Zu Gast bei den Tieren im Wald
Sankt Nikolaus hat sich beim Weg nach unten zu den Menschen verirrt.
Wegen des Schneegestöbers ist er anstatt rechts links um die Kurve gefahren. Die Rentiere haben beim vielen Schnee nichts gesehen. Sie ziehen den Nikolaus mit seinem Schlitten samt den großen Sack.
Der Nikolaus macht eine Notlandung und strandet mit seinem Schlitten Nahe des Waldes.
Die Mäuse Bill und Schorsch warten wie jedes Jahr auf den Nikolaus. Der Nikolaus besucht nur die Menschenkinder. Sie wollen dieses Mal, anfangen zu weinen: Wie sehr wünschten sie sich den Nikolaus herbei.
Der heilige Nikolaus wundert sich, wo er wohl gerade ist. Er packt es dieses Jahr nicht mehr zu den Menschenkindern.
Er hat einen schweren Sack mit Leibspeisen für die Tiere. Der Sack ist bis oben hin voll mit Fressen. Es gibt Äpfel, Nüsse und andere Leckerei. Gott hat das so gerichtet. Der Nikolaus macht sich deswegen keine weiteren Gedanken. Es ist wie es ist – ein Sack voller Überraschungen für die Tiere des Waldes dieses Mal.
Der Nikolaus stampft mit seinen schweren Stiefeln durch den Wald und ruft ho, ho, ho. Die Tiere erstarren vor Angst. Sie wundern sich, was der Nikolaus bei ihnen im Wald heute wolle. Seine Schritte hinterlassen Spuren im Schnee.
Bill und Schorsch rufen ihn. „Hier, hier her! Zu Erst zu uns! “ Sie freuen sich und fürchten sich dennoch.
Der Nikolaus bleibt vor den beiden stehen. Sie sind ehrfürchtig. „Ihr wollt etwas von meinen Gaben!“ und der Nikolaus beugt sich zu den Mäusen. Sie nicken ängstlich. „Wir warten jedes Jahr auf dich!“ beichten sie ihm. Sankt Nikolaus beugt sich noch weiter herunter und sagt: „So Gott wolle. Ihr seid dran anstatt der Menschenkinder“ Er setzt den Sack ab und dieser knallt laut auf dem Boden. Der Nikolaus kann sich nicht vor Lachen halten, so bibbern die Mäuse Bill und Schorsch. „Wir waren artig!“ sagt Bill von sich aus. Schorsch nickt ängstlich zu. Der Nikolaus dreht seine großen Augen. „Das nehme ich euch ab!“, und der heilige Nikolaus gibt von seinen Karotten und Äpfeln. Auch den anderen Tieren bringt der Nikolaus von seinen Gaben. Diese sind ganz erstaunt darüber, dass der Nikolaus einen Besuch bei ihnen abstattet. Es gibt etwas für die Hasen, Rehe, Füchse und für die restlichen Waldbewohner. Dann hören die Tiere den Nikolaus davon stampfen. Bill und Schorsch sind dem Nikolaus unbemerkt gefolgt. Sie sehen ihn mit dem Schlitten und Rentieren den Himmel emporsteigen. Er ist bald nicht mehr am Horizont zu sehen. Den leeren Sack hat er einfach liegen gelassen. Bill und Schorsch danken Gott im Himmel, ihrer in diesem Jahr gedacht zu haben. Dann schlafen sie ein und alle Tiere im Wald. Sie träumen vom Nikolaus wie gut er doch sei.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.11.2025.
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Schmunzeln und Nachdenken erlaubt
von Ernst Dr. Woll
Erlebte Kuriositäten sind häufig reparierbare Missgeschicke und wir können darüber schmunzeln. Wir sollten deshalb diese Geschichten nicht für uns behalten. Die Tiere unsere Mitgeschöpfe können uns in diesem Zusammenhang viel Freude bereiten und viele Erlebnisse mit ihnen bereichern unser Leben. In Gedichten und Kurzgeschichten wird darüber erzählt, wie wir außergewöhnliche Situationen mit Schmunzeln meistern können und ernsthaft über vieles nachdenken sollten. Wenn z. B. unser Hund eine Zahnprothese verschlingt und wir sie wieder finden, dann darf sie durchaus wieder an die richtige Stelle.
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