Susans Atem stockte, als sie die junge Frau sah, die auf einem großen Stein saß. Das konnte nicht sein. Die Frau war so schön, dass Susan sie einfach anstarren musste, sie trug einen Muschel-BH und eine Korallenkette. Außerdem hatte sie einen Fischschwanz. Vielleicht machte die Frau Mermaiding. Sie hatte eine Doku im Fernsehen gesehen. Junge Frauen verkleideten sich als Meerjungfrauen und übten Delfinschwimmen. Ich würde das nicht unbedingt hier in der trüben Brühe der Themse an einem kalten Morgen in London machen, dachte sie, aber jedem das Seine. Sie wollte sich wieder ihrer Sandskulptur zuwenden, als die Frau sich umdrehte und sie anlächelte. Susan schrie auf. Die Meerjungfrau entblößte einen Mund voller messerscharfer Haifischzähne.
Susan floh. So schnell sie konnte, stürmte sie die Treppe nach oben. Wohin jetzt? Susan wollte weg von dem Wasser. Sie rannte an Bürotürmen vorbei. Als sie an eine größere Straße kam, verlangsamte sie ihre Schritte. Hier waren viele Leute unterwegs. Das vertraute Klappern der Absätze auf dem Asphalt und die Gerüche nach Fast Food und Menschen beruhigten sie. An der Southwark Station stieg sie in die Tube. Sie musste sich getäuscht haben. Solche merkwürdigen Wesen gab es nicht. Das war bestimmt ein neuer Trend, um Leute zu erschrecken. Oder die Jugendlichen fanden so etwas schön. Ugly-Schick. Das musste es sein. Sie würde nach Hause fahren, sich einen Cupcake gönnen und den Nachmittag mit einem Buch im Park verbringen.
An der Baker Street Station stieg Susan in die Bakerloo Line um. Sie beobachtete die Menschen auf dem Bahnsteig. Dort stand eine Frau mit langen roten Haaren. Eine typische Londoner Bankerin mit zwei Beinen, dennoch war sie der Meerjungfrau wie aus dem Gesicht geschnitten. Um den Hals trug sie eine Kette mit einem Anhänger, der genauso aussah wie der Seestern, den Susan vorhin am Fluss modelliert hatte. Kurz bevor die Türen sich mit einem saugenden Geräusch schlossen, sah sie Susan in die Augen und zeigte ihre schrecklichen Zähne. Susan fing an zu zittern. Ihre Urinstinkte sagten ihr, dass dies ein Wesen war, das es eigentlich nicht geben sollte.
An der Warwick Avenue stieg sie aus und war erleichtert, als sie in ihre Straße einbog. Noch ein paar Meter, dann war sie zu Hause. An dem schmiedeeisernen Zaun vor ihrem Wohngebäude lehnten drei Frauen, eine mit roten Haaren, eine blonde und eine mit dunklen Haaren. Sie sahen aus wie Charlies Engel. Alle drei zeigten ihre Haifischzähne.
Für einen kurzen Moment dachte Susan, sie würde ohnmächtig werden. Doch dann riss sie sich zusammen. Sie würde sich nicht von übernatürlichen Wesen mit komischen Zähnen terrorisieren lassen.
„Susan Merrywater?“ Das war die Frau mit den blonden Haaren. Sie hatte einen leicht schottischen Akzent. Wie konnte sie mit diesen Zähnen überhaupt sprechen?
„Ja. Was wollen Sie von mir?“
„Mein Name ist Natalie, das hier sind Dylan und Alex. Wir würden uns gerne mit Ihnen unterhalten. Bitte kommen Sie mit.“
Das waren nie im Leben ihre richtigen Namen.
Susan wusste, dass sie keine Chance hatte und steig in das Auto. Sie fuhren quer durch die Stadt. Als der Wagen anhielt, waren sie in einem typischen Londoner Upper Class Viertel mit weißen viktorianischen Häusern.
„Hier entlang.“ Natalie zeigte auf die Kellertreppe. Es roch nach Chlor. Unten traute sie ihren Augen kaum. Im Keller des Hauses war ein riesiger Whirlpool eingebaut, davor erstreckte sich ein Schwimmbecken mit Wasserfall.Die Frauen atmeten hörbar auf und ließen sich ins Wasser gleiten.Ihre Beine schimmerten und verwandelten sich in Schwanzflossen. Susan schauderte.
„Jetzt sagt mir endlich, was ihr von mir wollt und lasst mich wieder in Ruhe.“ Susan gab sich große Mühe, damit ihre Stimme nicht zitterte.
„Komm ins Wasser.“ Dylans stimme klang lockend.
