Der Homunculus bezeichnet einen künstlich geschaffenen (kleinen) Menschen. Bei magischen Praktiken ist er ein dämonischer Helfer. In der Philosophie des Geistes gibt es im Kopf von uns Menschen nochmals ein Wesen, das Reize wahrnimmt und Erlebnisse hat.
„Mein Homunculus ist tot. Es lebe der Homunculus!“ Angelika jubelt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugleich.
„Hans-Ehrenfried war ein guter, zufriedenstellender Homunculus,“ blickt sie auf ihren verstorbenen Kopfbewohner zurück. Er habe sie immer mit erotischem Kopfkino versorgt und dem Orgasmus entgegengetrieben.
Doch nun ist die Suche nach einem Nachfolger angesagt. Und wer kommt dafür am besten in Frage? Natürlich nur Ihre Eitelkeit Olaf der Dicke, seines Zeichens Ehe- und Lebensberater sowie Parnerschaftsvermittler.
Hören wir in das Beratungsgespräch hinein.
Was suchen Sie, gnä´ Frau Angelika?
Einen Homunculus.
Ah ja. Wie soll der denn aussehen?
Keine Ahnung. Das ist mir auch egal.
Wieso denn?
Ich muß, ich will ihn ja nicht sehen. Er soll sich unauffällig in meinem Kopf bewegen und erotisches Kopfkino abspielen.
Muß der neue Homunculus sonst noch etwas können?
Ja. Er muß meinen Geschmack im voraus kennen und wissen, was ich gerade sehen möchte.
Dann habe ich jemanden für Sie.
Seitdem ist Heinz-Baldur für Angelika aktiv...
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2025.
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Sommerzeit - Rosenzeit: Hommage an die Königin der Blüten
von Eveline Dächer
Mit einer Hymne auf die Rose überrascht uns die Autorin
Eveline Dächer in ihrem neuen Lyrikbändchen. In zarten und feurigen
Bildern dichtet sie über eine dunkelrote Rose, die einen bisher
unbekannten Duft ausströmt, oder von gelben Rosen, die wie
Sonnenschein erstrahlen. Sie erzählt von Rosen, die auf Terrassen,
Balkonen und in Gärten blühen, und von einem besonders schönen
Rosenstrauß, einem Geschenk des Liebsten, der auf ihrem Lieblingstisch sie täglich erfreut und Sehnsucht schürt. Und da die Rose
das Symbol der Liebe schlechthin ist, lässt sie aus deren Blätter
eine Liebesstatt entstehen, die duftend weich und zart Zeit und
Raum vergessen lässt.
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