Anmerkung des Autors
Nächster Teil meines sellbstgeschrieben Adventskalenders
Zweiter Dezember
Die Omama gerade 90 Jahre geworden, hat in ihrem langen Leben schon sehr vieles erlebt und schon sehr viele Weihnachten gefeiert. In ihrer Kindheit herrschte ein großer Krieg überall gab es Not und Elend an Geschenke war in dieser schweren Zeit nicht zu denken. Trotzdem freuten sich die Menschen auch in dieser Zeit sehr auf Weihnachten, die Weihnachtszeit war auch damals die Zeit in der man zusammenrückte. Man ging in die Kirche, man sang Lieder und mit dem wenigen was man hatte machte man gemeinsames Essen und Trinken. Etwas was die Omama in dieser Zeit als Kind sehr geliebt hatte war der Kuchen mit den vielen vielen Rosinen den ihre Mutter jedes Jahr an Weihnachten gebacken hat. Ja diesen Schober den hätte sie heute noch oft gern. Irgendwann endete der Krieg unsere Omama wurde älter und es kamen die Besatzungsmächte ins Land.Es war noch immer eine Zeit von Not und Elend, aber die Omama bekam wenigstens ein neues Paar Schuhe vom Christkind.
Aus unserer Omama wurde eine junge Frau, die Zeit verging weiter, die Besatzungssoldaten gingen zurück in ihre Heimatländer, und ein junger Mann trat in Omamas Leben Opapa. Die Zeiten wurden etwas besser, und aus Weihnachten zu zweit wurde bald Weihnachten zu dritt zu viert und schließlich zu fünft. Dann war die Familie komplett. Die Zeiten waren immer noch anspruchsvoll aber ein Christbaum kam jedes Jahr auf den Tisch und für die Kinder gab es immer ein paar Gaben, die die Kinderaugen stets zum Leuchten brachten. Die Kinder wurden größer und irgendwann auch erwachsen, sie bauten sich ein eigenes Leben auf aber zum Glück ging niemand weit weg, so war die Omama an Weihnachten nie alleine. Die Enkelkinder kamen insgesamt Neun Stück davon, und am ersten Weihnachtsfeiertag kam alles zusammen bei der Omama und es wurde groß aufgetischt, den die Omamma war immer schon eine ausgezeichnete Köchin, das war ein Menü worauf man sich das ganze Jahr freuen konnte. Doch die Omama und auch der Opapa wurden älter, und nachden Enkeln kamen irgendwann die Urenkerl und irgendwann ging dem Opapa die Kraft aus und er ging ins nächste Leben im Himmel. Die Omama konnte auch irgendwann nicht mehr für so viele Menschen kochen, und trotzdem war sie an Weihnachten nie alleine, sie konnte sich jetzt aussuchen bei wem sie Weihnachten feierte, jeder freute sich wenn die Omama mit langsamen Schritt zu einem rüberkam. Und So feiert die Omama bis heute ihr Weihnachtsfest und wir hoffen das noch viele, viele, für sie folgen werden. Ende
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.11.2025.
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Puput Books Horror 2
von Doris E. M. Bulenda
Das Grauen hat bekanntlich viele Gesichter und nicht immer sind sie auf Anhieb erkennbar. In Band 2 der Reihe "Puput Books HORROR", erwarten den Leser fünf schaurige Stories unterschiedlichster Art, fernab von reinen XL-Blutbädern, darunter auch eine Horror-Parodie. Alle verfasst von Autoren, die nicht nur das Sterben zelebrieren, sondern dem Unvermeidlichen Zeit und Raum geben, sich zu entfalten. Mitwirkende diesmal: Mörder, Insekten und Vampire …
Kaia Rose „Die kleinen Sünden", Jo Liebig „Der Anschlag", Florian Krenn „Die alte Eiche", Damon Whitehead „Tote Seelen", Doris E. M. Bulenda „Der Feinschmecker“
Über die Autoren: Kaia Rose, Damon Whitehead, Florian Krenn und Doris E. M. Bulenda sind bereits erfolgreich als Schriftsteller im Horror-Genre vertreten und manchem Fan mit Sicherheit bekannt. Jo Liebig veröffentlicht in dieser Anthologie zudem den ersten Teil einer düsteren Vampirserie, die ab Sommer 2020 im Rahmen von "Puput Books Short" fortgesetzt wird.
Die dritte Horror-Anthologie ist für den Spätherbst 2020 vorgesehen. Nähere Infos zu unseren Autoren und dem Verlagsprogramm finden sich auf www.puputbooks.com.
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