Die Methodistische Kirche in der Karibik und Lateinamerika ist eine autonome Konferenz der Methodistischen Kirche in der Karibik und Mittelamerika. Sie hatte 2006 etwa 62.000 Mitglieder.
Die Anfänge des Methodismus gehen in das Jahr 1759 zurück, als der antiguanische Pflanzer Nathaniel Gilbert, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Antiguan House of Assembly, von einer Englandreise zurückkehrte, auf der er John Wesley kennengelernt hat und zu missionieren begann.
Die Methodisten waren besonders in der Armenmission engagiert und nahmen sich der farbigen Sklaven an.
Beonderes Augenmerk der Methodisten lag auf Schulbildung, 1812 wurde im heutigen Bethesda (Antigua) die erste Schule für Sklavenkinder in der Karibik errichtet. Die Wesleyaner führten bis in das mittlere 20. Jahrhundert zahlreiche Dorfschulen. Die Kirche ist heute primär in der örtlichen Seelsorge tätig, seit das Führen von Schulen durch den Ausbau des staatlichen Schulwesens im Raum weggefallen ist.
(fiktiver Teil)
„Die Karibik ist wunderschön. Ich bin gerne hier,“ berichtet Hausmeister Hubertus. Er ist in St. John, der Hauptstadt des Inselstaates Antigua und Barbuda, eingesetzt.
„Hier ist es das ganze Jahr über sonnig und warm. Man kann gut am nahegelegenen Strand in der Sonne liegen, faulenzen oder im warmen Wasser schwimmen. Es Essen ist lecker, die Frauen sind hübsch. Ich bin mit einer gutaussehenden Dame von hier liiert.“ Die Arbeit ist leicht und schnell erledigt.
Doch das trügerische Bild zeigt schnell häßliche Risse. Herbert der Hausmeister ist bekanntlich Deutscher und stammt aus Castrop-Rauxel. Dort war er als Hausmeister in der evangelisch – unorthodoxen Freikirche als Hausmeister angestellt. Womit das Unglück begann. „Nein, du kriegst meine Tochter nicht,“ rief Pastor Hans-Christoffel eines Tages ganz heftig aus. „Die junge Dame ist doch erst 18 Jahre als und noch Jungfrau! Und das soll auch so bleiben!“
Die Lage eskalierte, als Hans-Christoffel Herbert und Thusnelda (das ist die Tochter) vermeintlich in flagranti erwischte. Herbert hatte quasi „die Hosten huntergelassen“. „Ich reiß dir die Eier ab,“ rief der erboste Vater. Woraufhin Herbertus der Hausmeister die Flucht ergriff. Doch oh wehe – wohin er auch flüchtete, Hans-Christoffel fand ihn immer „Mir blieb nichts anderes ürbnig, als ins Ausland auszuweichen,“ blickt Herbertus zurück. „Aber wie gesagtr: Mit der Karibik habe ich es gut getroffen.“
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.11.2025.
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Sturmwind
von Bernd Rosarius
Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
seinem Sturmwind gegenüber.
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