Andreas Rüdig

Genderfluid

Genderfluid bedeutet, daß das Empfinden des eigenen Geschlechts einer Person fließend ist und sich somit immer wieder verändert.

Soweit zur sexualwissenschaftlichen Theorie. Doch wie sieht die Praxis aus? Wenden wir uns ihr in einem fiktiven Text zu

(fiktiver Teil)

Fragen wir Angelika von Allenstein. Sie ist eine der wenigen fluiden Menschen, die ihre ungewöhnliche sexuelle Orientierung auch offen auslebt. „Mal bin ich männlich, mal eine Frau, mal asexuell, mal eine Statue, die andere Statuen liebt,“ stellt sie ihre Gefühlswelt vor.

Sie verspüre den Wechsel immer in der Nacht zur Geisterstunde. „Dann setzt ein Druck auf meine Brust ein. Ein ätherisches Wesen strtömt aus meinem Mund, ich atme durch die Nase ein Plasma-Wesen sein. Am folgenden Tage lebe ich dann meine neue Geschlechtsidentität aus.“

Ob sie diese ständigen Wechsel störe? „Ja, ein wenig schon. Ich kann mir nämlich nicht aussuchen, was ich als nächstes sein werde. Freundschaften oder gar Liebesverhältnisse sind so nur schwer möglich, wenn der Partner nie weiß, wen er als nächstes morgen vor sich hat.“

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Fließende Nebel von Heiger Ostertag



Eiserne Klammern am Hals. Immer enger der Atem und der Wille wird schwach. Schwindende Sinne. Arme, zur verzweifelten Abwehr erhoben, sinken zur Erde. Mit dumpfem Schlag pulsiert noch das Blut. Wird matter und matter in versiegenden Bahnen. Still steht das Herz. Der letzte Atem erstirbt. Dann erstarren die Augen und brechen. Leblos der Körper, grotesk verrenkt. Und gleitet langsam hinab in das Dunkel. Nichts weiter mehr, das Denken zerfällt in fließenden, grauschwarzen Nebel ...

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