Vielleicht würde sie dann auch zur Meerjungfrau werden? In Filmen war das immer so. Die junge, unschuldige Frau erkennt, dass sie selbst ein Monster ist. Gegen ihren Willen zog sie sich aus und stieg ins Wasser. Es war angenehmen warm und ihre Haut prickelte. Doch ihre Beine blieben Beine.
Dylan sah sie eindringlich an: „Die Skulptur, die du vorhin am Fluss gemacht hast. Wie kommst du auf das Motiv?“
„Keine Ahnung. Ist doch ein naheliegendes Motiv. Sand. Strand. Meer. Seesterne.“
„Dieser spezielle Seestern nicht. Mit dem Muster und eingedrehten Enden ist er einzigartig und streng geheim. Woher kennst du ihn?“
Susan dachte nach. Eigentlich hatte sie vorgehabt, etwas ganz anderes zu modellieren. Aber dann war der Stern entstanden. Er war schon vorher in ihrem Kopf gewesen.
„Ich habe davon geträumt. Mehrere Nächte hintereinander. Es waren merkwürdige Träume. Ich habe nur den Stern gesehen.“
Jetzt hatte sie die volle Aufmerksamkeit der drei Frauen.
„Bist du sicher? Du hast den Seestern nicht in echt gesehen? Denk nach, es ist wichtig.“
Susan kramte in ihrem Gedächtnis. Sie sah den Seestern als leuchtendes Symbol wie in ihren Träumen. Dann sah sie ihn auch als kleinen Stein. Sie wusste, wo sie diesen Stein gesehen hatte. Aber sie würde es nicht verraten.Sie sah Dylan fest in die Augen. „Wenn ihr wissen wollt, woher ich das Symbol kenne, will ich erst einige Antworten von euch.“
Dylan sah sie mit durchdringenden grünen Augen lange an und versuchte, ihr ihren Willen aufzuzwingen. Doch Susan blieb stark und sagte nichts.
„Ok, was genau willst du wissen?“, fragte Natalie.
„Wer seid ihr und warum ist euch der Seestern so wichtig?“
„Naja, was wir sind ist ja wohl offensichtlich, oder?“ Alex wedelte mir ihrem Schwanz. „Wir sind Meerfrauen. Aber bitte nicht Meerjungfrauen. Das sind wir nun wirklich nicht.“ Sie lachte dreckig und Dylan verdrehte die Augen.
„Meerfrauen gibt es seit Urzeiten überall, wo es Flüsse oder größere Seen gibt. Allerdings wird unsere Magie, unsere Lebensenergie, geschwächt, wenn ihr Menschen zu stark eingreift. Die Flüsse begradigt zum Beispiel. Seit einigen Jahren werden in London Flüsse renaturiert und wir werden hier stärker, kapiert?“
Susan war eine begeisterte Leserin von Fantasyromanen und das klang in ihren Ohren logisch.
„Was ist mit dem Stern? Warum ist er euch so wichtig?“
„Der Seestern hilft uns, mit Menschen zu kommunizieren. Gleichzeitig schützt er uns vor ihnen. Frag mich jetzt nicht, wie die Magie genau funktioniert, das ist kompliziert. Wer einmal das Muster auf dem Stern gesehen hat, kann uns sehen, das heißt, er oder sie sieht uns als das, was wir wirklich sind. Weil leider nicht alle Menschen mit Frauen mit Fischschwänzen umgehen können, sehen sie gleichzeitig etwas, vor dem sie sich fürchten. Sie sehen uns dann mit gefährlichen Klauenhänden, mit Teufelshörnern, oder ...“
„Mit Haifischzähnen.“
Diese Bemerkung löste Heiterkeit aus.
„Vor ein paar hundert Jahren soll das ganz gut funktioniert haben. Aber heute sind die Leute einfach zu abgestumpft. Dylan hat ihren Stern aus Versehen einem Typen in einem Club in Soho gezeigt. Er stand auf diesen `krassen Scheiß` und wollte sie direkt ins Bett kriegen.“
„Alex!“
„Ist ja gut, Dylan. Jedenfalls ist es wichtig das wir den Stern finden, bevor uns noch jemand sehen kann. Wir tun niemanden was und wollen einfach unsere Ruhe haben.“
Susan dachte daran, wo sie das Symbol gesehen hatte. Ihr wurde schlecht.
„Ihr habt recht. Ich habe den Seestern gesehen. In meinem Büro. Mein Chef hat ihn mir gegeben. Arbeiter unserer Behörde haben ihn bei Arbeiten zur Renaturierung des Brent in Cricklewood gefunden.“
„Großartig. Du hast ihn gesehen, dein Chef und die Arbeiter. Wahrscheinlich hast du ihn auch noch im Büro rumgezeigt?“
Susan bekam eine Gänsehaut. Natalie klang ziemlich wütend. Und das Schlimmste hatte sie ihr noch gar nicht erzählt.
