Leonhard Ried

Der Westfriedhof im Frühling

Am Rande der Gräber wachsen Schneeglöckchen, Krokusse und Märzenbecher. In regelmäßigen Abständen hört man das Pochen eines Spechts. Die Eichhörnchen hüpfen munter, scheu und flink von einem Ort zum nächsten.


Der Park macht insgesamt einen sehr gepflegten Eindruck. Der Lärm der Straße scheint weit entfernt zu sein. Man kann sich ganz auf das sehr unterschiedliche Gezwitscher der Vögel konzentrieren.

 

Immer mehr Gräber wurden bereits aufgelöst, andere wirken verwaist. Die Wiesenflächen füllen sich mit Urnen, die in den Boden eingelassen wurden. 

 

Ein Trauerzug kommt mir entgegen. Die Urne wird von einem Mitarbeiter des Beerdigungsinstituts getragen. Die Trauernden tragen noch Schal und Mantel. Gleichzeitig hört man das Geläut der Friedhofsglocke.

 

Auf der anderen Seite des Friedhofs geht das normale Leben weiter. Gräber werden frisch bepflanzt.  Ein älterer Mann humpelt zum Grab seiner kürzlich verstorbenen Frau. 

 

Am Ende des Friedhofs öffnet sich eine breite Allee, die zur frisch renovierten Toranlage führt.  Auf der rechten Seite des Vorplatzes sieht man neben einem Parkplatz eine große Gärtnerei. Auf der linken Seite kommt man an  einem Steinmetzbetrieb vorbei. Kurz danach lädt der Wintergarten eines Cafes zum Verweilen ein. 

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Leonhard Ried).
Der Beitrag wurde von Leonhard Ried auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.07.2025. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Leonhard Ried als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Feuerblumen in Arkansas? von Helga Eberle



Anna Schnidenwind, geborene Trutt, wurde in Endingen als Hexe im Jahr 1751 verbrannt. Nachdem die Kräuterfrau Ela der 12jährigen, rothaarigen Katharina davon erzählt hat, kommt diese in einen Schockzustand mit der Folge, dass sie sich mit dem Schicksal von Anna identifiziert. Katharina ist die Älteste in einer großen Familie und trägt früh an Verantwortung. Simeon, ihre große Liebe verliert sie nach zwei Jahren Ehe. Der 28 Jahre ältere Notar verliebt sich in die hübsche, rothaarige Katharina. Als seine Frau verstirbt, hält er um Katharina an. Um die Versorgung des kleinen Julius zu gewährleisten, sagt sie zu. Es werden Kinder geboren, obwohl Katharina keine mehr wollte, und sie sterben. Kleine Gräber mit Feuerblumen zeugen von ihnen. Aus Julius wird ein gefragter Konditor. Er heiratet Marie und macht sich selbständig. Es entsteht in Krozingen das renommierte Café Dirr. Dazu braucht er Geld. Seine Mutter, Katharina, ist Witwe und muss sich mit dem Amt in Emmendingen streiten. Trotzdem überlässt sie ihm ihr Kapital und will nur Zins von ihm, damit sie leben kann. Dieses wird ihr versprochen. Doch alles kommt anders. Die drei Dirr-Mädchen müssen in dem Geschäft mitarbeiten Gegen Vaters Widerstand wird Paula Klavierlehrerin. Der erste Weltkrieg mit folgender Inflation ist für das Leben und Fortkommen bestimmend, der Zusammenhalt in der Familie lebensnotwendig. Als Paula ihre erste Liebe im Krieg verliert, hilft ihr die Musik den Schmerz zu lindern. Sie gibt in Freiburg Konzerte und hat mit Daniel eine neue große Liebe gefunden. Haben Paula und Daniel eine gemeinsame Zukunft?

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Impressionen" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Leonhard Ried

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Alan von Leonhard Ried (Reiseberichte)
Abend an der Lagune von Adalbert Nagele (Impressionen)
Der falsche und der echte Nikolaus von Ingrid Drewing (Wahre Geschichten)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen