten Boss der Commodores, der unerkannt in Metro-City nach wie vor die Strippen ziehen muss. Raffael sagte mir, dass die Polizei noch keinen Schritt weiter ist, was Hinweise auf dessen Identität angeht.“
Juan: „Zwar sind die Commodores jetzt eliminiert, aber dieser Unbekannte wird seinen machtreichen Einfluss weiterhin für seine unheilvollen Machenschaften nutzen.“
- 13 -
Tatsächlich sitzen in Metro-City in einem neuen Büro der noch nicht Erkennbare und Max Cross zusammen und ziehen Bilanz:
„Mister Grimson hat leider versagt in der Übernahme der Airfighter-Basis – sehr schade: er war unser nächster Hoffnungsträger! Aber wir haben weitaus wichtigere Schachfiguren, die nun ins Spiel nachrücken.“
Cross: „Die City wirkt so geordnet und langweilig, seitdem sie keine Warzone der Commodores mehr ist.“
„Wir werden jetzt einen etwas subtileren Ansatz verfolgen, die Kontrolle wieder zu übernehmen.“
Cross: „Meine Schläger in G.S.T. sind leider verhaftet worden, dort bin ich jetzt mittellos; mir bleibt noch mein Büro dort.“
„Vielleicht können wir alles Notwendige auch von hier aus koordinieren, Mister Cross...“
- 14 -
Am Abend fährt das Airfighter-Team wieder zurück in den Wald zum G.S.T. Freestyle Cup, wo sie auf Phil treffen, der unversehrt aus dem Krankenhaus zurück ist. Auch Jonathan ist mit Juans kompletter Jugendgruppe wieder eingetroffen.
Nach einem actionreichen Tag voller Free Ride bricht abends wieder die stimmungsgeladene Feieratmosphäre aus, indem am Horizont des sternklaren Nachthimmels noch das restliche Tiefblau des vergangenen Tages zu erahnen ist.
Juan grinst die Teilnehmer seiner Jugendgruppe und Jonathan herausfordernd an:
„Hatte eigentlich nicht jemand etwas von einer Nachtwanderung gesagt?!“
Manuel, ebenfalls herausfordernd grinsend: „Inklusive Hide and Seek?!“
Phil: „Gegebenenfalls sogar auf Bikes?“
Alle brechen begeistert in den nächtlichen Forest auf, während die vielen Lichter und Lagerfeuer eine weitere Nacht erhellen, die ausgelassen durchgefeiert wird und den Wald mit leckeren Speisedüften erfüllt.
Story by Christian Scheffel
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.06.2025.
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