„Wo ist er jetzt?“ Alex war die Besonnenste von den dreien.
„Ich habe ihn gestern ins Museum of London gebracht.“
Sechs Augen starrten sie entsetzt an.
„Ins Museum? Wo tausende Menschen ihn sehen können?“
Natalie schlug mit ihrer Schwanzflosse auf das Wasser und spritze Susan dabei einen Schwall Wasser ins Gesicht. „Weißt du auch nur ansatzweise, was das für uns bedeutet?“
Da griff Alex ein: „Komm schon, Natalie, reg dich nicht gleich so auf. Bis so ein Fundstück in einer Ausstellung landet, dauert es ewig. Wir haben Zeit genug, ihn zurück zu holen.“
Dylan war skeptisch: „Und wie willst du das bitte machen? Du kannst nicht einfach da reinspazieren und fragen, ob du das Ding zurück bekommen kannst.“
„Muss ich auch gar nicht. Susan wird das machen. Sie hat ihn ja auch dahin gebracht.“
Alex schien sehr zufrieden mit ihrem Plan zu sein, aber Susan hatte genug.
„Das könnt ihr vergessen. Warum sollte ich euch helfen, nachdem ihr so überaus nett zu mir wart?“ Sie stemmte sich aus dem Wasser, zog sich ihre Sachen über und lief aus dem Haus. Niemand lief ihr nach.
In den nächsten Tagen ertappte sie sich ständig dabei, in die Luft zu starren. Sie sah die Meerfrauen vor sich und dachte daran, was sie ihr erzählt hatten. Doch die Erinnerungen wurden schnell unschärfer und manchmal fragte sie sich, ob das alles nur Einbildung gewesen war.
Es dämmerte, als sie am Freitag nach Hause kam. Sie wäre fast an der dunkelhaarigen Frau vorbei gelaufen, die halb hinter einem Busch in dem kleinen Blumenbeet vor ihrem roten Backsteinhaus lag. Eine Betrunkene, war ihr erster Gedanke und sie zog ihr Handy aus der Tasche, um 999 anzurufen.
„Susan, hilf mir.“ Es war Alex. Erschrocken kniete Susan sich neben sie. Mit ihren dreckigen Sachen, den zerzausten Haaren und einer großen Platzwunde an der Stirn war die Meerfrau kaum wiederzuerkennen.
„Die Leute vom Museum haben ein Bild von dem Seestern in allen Sozialen Meiden geteilt, bevor wir ihn zurückholen konnten.“
Susans Magen zog sich schmerzhaft zusammen.
„Ich hatte eine Idee, was wir machen können, aber unterwegs haben mich zwei Typen angegriffen, die erkannt haben, was ich bin.“
„Du weißt, was wir machen können? Sehr gut. Und was?“
Alex schien nicht mehr in der Lage zu antworten.
„Kein Krankenwagen. Badewanne.“ brachte sie mühsam hervor.
Irgendwie schaffte Susan es, die Meerfrau nach oben ihre Wanne zu bugsieren. Im Wasser fing Alex an, bläulich zu schimmern.
„Das Buch in meiner Tasche,“ war das Letzte, was sie sagte, bevor sie endgültig das Bewusstsein verlor.
Der schmale Band war in Leder gebunden und sah wertvoll aus. In altenglischen Runen stand darauf Seesternmagie. Susan schnappte sich einige Kissen und machte es sich auf dem Badezimmerboden gemütlich. Es dauerte etwas, bis sie sich in die alte Schrift, die sie an der Uni gelernt hatte, eingelesen hatte, aber dann war sie gefesselt.
„Faszinierend, oder?“ Mit einem leisen Platschen war Alex aufgetaucht.
„Ja, ich weiß jetzt, wie der Zauber in den Seesternen funktioniert. Aber was bringt uns das?“
„Bist du jetzt bereit uns zu helfen?“
„Ich mag es nicht überrumpelt oder herumkommandiert zu werden. Aber es tut mir leid, dass ihr durch mich so große Schwierigkeiten bekommen habt. Ja, ich möchte euch jetzt wirklich helfen.“
„Also gut, ich habe überlegt, das wir das Symbol ändern müssen. Wir brauchen einen modernen Schutzzauber.“
„Und wo bekommt ihr den her?“
„Von dir. Hier steht, dass derjenige den Zauber ändern kann, der die alte Sprache versteht, die Macht des Träumens besitzt und sein Element beherrscht. Die Runen sind kein Problem, du kannst sie ja schon. Du hast gesagt, du hast von dem Stern geträumt, also ist der zweite Punkt abgehakt. Und du beherrscht dein Element. Sand ist perfekt für uns.“
„Also warten wir jetzt, bis ich ein neues Symbol träume und dann mache ich eine Sandskulptur davon?“
„Ja. Aber wir haben nicht viel Zeit. Leg dich gleich hin und nimm die Kräutertropfen aus meiner Tasche. Sie helfen beim Träumen. Wir sehen uns heute Abend um 11 Uhr an der Stelle, an der du Dylan getroffen hast. Ich sage den anderen Bescheid.“
Alex stieg aus der Wann und lief zur Tür. Mit einem „Traum schön!“ verschwand sie.
