Leonhard Ried

Bemerkenswerte Erlebnisse an einem Samstagvormittag!

 

 

In der Tiefgarage treffe ich eine Frau aus der Nachbarschaft, die immer sehr viel zu tun hat.

“Sie sollten einmal richtig ausschlafen!”, sage ich zu ihr. Sie erwidert darauf: “Herr Ried, das wird frühestens im nächsten Leben möglich sein!”

Sie hat mehrere Kinder, einen eigenen Betrieb und einen Ehemann, der sehr durch seine berufliche Tätigkeit in Anspruch genommen wird.

 

Blumengebinde und Kränze liegen auf einer Urne, die gestern in den Boden eingelassen wurde. Das letzte Kapitel eines menschlichen Lebens ist damit zu Ende gegangen. Was wird bleiben von dieser Person?

 

Mein heutiger Gesprächspartner berichtet mir, dass sich ein bösartiger und aggressiver Tumor in seiner Prostata eingenistet hat. In gut vier Wochen wird er operiert werden mit Hilfe eines hochmodernen Roboters, der nach Leonardo da Vinci benannt ist.

 

Er nennt mir sichere Anzeichen dafür, dass seine verstorbene Mutter bei ihm ist, wenn er in große Not gerät. Eine frühere Nachbarin seiner Mutter steht in regelmäßigem Kontakt mit ihr.

 

Gestern hat mir ein anderer Mann erzählt, dass er vor fünf Jahren einen schweren Verkehrsunfall hatte. Vor einer Kreuzung musste er seinen BMW zum Stehen bringen. Eine Frau, die durch irgendetwas abgelenkt war, prallte mit voller Geschwindigkeit auf sein Auto auf. 

 

Den größten Schaden trug sein Enkel davon, der in einem Kindersitz saß. Drei Jahre lang hat er gestottert, und sie haben nicht nur einen Logopäden aufgesucht.

 

Ich kaufe ein und gehe nach Hause. Inzwischen hat sich der Regen durchgesetzt. Er hat sich vorgenommen, die Reste des Schnees hinweg zu spülen, damit der Frühling endlich kommen kann.

 

Ich muss mich jetzt vom Tablet wegbewegen und mit dem Kochen beginnen. 

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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