Dungeon nennt man im Bereich BDSM jede Räumlichkeit, die für entsprechende Aktivitäten speziell hergerichtet ist. Das englische Wort „Dungeon“ meint auf Deutsch „Verlies“ oder „Kerker“.
Das architektonische Erscheinungsbild entsprechender Räume weist eine erhebliche Bandbreite auf. Es reicht von kleineren schlichten Zimmern über aufwendig schallisolierte Bereiche in Wohnungen oder Kellerbereichen bis hin zu perfekt ausgestatteten „Verliesen“ in professionellen Dominastudios, Bordellen oder Swingerclubs. Ihre Ausstattungen zielen zumeist darauf ab, ein Ambiente zu bieten, in dem BDSMler ihre eigenen Fantasien weitreichend umsetzen können, und sind daher so mannigfaltig wie das Spektrum deren verbreitetster Wünsche.
Oft sind die Räumlichkeiten mit Streckbänken, Käfigen, Ketten, Andreaskreuzen, Flaschenzügen oder Böcken ausgestattet und weisen stählerne Befestigungsringe an Decken, Wänden oder Böden auf.
Zumeist finden sich in den Räumlichkeiten umfangreiche Sammlungen an Sexspielzeugen. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Ausrüstung im Bereich sadomasochistischer Accessoires wie zum Beispiel Peitschen, Gerten, Seile, Handschellen, Klammern und Dildos .
Soweit zur Theorie, wie sie in Wörterbüchern nachzulesen it. Wenden wir uns nun der Phantasie, dem Kopfkino zu.
(fiktiver Teil)
Gibt es Dungeion wirklich? Fragen wir Ihro Albernheit Kind Olaf den Dicken. Er ist nicht nur Partnerschafts- und Eheberater sowie Freundschaftsvermittler, sondern auch Vermittler skurriler sexueller Dienstleistungen.
„Ja, den Dungeon gibt es,“ berichtet der wohlbeleibte Mann. „Ein Schwerpunkt dafür liegt im niederrheinischen Dormagen.“
Auf seine Empfehlung hin besuchen wir Angelika. Die rüstige, lebensältere Dame ist Ausbilderin für junge Männer, die als Lustknaben arbeiten wollen. „Diese Jünglinge möchten dafür bezahlt werden, daß sie alten Schnepfen mit viel Lebenserfahrung – wir mir – sexuell zur Hand gehen, sie lustvoll zufriedenstelen und dabei devot sind.“
Da viele angehende Liebesdiener (sexuell) unerfahren sind und veraltete Rollenbilder (Männer müssen dominant sein) haben, müssen sie nach Ansicht Angelikas ein neues Rollenbild beigebracht bekommen. „Das geht nur über die Schiene Sado-Maso.“
Und wie läuft das in der Praxis ab? „Das Einstiegsprogramm fängt fast immer am Andreaskreuz ab. Die selbsternannten Herren der Schöpfung werden so entkleidet, daß ihr Gemächt frei ist. Sie werden dann sexuell erregt. Haben sie einen Ständer, greifen die Lehrerinnen zu einer künstlichen Vagina, stülpen sie über das Blasenentleerungsorgan, treiben sie dem Orgasmus entgegen und enden mit dem Coitus interruptus.“
Kleinere Vergehen werden mit leichten Schlägen mit der Gerte geahndet. Fesselungen mit Ketten, die Erziehung zum Lebendmöbel, männlichem Table Dance, Chippendale, Tischsitten beim Kerzendinner sind weitere Stationen der Ausbildung, um nur einige Beispiele zu benennen.
Ausgangspunkt für den Ausbildungsbetrieb (mit mehreren Standorten) sei Unzufriedenheit mit Olaf dem Dicken gewesen. „Ich betätige mich gerne als Sugar Mommy und unterstütze Männer, die mir sexuell zu Diensten sind. Olaf der Dicke hat aber nie unterstützendeswertes Jungmänner-Material geliefert. Am unliebsten waren die Jünglinge aus dem osmanischen Kulturkreis. Sie kamen sich sehr männlich vor, hatten aber keine Ahnung von Frauen.“
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.02.2026.
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