Nachdenklich betrachtete Susan das Fläschchen. Sollte sie wirklich? Vor ihrem Auge tauchte wieder das Bild von Alex blutend im Gebüsch auf. Seufzend öffnete sie das Fläschchen.
Es knallte laut und Susan erwachte mit einem Ruck. Verwirrt sah sie aus dem Fenster und beobachtete einen Moment den Himmel, über den Blitze zuckten. Sie versuchte, sich zu erinnern, ob sie etwas geträumt hatte, aber es kamen keine Bilder. Außerdem konnte sie bei dem Wetter keine Skulptur machen. Wie sollte sie Alex erreichen? Ich würde nichts anderes übrig bleiben, als sich durch das Wetter zu kämpfen.
Trotz des Regenmantels war sie klatschnass, als sie an der Promenade ankam. Sie schaute über die Mauer, um zu sehen, ob Alex da war, und machte direkt einen Satz zurück. Auf dem kleinen Strand drängten sich mindestens dreißig Meerfrauen. Einige sahen mit ihren Schwanzflossen aus wie aus dem Märchen von Hans Christian Andersen, andere wirkten wie ganz normale Londoner. Und alle starrten Susan an.
„Alex, entschuldige, ich kann nicht. Ich habe nichts geträumt. Außerdem funktioniert es bei diesem Wetter sowieso nicht.“
„Siehst du, ich habe dir gesagt, dass sie zu nichts nütze ist. Danke für die Zeitverschwendung.“ Das war Natalie.
„Lass sie in Ruhe, Nat. Susan, komm runter. Ich kümmere mich um alles.“
Susan stieg die schmale Treppe hinunter und ging auf Alex zu. Zwei Meter vor ihr hörte der Regen plötzlich auf. Sie spürte keinen Wind mehr und hörte nur noch das Klatschen der Wellen. Außerdem schien es hier deutlich heller zu sein, als am vorderen Teil des Strandes, der von dem Licht der Hochhäuser und Straßenlaternen beschienen war.
„Ein kleiner Trick von mir. Fang einfach an und ignoriere die anderen. Ich halte den Schutzschirm.“
Obwohl sie keine Ahnung hatte, wie der neue Seestern aussehen sollte, wollte sie Alex nicht enttäuschen und fing an, Sand aufzuhäufen. Sie spürte die feinen Sandkörner unter ihren Händen und wie von selbst formte sie das Modell. Plötzlich tauchten Bilder in ihrem Kopf auf. Sie modellierte die grobe Form, arbeitete die geschwungenen Enden heraus und zum Schluss ziselierte sie die Linien an der Oberfläche. Die letzten Feinarbeiten erledigte sie mit einem kleinen Pinsel.
„Fertig,“ verkündete Susan und trat zwei Schritte zurück, um ihr Werk zu begutachten. Sie spürte die Kraft, die von dem Stern ausging. Alex wirkte jedenfalls begeistert. „Susan, das ist genial. Du hast die Grundform erhalten, ihr allerdings einen komplett neuen Schutzzauber verpasst. Jetzt sind alle, die ein Bild oder ein Modell von dem Seestern bei sich tragen, geschützt. Am besten gefällt mir, wie du die blöden Zähne, Hörner und Klauen ersetzt hast. Statt zu versuchen, die Leute zu erschrecken, treibst du sie mit dem Lied, das sie am meisten hassen als Ohrwurm in den Wahnsinn. Einfach klasse.“
Die anderen kamen jetzt näher. Dylan lächelte sie zaghaft an und sogar Natalie nickte ihr zu. Die meisten zückten ihre Smartphones und begannen, den Seestern zu fotografieren. Andere schienen altmodische Methoden zu bevorzugen. Sie malten das Symbol ab und eine Frau, die wie eine Krankenschwester gekleidet war, saß im Sand und bearbeitete ein Steinamulett mit einem kleinen Meißel.
„Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich könnte jetzt einen Drink vertragen.“
Susan sah Alex an. „Ich komme nur mit, wenn du mir vorher was verrätst.“
„Was willst du denn jetzt noch wissen?“
„Wie heißt du richtig? Die Namen habt ihr doch nur aus dem blöden Film geklaut.“
Die Meerfrau grinste sie zufrieden an. „Hab ich Natalie gleich gesagt, dass du das durchschaust. Ich bin Lauren. Und jetzt lass uns hier verschwinden.“
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.08.2025.
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