Heinz-Walter Hoetter

Fuchs und Bär

 

 

 

 

In einem tiefen, dunklen Wald, ganz in der Nähe eines großen Gebirges, lebte einmal ein Fuchs, der sehr neugierig und abenteuerlustig war. Sein Name war Rufus.

 

Rufus liebte es, den ganzen Tag durch die Gegend herum zu streunen, um neue Dinge zu entdecken.

 

An einem schönen sonnigen Tag ging er wieder einmal auf Entdeckungsreisen und kam bald an einen wilden Fluss, an dessen Ufer ein großer Bär stand, der dort Fische fangen wollte.

 

Als Rufus den gefährlichen Bären erblickte, der scharfe Zähne, lange Krallen und kräftige Arme besaß, hatte er zuerst ein wenig Angst vor ihm. Deshalb beobachtete er ihn nur und verhielt sich ganz ruhig und unauffällig,

 

Doch ganz plötzlich sah der Bär den Fuchs und rief ihm freundlich zu: „Hallo Fuchs! Schön dich zu sehen. Ich heiße Bruno und suche noch jemanden, der mit mir ein bisschen spielt. Den ganzen Tag nur Fische zu fangen ist doch irgendwie total langweilig. Komm' rüber und habe keine Angst vor mir. Ich bin ein friedlicher Bär.“

 

Rufus, der Fuchs, war völlig überrascht von der Freundlichkeit des Bären, ging zu ihm hin, stellte sich freundlich vor und schon bald waren sie ganz dicke Freunde.

 

Bruno und Rufus verbrachten den ganzen Tag damit, im Wasser zu planschen, zu schwimmen und am sandigen Flussufer miteinander herum zu tollen.

 

Als es draußen schon langsam dunkel wurde, nahm Bruno Rufus mit in seine warme Höhle, in der es sich beide gemütlich machten und bald vor lauter Müdigkeit einschliefen. Sie schliefen tief und fest.

 

Am nächsten Morgen verabschiedete sich Rufus von Bruno und versprach, ihn bald wieder besuchen zu kommen. Dann verabschiedeten sich beide herzlich voneinander und winkten sich noch lange zu, bis Rufus irgendwann im tiefen, dunklen Wald verschwunden war.

 

***

 

Meine lieben Leserinnen und Leser! Was will uns diese kleine Geschichte sagen?

 

Sie will uns sagen, dass trotz ihrer großen Unterschiede Bruno, der Bär und Rufus, der Fuchs bewiesen haben, dass eine wirklich echte Freundschaft keine Grenzen kennt.

 

(c)Heiwahoe

 

 

 

 

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heinz-Walter Hoetter).
Der Beitrag wurde von Heinz-Walter Hoetter auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.02.2026. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

Bild von Heinz-Walter Hoetter

  Heinz-Walter Hoetter als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

streiflichtern gleich von Anette Esposito



Drum hab ich in Reime zusammengefasst
was oftmals im täglichen Leben geschieht.
Viel davon doch zu manchem wohl passt,
wie man beim Lesen der Texte schnell sieht.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Tiergeschichten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Heinz-Walter Hoetter

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Schnell, schneller, am schnellsten von Heinz-Walter Hoetter (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Katerfrühstück mit Katzenjammer 🐱 von Siegfried Fischer (Tiergeschichten)
Eternal Love - Band 1 von Tim Klostermann (Fantasy)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen