Johannes Jagetsberger

Das Paket das sich bewegte

 

Der kleine Thomas war gerade fünf Jahre alt geworden, und schon fand er sein Leben total ungerecht den ausgerechnet er musste ja am 23. Dezember Geburtstag haben und das bedeutete das er nur einmal Geschenke bekam. Seine doofen Eltern hatten beschlossen, Weihnachten und Geburtstag abzuwechseln ein Jahr bekam er nur etwas zum Geburtstag und im Jahr darauf gab es nur Geschenke unterm Weihnachtsbaum. Heuer das wusste Thomas, war wieder ein Jahr an dem sein Geburtstag gefeiert wurde. Obwohl Oma und Opa extra gekommen sind genau so wie seine Tante aus der Stadt und obwohl er wirklich viele und tolle Geschenke bekommen hatte, war der Thomas nicht ganz glücklich. Er dachte sich bei jeden Paket das er öffnete toll und morgen wenn die anderen Kinder unter dem Christbaum sitzen und Päckchen öffnen, würde er unterm Baum sitzen und zusehen wie sich seine Eltern beschenkten und er würde wie vor 2 Jahren keine Geschenke erhalten. Warum auch musste das Christkind genau wissen wann er geboren worden ist. Dachte er so bei sich. Als es nach Torte und Kekse Abend wurde und es Zeit war für den kleinen Jungen ins Bett zu gehen, sagte der Thomas ganz traurig zu seinen Eltern, und morgen kommt zu allen das Christkind nur nicht zu mir. Seine Mutter lächelte und meinte nur dafür hattest du doch einen schönen Geburtstag und nächstes Jahr kommt das Christkind auch wieder zu dir. Ja aber das ist trotzdem ungerecht raunzte der Kleine. Am nächsten Morgen nach dem aufstehen war der Thomas den ganzen Tag übel gelaunt er war der Meinung, das man Weihnachten heuer auch getrost ausfallen lassen könnte da ja er sowieso nichts bekommen würde. Sein Vater lachte und meinte und die anderen Kinder, die sollen auch nichts bekommen? Das wäre aber auch nicht gerade Gerecht oder? Der Thomas blieb den ganzen restlichen Tag in seinem Zimmer, und schmollte.

Als es Dunkel wurde und die Tür zum Wohnzimmer in dem der Christbaum geschmückt stand geöffnet wurde läutete das Glöckchen des Christkindes. Doch Thomas der sowieso wusste das er nichts bekommen würde blieb mit verschränkten Armen auf seinem Bett sitzen. Und wieder läutete aus dem Wohnzimmer das Christkind. Nach dem es mehrfach geläutet hatte kamen Thomas Eltern in sein Zimmer und meinten, ob er den nicht die Glocke gehört hätte es sei Zeit für die Bescherung. Etwas widerwillig ging Thomas mit seinen Eltern ins Wohnzimmer und er staunte nicht schlecht über den großen und wirklich schön geschmückten Christbaum. Die Eltern packten ihre Geschenke aus und freuten sich und gerade als Thomas wieder rüber gehen wollte in sein Zimmer, sagte seine Mutter sieh doch da liegt noch ein großes Paket unterm Baum. Der kleine ging skeptisch zum Päckchen und gerade als er hin-fassen wollte bewegte es sich. Das war dem Thomas nicht geheuer er zuckte zurück da lachten die Eltern und Thomas Vater nahm das Paket vorsichtig, und lass den Geschenkanhänger, für Thomas vom Christkind, das kleine Etwas in diesem Paket hat am selben Tag wie du Geburtstag deshalb dachte ich mir das ihr beide euch gut verstehen würdet. Der Vater hielt das Päckchen während Thomas es vorsichtig auspackte und siehe da da sprang ihm eine ein Jahr alte Katze an und leckte ihm über das verblüffte Gesicht. Da war es mit all dem Trotz und dem Traurig sein vorbei. Und der kleine Junge hatte einen neuen besten Freund mit dem er nicht nur gemeinsam Weihnachten feiern konnte sondern sogar gemeinsam Geburtstag feiern konnte.

Anmerkung des Autors, eine meiner Weihnachtsgeschichten aus meinem selbstgeschriebenen Adventskalender aus dem Vorjahr 

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