Felicia Rüdig

St. Suitbert Düsseldorf

Die ehemalige Stiftskirche und heutige Pfarrkirche St. Suitbertus liegt im nördlichen Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth; es handelt sich dabei  eine flachgedeckte dreischiffige Pfeilerbasilika.

Die örtliche historische Altstadt liegt quasi vor der Haustüre, nur die ehemalige Kaiserpfalz (heute nur noch eine Ruine) trennt das Gotteshaus von Vater Rhein.

An der Stelle des Vorgängerbaus, der Klosterkirche St. Petrus vom Anfang des 8. Jahrhunderts, wurde etwa ab dem Jahr 1050 die Stiftskirche St. Suitbert aus Tuffstein errichtet. Ihre Bauzeit fällt in zwei verschiedene Stilepochen: Das Langhaus ist spätromanisch, während der 1237 geweihte Chor bereits sehr deutlich gotische Elemente zeigt. 1264 wurden die Gebeine der heiligen Suitbertus und Willeicus hierhin überführt.

Suitbert (* um 637; † 1. März 713) war ein angelsächsischer Missionar, Gründer und erster Abt des Kloster Kaiserswerth, der als Heiliger verehrt wird.

Willeicus († 2. März 727), war ein Abt des Klosters von Kaiserswerth. In der römisch-katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 2. bzw. 7. März.

Willeicus war ein Benediktiner, Gefährte und Vertrauter des angelsächsischen Missionars Suitbert bei der Evangelisation des Niederrheins und dessen Amtsnachfolger im Stift Kaiserswerth.

Was die Ausstattung anbelangt, ist die Sekundärliteratur (hier: Wikipedia) nicht sehr ergiebig. Die farbige Glaskunst der Kirchenfenster wird genausowenig erwähnt wie der Kreuzweg, die Ausstattung des Chorraumes oder die Heiligenstandbilder, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Gotteshaus ist täglich von 8 bis 19 Uhr (außer bei Gottesdiensten) geöffnet. Die Touristenströme flanieren insbesondere bei gutem Wetter am Rhein entlang; die Kirche liegt dementsprechend etwas abseits des lauten Trubels. Was auch gut so ist. So bietet St. Suitbert einen herrlichen und herrlich leisen Ort der Stille.

Als Ort des Verschnaufens und der inneren Einkehr ist St. Suitbert durchaus einen Besuch wert.

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