Frauke Becker

Allein im tobenden Schnee

Obwohl ich mir ganz sicher war, es noch bis zur rettenden Berghütte zu schaffen,
fallen mir schon jetzt dicke, fette und eiskalte Schneeflocken ins Gesicht.
Sie werden immer schneller und härter und der eisige wind lässt mich kaum vorankommen.
Doch in weiter Ferne sehe ich das kleine Häuschen, welches mir einen sicheren
Unterschlupf vor dem tobenden Schneegestöber bieten wird.
Ich kann schon die Wärme des nahen Kamins spüren und der Duft des heißen Punschs zieht
mir in die schon fast erfrorene Nase. Natürlich spornen solche Vorstellungen an und
mit jedem weiteren Schritt komme ich dem Haus näher, doch auch mit jedem weiteren
Schritt tun mir meine Füße mehr weh.
Der pfeifende Wind dringt durch meine Jacke und ich frier bis auf die Knochen.
Meine Schuhe sind vom Schnee durchnässt und keiner ist bei mir, um mir aus diesem
Schlamassel zu helfen.
Ganz allein in der klirrenden Kälte.
Um mich herum nur Schnee und mein einziger Gedanke, der mir in dieser Einsamkeit in den
Sinn kommt, ist, endlich ein Dach über dem Kopf zu haben.

Diese Kurzgeschichte habe ich in der achten Klasse geschrieben, als wir das Thema ``Schilderungen´´ hatten. Meine Lehrerin war davon begeistert und benotete es sofort mit einer 1. :-)Frauke Becker, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Wörterworte von Iris Bittner



Ich bin nur ein armer Poet
reime und schreib hie und da ein Gedicht.
Wie´s meinem Girokonto geht?
Lieber Himmel, frag lieber nicht!

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