Heinz-Walter Hoetter

Der Geist der Schöpfung und die Religionen des Menschen

 

Es ist völlig irrelevant, ob wir Homo sapiens sapiens an einen Gott der Religionen glauben oder nicht.

 

Diesen Gott gibt es nur in den Vorstellungen der jeweiligen Völker.

 

Nun meine Frage: "Woher kommt das Universum?"

 

Kein Physiker kann bis heute diese Frage beantworten, warum es das Universum gibt und woher es kam. Das kann kein Mensch beantworten.

 

Unter ganz speziellen Annahmen lässt sich anhand eines Standartmodells der sog. Urknalltheorie nach lediglich zurück rechnen, dass es einen Anfang des Universums geben musste.

 

Aber niemand, noch so hochgelehrte Wissenschaftler (Physiker) können sagen, wie genau dieser Anfang ausgesehen hat.

 

Nun, hat die Wissenschaft nicht schon längst bewiesen, dass es keinen Gott (oder den unerkannten Geist der Schöpfung) braucht, um das Universum vollumfänglich zu erklären?

 

Aber ein kurzer Blick auf einige spannende Fakten zeigen, dass die Annahme von der Existenz eine schöpferischen Geistes als Ursprung des Universums und allen Seins (also des Leben schlechthin) naheliegend ist.

 

Naturwissenschaftler haben nämlich in der Tat eine Reihe von Naturkonstanten und Phänomenen entdeckt, die so abgestimmt sind, dass erst durch diese Konstanten komplexes Leben im Universum möglich ist.

 

Wer oder was entschied also, dass dieses lebensfreundliche Universum für uns erst möglich wurde? Wer oder was entschied sich dazu, in diesem Universum einen Planeten zu erschaffen, auf dem sich Leben in all seiner vielfältigen Form, bis hin zu Menschen, entwickeln konnte?

 

Das konnte nur eine bewusste Entscheidung eines allmächtigen Schöpfergeistes sein.

 

Ich überlasse es meinen Leserinnen und Lesern, wie sie meine Annahmen und Fragen auffassen oder beurteilen werden.

 

Ich persönlich kann als Mensch mit einem klaren Verstand diesen Schöpfer nicht ablehnen oder ignorieren, auch deshalb, weil ich die Menschen, die sterblich sind und zu Staub werden, nicht dazu fähig halte, dass diese vergängliche Kreatur den ewigen Geist der Schöpfung gar nicht umfassend richtig verstehen kann (oder auch in vieler Hinsicht nicht verstehen möchte).

 

Ich vergleiche uns Menschen gerne mit einer Ameise, die das Universum erklären möchte. Warum? Weil es eine faszinierende und unterhaltsame Vorstellung ist. Zwar kann eine Ameise uns natürlich nicht das Universum erklären, aber sie bietet uns eine interessante Perspektive auf die Natur und die Welt, in der wir leben und sterben müssen. Im Übrigen ist auch der Mensch nur ein unbedeutendes Blatt am Baum des Lebens. - "Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnisse und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts." Diese Aussage zeigt uns, dass alles, aber wirklich alles andere, außer der Glaube an die Liebe, nichts nützt.

 

Macht euch alle einmal darüber profunde Gedanken!

 

(c)Heiwahoe

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