Andreas Rüdig

Angelika und ihr Homunculus

Der Homunculus bezeichnet einen künstlich geschaffenen (kleinen) Menschen. Bei magischen Praktiken ist er ein dämonischer Helfer. In der Philosophie des Geistes gibt es im Kopf von uns Menschen nochmals ein Wesen, das Reize wahrnimmt und Erlebnisse hat.

„Mein Homunculus ist tot. Es lebe der Homunculus!“ Angelika jubelt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugleich.

„Hans-Ehrenfried war ein guter, zufriedenstellender Homunculus,“ blickt sie auf ihren verstorbenen Kopfbewohner zurück. Er habe sie immer mit erotischem Kopfkino versorgt und dem Orgasmus entgegengetrieben.

Doch nun ist die Suche nach einem Nachfolger angesagt. Und wer kommt dafür am besten in Frage? Natürlich nur Ihre Eitelkeit Olaf der Dicke, seines Zeichens Ehe- und Lebensberater sowie Parnerschaftsvermittler.

Hören wir in das Beratungsgespräch hinein.

Was suchen Sie, gnä´ Frau Angelika?

Einen Homunculus.

Ah ja. Wie soll der denn aussehen?

Keine Ahnung. Das ist mir auch egal.

Wieso denn?

Ich muß, ich will ihn ja nicht sehen. Er soll sich unauffällig in meinem Kopf bewegen und erotisches Kopfkino abspielen.

Muß der neue Homunculus sonst noch etwas können?

Ja. Er muß meinen Geschmack im voraus kennen und wissen, was ich gerade sehen möchte.

 

Dann habe ich jemanden für Sie.

 

Seitdem ist Heinz-Baldur für Angelika aktiv...

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