Günter Weschke

Jimmiy..



Jimmy, ein Kleinganove aus der Londoner Vorstadt, blickt auf den Kerl zu seinen Füßen, verdammt, er wollte ihn doch nur bestehlen aber nicht erschießen.
Warum greift der Idiot aber auch zur Waffe?

Vor einer Stunde hatte er ihn zum ersten mal gesehen, es war in Pedros Bar.
Jimmy wollte dort nur sein Feierabend Bier Trinken, als er die Rolex am Handgelenk des Fremden sah.
“Rolex“ bedeutete Geld, viel Geld.
Der Fremde unterhielt sich mit dem Wirt, na da kann er ja nicht weit entfernt von hier Wohnen.
Als er sah, dass der Fremde seine Zeche bezahlte, zahlte auch Jimmy,
Der Fremde war zu Fuß unterwegs, zielstrebig lief er die Straße entlang, Jimmy ging etwa zehn Schritte hinter ihm.
Am Ende einer kleinen Seitenstraße betrat der Mann ein Haus, d.h., er schloss die Tür auf und ging hinein.
Jimmy ging am Haus vorbei.
Er überlegte kurz, dann griff er in die Jackentasche und hielt danach einen Revolver in der Hand.
Kein Mensch war hier unterwegs.
Er ging zur Haustür und klopfte hart an das Holz
Die Tür wurde geöffnet.
Mit dem Revolver in der Hand, drängte Jimm den Man zurück in den Flur.
“Was soll das? Was wollen Sie von mir!”
“Schnauze, los rück die Uhr raus!”
Der Mann tat so, als wolle er die Uhr abnehmen, griff dann aber plötzlich in seinen Hosengurt, wo er eine Waffe trug.
Jimmy war doch etwas überrascht, aber reflexartig drückte er zweimal ab.
Sein Schalldämpfer schluckte den lauten Knall.
Da lag der Kerl nun vor seinen Füßen.
“Scheiße, das wollte ich doch gar nicht!”
Er bückte sich und zog dem Toten die Uhr vom Arm.
Als er sich wieder aufrichtete, blickte er in die Mündung einer Clock, 44er Modell, sie lag in der Hand einer jungen Frau.

Der Schuss aus ihrer Waffe warf ihn gegen die Wand, langsam rutschte er an ihr zu Boden.
Von der Uhr in seiner Hand tropfte sein Blut.

Mit einem qualvollen Stöhnen, verdrehte er die Augen und starb.

Weinend brach die Frau über den Körper ihres Mannes zusammen.
“Diese Scheiß Uhr, war sie doch nur eine Imitation, aber eine Gute!”






















 

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