Leonhard Ried

Am Morgen des ersten Adventssonntags!

Das Licht der Morgensonne wird abgeschwächt durch ein leichtes weißes Gewölk, welches sich flockenartig über den ganzen Himmel ausgebreitet hat.

 

Noch flimmern und glitzern dunkelbraune Blätter, die zwischen den langen Grashalmen schon fast verschwunden sind.

 

Die Krähen haben ihre Heimat in den großen Bäumen des Parks, Sperlinge und Hausrotschwänze findet man dagegen eher in der Nähe von menschlichen Behausungen.

 

Von allen Seiten höre ich das regelmäßige sonntägliche Geläut von Glocken. Noch immer gibt es Menschen, die ihre innere Heimat in der klaren Struktur eines Gottesdienstes finden.

 

Sind sie nun die Hinterwäldler oder wir?

 

Beim Balletshofer bedienen vor allem junge Menschen, die noch die Schule besuchen. Ein junger Mann ist mir sehr sympathisch. Er ist selbstbewusst und scheint in sich zu ruhen. In einem Jahr wird er mit dem Jurastudium beginnen. Eine andere Abiturientin hat ihre Seminararbeit vor etwa drei Wochen abgegeben, mit dem Thema: “Die Energiewende in China".

 

Inzwischen hat sich eine dichte einheitliche Wolkendecke gebildet. Das Licht der Sonne ist schon fast erloschen.

 

An der Ampel treffe ich J.. Wieder ist er mit seinem weißen behindertengerechten Gefährt unterwegs. Auf dem Weihnachtsmarkt teilt er sich ein Bratwürstchen mit einem kleinen Hund, welcher sein treuer Begleiter ist.

 

Mein jüngerer Sohn hat mir soeben mitgeteilt, dass er eine Stunde später kommen wird. Der Zwiebelkuchen muss also erst um 13 Uhr fertig sein.

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